2008

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„Stille Nacht“ 29.11. bis 20.12.2008
Eröffnung: 28.11.2008, 19.30 Uhr durch Ulrike Guggenberger mit einer Performance der Künstlergemeinschaft „Kreisverkehr“

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Vor 190 Jahren, an Weihnachten 1818, wurde Franz Xaver Grubers mittlerweile weltweit bekannte Komposition „Stille Nacht“ mit dem Text von Joseph Mohr uraufgeführt. Nach Hallein kam Gruber 1835, wo er 28 Jahre, bis zu seinem Tod, als Chorregent und Organist tätig war. Das „Stille-Nacht-Museum“ dokumentiert die Zeit Grubers in Hallein und ist eines der touristischen Aushängeschilder der Stadt. Der Tennengauer Kunstkreis hat acht Künstler und Künstlergruppen zur Auseinandersetzung mit diesem Aspekt der Halleiner Lokalgeschichte eingeladen und präsentiert die unterschiedlichen künstlerischen Positionen nun in einer Ausstellung.
Zu sehen sind Beiträge von:

  • Bildkombinat Bellevue (Peter Brauneis, Peter Schwaighofer, Joe Wagner)
  • Eva Ganot
  • Erich Gruber
  • Kreisverkehr (Thomas Stadler, Jakob Buchner, Martin Köb, Johannes Innerbichler, Rebekka Wolfsmüller, Matthias Nockler)
  • Stephen Mathewson
  • Norbert Trummer
  • The Video Sisters (Christina Breitfuß, Erik Hable)
  • Herman Wolf

Dauer der Ausstellung: 29. November bis 20. Dezember 2008
Mi – Fr 16.00 -19.00 Uhr
Sa 10.00 – 16.00 Uhr

Pressebericht www.drehpunktkultur.at

 

Fotos: ©Stefan Zenzmaier

 
Sigi Gruber „Stationen“
Ausstellung zum 70. Geburtstag // Eröffnung; Donnerstag, 16. Oktober 2008, 19.30 Uhr
Einführung: Prof. Josef Zenzmaier

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Beharrliches Arbeiten unter Beherrschung auch der altmeisterlichen Techniken und eine surreale Eleganz kennzeichnen das Werk Siegfried Grubers, dem anlässlich seines 70. Geburtstags im kunstraum pro arte
eine Retrospektive gewidmet wird.

Der Maler hat für seine mit „Stationen“ betitelte Ausstellung vier Werkgruppen aus seinem künstlerischen Schaffen ausgewählt: Porträts, Personendarstellungen, Landschaften und Zeichnungen.
Während seine Porträts die emotionale und subjektive Ausdruckskraft jedes Menschen aus dem Zauber des Augenblicks zu ziehen versuchen, erweitert sich bei seinen Personendarstellungen die Situation um die Spannung der objektiven und zum Teil nicht kontrollierbaren Naturkräfte, denen der Mensch ausgesetzt ist. Der Widerstreit zwischen (menschlicher) Idealität und (natürlicher) Realität äußert sich auch in Grubers Landschaftskompositionen. Die Zeichnungen schließen den Kreis des Gezeigten als intuitive Momentaufnahmen des auf seine Existenz zurückgeworfenen Menschen.

Dauer der Ausstellung: 17. Oktober bis 8. November 2008
Mi-Fr 16-19, Sa 10-13 Uhr

 

 
Local Heroes
Eröffnung: Samstag, 13. September 2008, 11 Uhr, Ausstellungsdauer: 17. September – 11. Oktober 2008
Begrüßung: Dr. Christian Stöckl // Einleitung: Dr. Ulrike Reinert, UBR Galerie Salzburg

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Mit Beiträgen von Leonhard Besl, Gabriele Chiari, Gertraud Fischbacher, Herbert Golser, Ursula Guttmann, Peter Hartl, Katharina Müller, Monika Pichler, Barbara Schiestl, Johann Schwarz, Maria Sommerauer, Günter Stanzer, Ingrid Stanzer, Gretl Thuswaldner, Peter Wiener, Norbert Zuckerstätter

 

Fotos: ©Stefan Zenzmaier

 
Neueröffnung kunstraum pro arte am Schöndorferplatz in Hallein
Mit einer Ausstellung von Anna Meyer am 17. Juli 2008 um 20.00 Uhr
Einführung: Margit Zuckriegl

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„Blase“ titelt die in Wien lebende Malerin Anna Meyer ihre Ausstellung, die in den neuen Räumlichkeiten des kunstraum pro arte, vormals galerie pro arte, am Schöndorferplatz 5 in Hallein mit der Vernissage am 17. Juli um 20.00 Uhr eröffnet wird. In Kooperation mit der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, an der die Künstlerin heuer zum zweiten Mal eine Malerei-Klasse leitet, weiht Helga Besl, Leiterin der Galerie, die neuen Räumlichkeiten mit einer Ausstellung von internationalem Rang ein. Anna Meyer präsentiert Bilder und Modelle aus den Jahren 2007 und 2008: „Kunst ist eine Wunderkugel in der man sich etwas wünschen kann, das sinnlos ist.

Das glückliche Nichts ist der Zustand wenn die Blase platzt.“ In opulenter Farbigkeit spielt die Ausstellung mit den Genres Tafelbild und Installation, wobei die Bilder auf Holzstelen präsentiert auch ihrer objekthaften Dreidimensionalität Ausdruck verleihen. Während die ausgestellten Modelle sich als dreidimensionale mit den Augen begehbare Bilder verstehen. Kleine Spiegel auf den Rückseiten der Exponate thematisieren die Bildfläche als Spiegel. Seifenblasen aus einem Blasebalg als schillernde, sich ausdehnende, kurzlebige Konstruktionen spiegeln den gegenwärtigen Kunstmarkt. „Kurz vor dem Platzen, überhitzt, großartig bunt schillernd, zu ästhetisch, inhaltslos, leer oder doch eine unglaubliche Vielfalt die sich aushebelt? Wir steuern auf eine Kunstklima Katastrophe zu“, meint Anna Mayer, „der Treibhauseffekt produziert seltsam dekadente Blüten.“

Dauer der Ausstellung: 18. Juli bis 23. August 2008
Mi – Fr 16.00 -19.00 Uhr
Sa 10.00 – 13.00 Uhr