Stephen Mathewson arbeitet seit nunmehr sechs Jahren an einer Fortsetzungsgeschichte, die sich durch alle Ausstellungen und Projekte zieht, eine Geschichte, in der es einen männlichen Hauptdarsteller gibt, der die wildesten Abenteuer erlebt. In diese Geschichte schreiben sich immer wieder auch autobiographische Andeutungen ein. Mathewson arbeitet mit (Wand) Zeichnungen, Malerei, Installation, aber auch als Musiker und Schriftsteller. Schreiben und bildnerisches Gestalten vermischen sich in zahlreichen seiner Arbeiten comicartig. Seine Ausstellungen funktionieren wie Filme, die scheinbar einem Skript folgen, die ein Narrativ aufzeigen, das der Künstler erzählen kann, das sich aber die BetrachterInnen auf andere Weise auch erarbeiten können. Die Halleiner Ausstellung setzt mit neuen Arbeiten die „unendliche Geschichte“ fort:

Charles und Kim sind noch nicht aus Vegas zurück, sondern streifen immer noch auf der Suche nach wahrem Glück durch die Wüstenlandschaft. Unterdessen werden daheim in Miami Arturo und seine Familie von einheimischen Gangstern aufgefordert, entweder zu spuren oder zu blechen. Cat Fischermann und seine Filmcrew stehen am Spielfeldrand und warten geduldig darauf, dass ihnen der Zufall zu Hilfe kommt.

Ausstellungsdauer: 17.  August – 8. September 2012

Vernissage am Donnerstag, 16. August 2012 um  20 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Einführung spricht David Quigley.

Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr

„40h“ ist eine Ausstellung, in der anstatt der Kunstwerke reine Substitute für die Arbeitszeit, die ansonsten in die Werke investiert worden wäre, präsentiert werden. Jedes dieser Ausstellungsstücke wird von vier Personen zehn Stunden lang erarbeitet – entspricht einer Mannwoche Arbeitszeit – und spiegelt in einer messbaren Dimension die verwendete Zeit nachvollziehbar wider. Wichtig hierbei ist, dass die investierte Zeit keinen wie auch immer gearteten Zweck verfolgt – die angestrebten Tätigkeiten empfinden nicht Arbeit nach, die Werke sollen nur als Abbildungen von Zeit dienen.
Die Objekte reflektieren dabei in einer greifbaren Weise den Umgang mit Zeit und die Rolle als Autoren der Ausstellung und sollen auch den Betrachtern und Betrachterinnen ein Gefühl dafür geben, wie lange an den Exponaten gearbeitet wurde. Hierfür werden Alltagsgegenstände und -handlungen herangezogen, die in ihrer Überhöhung zu unseren Werken werden. Aus der Benützung von Frischhaltefolie wird etwa eine riesige Kugel aus Folie, die ob der schieren Menge des aufgewickelten Materials erstaunt. Die Ausstellung besteht aus sechs Exponaten mit einheitlichem thematischen Hintergrund, die allesamt eigenhändig produziert werden.

Ausstellungsdauer: 5. – 9. Juni 2012

Vernissage am Montag, 4. Juni 2012 um 20.00 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Eröffnung spricht Dr. Michael Manfé.

Di – Fr: 16 – 19  Uhr Sa: 10 – 13  Uhr

Kunstliebhaber und Schnäppchenjäger aufgepasst !

Der Tennengauer Kunstkreis  bietet allen, die für in ihrem Besitz befindliche Kunstwerke keine Verwendung mehr haben – deren Bilder  oder Objekte von der Größe oder vom Motiv  nicht mehr in ihre (unmittelbare Wohn)Umgebung passen, die einfach Platz für neue Kunst schaffen wollen oder Ausschau nach neuen Blickpunkten halten – mit der „Bilderbörse“ die Gelegenheit, alte  gegen neue Kunst zu tauschen, neue  Kunst zu erwerben oder ihren „Besitz“ feilzubieten. Ein nicht ganz unbeabsichtigter Nebeneffekt dieser Aktion  ist es auch, Geschenkideen für das nahende Weihnachtsfest anzuregen !

Am 24. und 25. November können die Kunstwerke,  die auf den Markt geworfen werden, von 17 -19 Uhr in den kunstraum pro arte gebracht werden. Und damit dieser Basar nicht zur Kunstentrümpelungsaktion verkommt, haben wir die Werkanzahl pro Verkäufer mit drei limitiert. Bringen Sie Ihre Bilder (gerahmt), Grafiken (keine Kunstdrucke), Fotografien, Skulpturen, Plastiken oder kunstgewerblichen Arbeiten samt Ihren Preisvorstellungen. 20 % vom Preis erhält die Galerie als Kommission

Die Arbeiten können ab 1. Dezember erworben und mitgenommen werden.

Präsentationsdauer: 2. – 10. 12.

Vernissage und Verkauf am Donnerstag 1. 12. 2011 um 19.00 Uhr im  kunstraum pro arte

Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr (Do, 8. Dezember geschlossen)

Seit 2005 ist Schmiede at kunstraum pro arte, eine Kooperation zwischen den beiden Institutionen, der Eröffnungshöhepunkt der Schmiede Hallein. Chaos Creates Structure, das Thema der diesjährigen Schmiede, ist auch das Thema der Ausstellung. Die Gesetze des Chaos und des Unvorhersagbaren stehen hinter unzähligen Dingen unserer Welt. Im kreativen und künstlerischen Prozess stellt Chaos ebenfalls eine treibende Kraft dar.
Die sieben verschiedenen Positionen der von Emilie Mayer kuratierten Ausstellung zeigen unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema.

Wenn Klaus Mähring mittels Fotoemulsion Selbstporträts in Steine einschreibt und so einen chaotischen Steinhaufen strukturiert, wenn Michael Schreibers interaktive TauToy Time Machine Töne und bewegte Bilder des Galerieraums mit fotografischen Zeugnissen vergangener Jahre kombiniert und in eine chaotische, aus dem Zufall generierte Videoinstallation verwandelt, dann sind Chaos und Struktur sich gegenseitig beeinflussende Parameter.

Bartholomäus Traubeck bedient sich der öffentlich gemachten Satelliten-Bilddaten von Google Maps. Seine Arbeiten zeigen landwirtschaftlich kultivierte Gegenden unserer Erde, in denen das Chaos der Natur den Strukturen des menschlichen Denkens gewichen ist.

Valeria Schwarz’ Arbeit Un coup de dés beschäftigt sich mit dem Zufall, dem unvorhersehbaren Chaos und dem Ungewissen. Ihr Beitrag zur Ausstellung ist ein Projekt, in dem alle Smiths unbewusst dazu beisteuern, eine lesbare Struktur aus etwas zu schaffen, das als chaotisch wahrgenommen wird. Ihre Arbeit wird nach Ende der Schmiede in den Galerieräumen zu sehen sein.

Was wie eine abstrakte Komposition oder gar eine Fotomontage aussieht, sind reale Spiegelungen im Stadtraum, die Crapaud Mayer in seiner Serie ReMomentum einfängt. Seine Fotografien erzeugen eine eigenständige Ästhetik, die das Chaos der Großstadt auf erstaunliche Weise strukturiert und neu interpretiert.

Die Arbeit Morgen ist immer morgen der Künstlerin Lisha hinterfragt die Verhältnisse zwischen Zufall und Chaos. Chaotisch auf der Straße gefundene Spielkarten werden zu einer strukturierten Wandarbeit zusammengefügt.

Ellinor Ljungkvist überträgt das Thema Chaos und Struktur auf Beziehungen in ihrem Leben. Ihre Arbeit Dear Diary umfasst Auszüge aus ihren persönlichen Tagebuchaufzeichnungen, durch die sie dem Chaos in ihrem Leben Struktur gibt.

Im Zuge der Ausstellungseröffnung wird die Tanzperformance One Rotten Day in Paradise von Veronika Mayerböck und Gilsela Elisa Heredia die Gesetze des Chaos und der choreografischen Produktion befragen.

Ausstellungsdauer: 16.09. – 08.10.2011

Vernissage am Donnerstag, 15. September 2011, um 19:00 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Einführung spricht Mag. Emilie Mayer

MI-FR: 16  –  19 Uhr SA: 10 – 13 Uhr

In dieser Ausstellung zeigt Christoph Schäfer neue Großzeichnungen. Ein zentrales Thema in seinem Oeuvre ist die Stadt; seine pointierte und eindringliche Auseinandersetzung reicht von deren Entstehung, z. B. der Stadt Ur in Babylonien vor 6.000 Jahren, bis zu ganz aktuellen Entwicklungen.

In seinem 2010 erschienenen Buch Die Stadt ist unsere Fabrik schreibt er: ”Der Prozess der Verstädterung beginnt in dem Moment, als menschliche Gruppen Dingesortieren und anhäufen. Denn Stadt bedeutet nicht nur Dichte – sondern die Verdichtung der Unterschiedlichkeit. – […] Größere Haufen verwandeln sich in Berge, Uchisar in Kappadokien, ein seit 6.500 Jahren bewohnter, ausgehöhlter Berg, Ausgrabungen Ur – urbar machen, Urbanität, Urgeschichte, Ursprung, Sprung, Haarwesen, Assur: fünf Hausmodelle aus Ton geformt.“ (S. 291)

Christoph Schäfer schafft es in seinen Zeichnungen, einen weiten Bogen zu spannen, vom Anfang der Menschheit bzw. der Stadt bis hin zu zeitgenössischen urbanistischen Analysen und der Kritik an der Gentrifizierungspolitik heutiger Imagecitys. Sein spezifischer Duktus ermöglicht es ihm, Geschichten und Theorien so darzustellen, dass sich für die BetrachterInnen völlig neue Sichtweisen auf historische Entwicklungen und aktuelle Verfasstheiten von Stadt ergeben.

Der Titel der Ausstellung Das Trauerspiel von Ur bezieht sich auf historisch überlieferte Klagelieder, in denen die Babylonier den Untergang einiger ihrer Städte betrauern.

Ausstellungsdauer: 20. Juli – 11. August 2012

Christoph Schäfer im Internet: www.christophschaefer.net

Vernissage am Donnerstag, 19. Juli 2012 um 20:00 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Einführung spricht Jo  Ractliffe

Di – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10  – 13 Uhr

Der in Adnet bei Hallein lebende Fotograf Erwin Trampitsch zeigt erstmalig großformatige Fotografien aus seiner Wolken Serie.

Trampitsch erledigt den Großteil seiner Fotoaufträge aus dem Cockpit eines Hubschraubers. Er erkundet das land aus der Vogelperspektive und dokumentiert die Landschaft und ihre Veränderungen.
Im Zuge dieser vielen “Lufteinsätze” ergibt sich aber auch ein ungetrübter Blick auf den Himmel mit all seinen Stimmungen und Wolkenformationen. Der Himmel als Projektionsfläche ist eigentlich seit der Antike eine Thema das Künstler berührt: sei es in Kirchenräumen als Mosaik oder als barockes Deckengemälde. Der Himmel als Ort der geistigen Möglichkeiten oder als sich ständig veränderndes Wolkentheater ist Thema dieser Ausstellung. Dazu kommen noch die unterschiedlichen Tageszeiten die das Erscheinungsbild unterschiedlich beeinflussen.
Jeder von uns blickt öfters am Tag in den Himmel um eine kurze Pause einzulegen oder einen Gedanken auf die Reise zu schicken!

Daneben soll aber auch noch Augenmerk auf die meterologische Vielfalt der unterschiedlichen Wolkenformen gelegt werden.

Die Arbeiten von Erwin Trampitsch bestechen durch ihre Präzision, Perspektivwahl und exakte Farbabstufung.

Dauer der Ausstellung: 27.04. – 19.05.2012

Vernissage am Donnerstag, 26. April 2012, um 19:30 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Eröffnung spricht Bernhard Niedermoser, Metereologe/Leiter der ZAMG Salzburg

Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10– 13 Uhr

Helga Gasser und Birgit Pleschberger zeigen in dieser Ausstellung einen Dialog mit Bildern. Dieses vielteilige Werk begann während eines Symposiums als eine Odyssee und auch als Labyrinth und entwickelte sich in den letzten Monaten zu einer dichten Ansammlung von Arbeiten in unterschiedlichen Materialien und Techniken. Als einzige Vorgabe einigten sich die beiden Künstlerinnen auf das Maß von 20cm x 20cm.

