Der Klang der Sterne

Lost to regain – Episode 4 – Die Geschichte der Maria Wolkonskaja

Maria Peters

Wie kam das Lied „Stille Nacht“ bis nach Irkutsk am Baikalsee? Auf den Spuren der historischen Figur Maria Wolkonskaja, die 1823 ihrem Ehemann in die Verbannung nach Sibirien folgte, wo ihr Haus zum kulturellen und gesellschaftlichen Zentrum Irkutsk‘ wurde, erzählt die Künstlerin Maria Peters eine Geschichte über das Weitergeben von Erinnerungen, über Visionen möglicher Zukünfte aus fragmentierten oder verloren geglaubten Vergangenheiten und über das Wünschen als magische Fähigkeit. Sie öffnet dabei einen Raum zum Innehalten und Nachdenken – über das was uns in dieser Welt als weitergebenswert erscheint, welche Fähigkeiten für eine (glückliche) Zukunft wertvoll erscheinen und welche Gefahren im Traum nach Unsterblichkeit enthalten sind. Dieser Traum von Unsterblichkeit wurde schon von Wolkonskaja thematisiert, und nun, mit seiner nahenden Einlösung durch Neurowissenschaften und Genforschung, zu einer immer realeren Möglichkeit.

Die Ausstellung „Der Klang der Sterne“ ist Teil des 2016 begonnen Buchprojektes „Lost to regain“, für das die Künstlerin eine neue Erzählform entwickelt, die sie Novelle Montage nennt – ein Erzählen in Raum und Zeit zwischen Kunst, Science Fiction und Fantasy. Ihre Romanfiguren werden lebendig und begegnen mitunter dem Publikum in Ausstellungen, Performances und einem Blog http://www.novelle-montage.com.

 

 

Eröffnung  am Donnerstag 08. November, 19:30 Uhr  durch Heinrich Schellhorn, Landeshauptmannstellvertreter

Dauer der Ausstellung: 09. November bis 22. Dezember 2018

Veranstaltungen

Fr 09. November, 19:00 Uhr:
Performance,  kozek hörlonski

Sa 10. November, 11:00 Uhr:
KünstlerInnengespräch mit Croissants & Kaffee

 

Ein Ausstellungsprojekt mit der Unterstützung der Stille Nacht 2018 GmbH

 

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein