2007

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SCHNITT // STELLE: @ der Schmiede Hallein – 14. 9. – 21. 9.
Eröffnung am 13. September 2007 um 19.00

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Die „Schnittstelle“ ist ein Experiment, um das Potenzial von Räumlichkeiten in Kombination mit dem Verhalten von BesucherInnen und TeilnehmerInnen der Schmiede (Smiths) auszuloten.
Die Räumlichkeiten erlauben dem Besucher Eintritt und Einblick in die Arbeiten der Schmiede und einiger KünstlerInnen aus dem SmithNetwork. Im gleichen Atemzug bietet die Räumlichkeit des Kesselraums den KünstlerInnen und Smiths eine ganz besondere Möglichkeit, die BesucherInnen der Ausstellung zu besuchen/beobachten. Mit dieser Schnittstelle zwischen Privatraum und Öffentlichkeit ergibt sich eine authentische und besondere Ausstellungsgestaltung bei der die Grenzen zwischen BetrachterIn und Betrachtetem verschwimmen. Die räumliche Situation unterstützt die Kommunikation zwischen Schmiede und Öffentlichkeit, weckt Neugierde Neues zu entdecken.

Teilnehmende Künstler, Projekte und Künstlergruppen:
• Anne Sophie Wass
• Gunnar Lindner
• PLANKTON and YUVA feat. SLAP!
• Walter Steinacher

Parallel zur Ausstellungsfläche, die nur zu den Öffnungszeiten besichtigt werden kann, ist es möglich die verschieden Videoarbeiten der Teilnehmer 24 Stunden zu sehen, durch einen Fernseher, der für Passanten platziert wird.

Die Ausstellung „Schnittstelle“ ist eine Koorporation zwischen Tennengauer Kunstkreis, der Schmiede Hallein, und Plankton. Die präsentierten Projekte zeigen einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Arbeiten einiger KuenstlerInnen aus dem SmithNetzwerk.

Dauer der Ausstellung: 14.- 21. September 2007
Öffnungszeiten: täglich 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Kesselraum/Saline – Pernerinsel – Hallein

 

 
MICHAEL MORGNER: Bilder und Zeichnungen – 9. 8. – 1. 9.2007
Vernissage: Mittwoch 8. August 2007 20.00 Uhr
Es spricht: Prof. Dr. Barbara Wally, Direktorin der Int. Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg

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Der Tennengauer Kunstkreis lädt zur Eröffnung der Ausstellung von Michael Morgner im ehemaligen Kunstforum beim Rathaus in Hallein ein.
Michael Morgner, geboren 1942 in Chemnitz, lebt und arbeitet dort als freischaffender Künstler.

Er studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Er beschäftigt sich mit der Antike, es entsteht die Grafikmappe „Ovid-Metamorphosen“. 1977 gründet er zusammen mit anderen Künstlern die Gruppe „Clara Mosch“. Es entstehen Druckgrafiken, abstrakte Zeichnungen und Lavagen. Bereits seit 1966 arbeitet Michael Morgner als freischaffender Künstler. Während zu Beginn seines Schaffens noch Landschaften, Portraits und Stillleben im Vordergrund standen, bestimmten im Laufe der Jahre zunehmend klassische Körperformen sein Werk – der Mensch wurde zum Mittelpunkt seiner Kunst. – Morgner entwickelte zunehmend die ihm eigene Bildsprache, die aus all seinen Skizzen, Grafiken und Zeichnungen spricht. Heute ist sie so weit vereinfacht, dass er nur noch eine eng begrenzte Anzahl von Zeichen und Figuren miteinander kombiniert.

Ort: ehem. Kunstforum beim Rathaus, Hallein, Schöndorferplatz 6
Dauer der Ausstellung: 9.8. – 1.9., Di – Fr 16-19, Sa 10 – 13

 

 
Peter Baldinger: IstanbulHalleinLineUp – 21. 6. – 22. 7.2007
Zur Ausstellung spricht Mag. Martina Berger-Klingler

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Die Galerie Pro Arte lädt zur Eröffnung der Ausstellung von Peter Baldinger im Keltenmuseum Hallein ein.
Der Salzburger Künstler Peter Baldinger zeigt in der Ausstellung IstanbulHalleinLineUp neue Bilder, Zeichnungen und Videos von Menschen aus Istanbul und Hallein. Das klassische Portrait ist nur der Ausgangspunkt einer folgenden „Entschärfung“. Den Portraitierten wird eine Riffelglasscheibe vorgehalten mit der scheinbar ihre Charakteristika verschwimmen. Oder der Künstler fotografiert statt der klassischen Vorderansicht seiner Modelle, die Rückenansicht. Baldingers Arbeiten drehen sich um sein bevorzugtes Thema: Anonymität und Identität. Diese Ausstellung hatte ihren Anfang in Istanbul und findet nun ihre Fortsetzung in Hallein.
Die Ausstellung zeigt rund 40 Portraits von Menschen türkischer Herkunft mit familiären oder beruflichen Beziehungen zu Österreich. Alle Menschen leben entweder in Istanbul oder in Hallein und wurden von Peter Baldinger im Laufe des vergangenen halben Jahres an den beiden Orten portraitiert.
Allen Dargestellten ist nicht nur gemeinsam, dass der Künstler sie getroffen hat, sondern auch, dass sie einen Bezug zu beiden Ländern, beiden Kulturkreisen, beiden Gesellschaften haben.
Durch seine spezifische Art der Darstellung zeigt der Künstler die Individuen stets an der Grenze zur Anonymität. Seine Protagonisten sind in den meisten Fällen nur von hinten, oder durch den unscharfen Schleier einer Riffelglasscheibe zu sehen. Die individuelle Wahrnehmung des Betrachters, die Kulturtechnik des Vorurteils wird auf diese Weise besonders stark vor Augen geführt.
Peter Baldingers Arbeit ist nicht vordergründig politisch, er moralisiert nicht. Er zeigt, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben.

Peter Baldinger ist 1958 in Linz geboren, er lebt und arbeitet in Wien. (Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in Deutscher und Türkischer Sprache.)

Ort: Keltenmuseum Hallein, Pflegerplatz 5
Dauer der Ausstellung:  21.6. – 22.7. während der Öffnungszeiten des Museums