In diesem Wechselspiel reagiert die persönliche Arbeit auf die vorangegangene Arbeit, findet Antworten und wirft neue Fragen auf. Ein Prozess, der vorerst noch nicht zu Ende geführt wird sondern bewusst offen bleibt, um wieder fortgesetzt werden zu können.
Dabei  formulieren die  Künstlerinnen mit November (von Helga Gasser, Mischtechnik auf Papier, 2011) und den Installationen army  of lovers sowie peacemakers  (von Birgit Pleschberger) alternative künstlerische Positionen:

Prof. Natalie Cortiel umreißt im folgenden Statement die gezeigte Arbeit Gassers: „Herbst. Poetische Schilderungen des Alltäglichsten. Des Verfalls. Des Lebens in seiner Zerbrechlichkeit. Subtil formuliert in einer substanziell greifbaren Bildsprache. Der langsame Prozess der Schicht um Schicht lasierend und deckend übereinander gelegten, hoch pigmentierten Aquarellfarbe funktioniert dennoch als spontane Festschreibung von Gegenwart. Eindringlich erfasst uns das Gefühl von herbstlicher Wehmut im unsicheren Sprung eines Kindes in die offenen Arme des Vaters, im längst verwelkten Maibaum, im verfallenden Haus.“

Birgit Pleschberger charakterisiert dagegen ihre Positon so:
„Die gezeigte Installation army of lovers sowie das Video peacemakers berühren das Thema  Individuum und Masse. Die Personen, die dargestellt sind, bewegen sich in einem Spannungsverhältnis von gruppenspezifischer Selbstaufgabe und individuellem Revoluzzertum.
Die Installation besteht aus 18 reduzierten Zeichnungen, die alternierend von hinten beleuchtet werden und so ein Mehr an Bild und Information preisgeben. Das Licht fungiert hier als aufdeckendes Element. Es enthüllt Dinge, die erst verborgen sind, zeigt die dargestellten Personen in einem anderen, vielleicht im wahren Licht, durchleuchtet sie, deckt sie auf.
Im Video peacemakers wird ein Prozess sichtbar gemacht, der die innere sowie äußere Auseinandersetzung, den Kampf eines jeden in sich und seiner übergeordneten Rolle anspricht.“

Ausstellungsdauer: 21. Oktober – 12. November 2011

Vernissage am Donnerstag, 20. Oktober 2011 im kunstraum pro arte Zur Einführung spricht Martina Berger-Klingler

MI – FR: 16 – 19 Uhr SA: 10 – 13 Uhr

Der Tennengauer Kunstkreis ehrt Eduard Schmegner zu seinem achtzigsten Geburtstag mit einer Ausstellung im kunstraum pro arte, die eine Retrospektive seines künstlerischen Schaffens zeigen soll.
Der Maler und Graphiker wurde 1932 in der Bukowina geboren und lebt seit 1941 in Hallein. Ab der Mitte der 1950er Jahre prägte ihn sein Studium an der„Schule des Sehens“ auf der Festung Hohensalzburg und sein „Lehrer“ Oskar Kokoschka. Sein Diplom am Mozarteum in Salzburg erhielt er im Jahre 1965.  Nachdem er 1973 dem Salzburger Kunstverein beigetreten war, nahm er beinahe jedes Jahr(!) an Einzel- bzw. Gruppenausstellungen teil. Seine letzte Ausstellung fand vor 4 Jahren statt.
Schmegners künstlerischer Schwerpunkt sind Landschaften, Ansichten von Hallein und Salzburg, von Tropea, einem Lieblingsaufenthalt des Künstlers, und seiner Heimat, der Bukowina; nicht nur naturalistisch abgebildet, werden sie zu einer eigenständigen visionären Erscheinung – wie ein Bühnenbild des Lebens.
Besonders beeindruckend ist auch sein aquarellistisches Erfassen von Bewegungsabläufen bei Tieren: Reiter und Pferde stehen im Zentrum, aber auch Vögel und der Hühnerhof sind Bildthema – er geht weit über Bewegungsstudien hinaus auf die einzelnen „Charaktere“ ein.
Der Künstler lotet immer wieder mit Pinsel und Farbe neue Dimensionen des Wechselspiels zwischen innerer und äußerer Spannung aus – es geht ihm nicht um malerische Virtuosität, sondern um die geistige Interpretation eines Themas mit den Mitteln der Kunst.

Ausstellungsdauer: 15. Juni – 7.  Juli 2012

Vernissage am Donnerstag,  14.6. 2012 im kunstraum pro arte. Eröffnung  durch Bürgermeister Dr. Christian  Stöckl Zur Ausstellung spricht Mag. Peter Husty, Chefkurator im Salzburg Museum

Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr

Elfriede Vitzthum, 1961 in Unken geboren, studierte Kunst- und Werkerziehung an der Hochschule Mozarteum Salzburg. Sie unterrichtet seit 1989 am Gymnasium Hallein Bildnerische Erziehung. Ihre in der Ausstellung gezeigten Bildfolgen, welche, wie die Künstlerin selbst sagt, sie „zu anderen Zeiten erschreckt hätten“ zeigen bedrohlich unantastbare Gestalten mit rätselhaften Antlitzen, die ihre Geheimnisse nie ganz preisgeben werden. Im Entstehungsprozess der Arbeiten konnte sich Elfriede Vitzthum ganz in den Zustand des „Innerhalb-der-Malerei-Seins“ einlassen, mit Visionen von Körperwahrnehmung, Körperausdruck und Dynamisierung, sie ließ sich treiben von Spannung und Entspannung, von Rhythmen und deren Übergängen. Von außen besehen erscheint dies nun wie ein verborgenes, nicht greifbares Tabu. Bei längerem Betrachten brechen sich Assoziationen Bahn ins Bewusstsein, es geht um „vom Anderen beziehen, bekommen, um ein Halten, Tragen und Getragen werden“, um Stabilität und Lebensfragen. Der Bildraum der inneren Welt jedenfalls ist real!

Ausstellungsdauer: 23. märz – 14.  april 2012

Eröffnung  am Donnerstag, 22.3.2012 um  19:30   Uhr im kunstraum pro arte. Es spricht Peter Haas.

mi – fr: 16 – 19 uhr sa: 10 – 13 uhr

Projektteam:
Julia Danner
Kristina Fennekohl
Sarah Glaser
Elisabeth Huber
Zoé Leydet
Angelika Mangold
Paul Neuninger
Peter Rier
atelier le balto:
Véronique Faucheur
Marc Pouzol
Musiker:
Stephen Mathewson
Redner:
Thorsten Streichardt

Das Gartenarchitekten-Duo atelier le balto präsentiert sich mit dem Projekt „44 qm“ gemeinsam mit den Studenten seiner Klasse  im Rahmen der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst im kunstraum pro arte.
Das Klassenthema „Der Garten als Insel“ kann dabei als programmatisch gelten: und zwar praktisch in der geordneten Anlage des Wegs durch den entworfenen Gartenraum; aber auch poetisch, wenn man sich das Schwemmholz vergegenwärtigt, das den Garten des kunstraum „strukturiert“.

Veronique Faucheur und Marc Pouzol wollen dazu keine Projektbeschreibug ihres Projekts im Sinne eines Begleittextes liefern, sondern durch das Anbieten alternativer Projekttitel die assoziative Fantasie der Besucher anzuregen:

Alternative Projekttitel: Materialien:

Die Sammlung                                                        4239 Stk. Treibholz
Nach der Sintflut                                                   4Om Drahtseil
Alles endet hier                                                     7 Bänke
Der Weg über die Stille                                       180 Stk. Kantholz
Angeschwemmt                                                    3 Plastikflaschen
In 4 Tagen                                                               1 Apfel
Das blieb zurück                                                   1 Korken
Überfluss | Zufluss                                               1 Ziegel
Der Gulli ist versteckt                                         3 Christbäume
Wo ist der Gulli?                                                    Viele Nacktschnecken
Viele | gleich | anders | jetzt                             1 Schalttafel
Antrieb                                                                      2 kaputte Maßbänder
Angetrieben                                                            360 Löcher
Vorgetrieben                                                          15 Nespresso
1 Guglhupf
1 Buchtel
2 Handstempel
2 Filme

Ausstellungsdauer: 20.o8. -o3.09.2011

Vernissage am Freitag, 19. August 2011 im kunstraum pro arte. Zur Eröffnung spricht Thorsten Streichart

DI – FR: 16:00-19:o0 Uhr SA: 10:oo-13:oo Uhr

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein