Jahresprogramm 2026
00_Emilia Aumayr, Emilia Auersperg, Milagro Chinaglia, Matilde Wall & Leonie Holtkamp//Drunter und drüber (Pop-Up-Ausstellung)
Eröffnung: Donnerstag, 5. Februar 2025 um 11:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 6. – 28. Februar 2026
01_ Entropie Supplement Sufferfest (With a poster by Albert Allgaier) // Peter Fritzenwallner
Wir produzieren und konsumieren Bilder, passen unsere Körper ästhetischen Normen an und speisen neue Bilder ins System zurück. Likes und digitales Feedback wirken direkt auf unser Hormonsystem – Social Media macht uns zu Trägern seiner Logik. Parallel boomt die Optimierung: Supplemente, Wearables, Hightech-Gadgets. Selbst Intimität wird zur ästhetischen Oberfläche. Oft beginnt alles mit echter Leidenschaft, doch im Sog ständiger Vergleichbarkeit kann Begeisterung in Erschöpfung umschlagen. Deshalb gilt: Tu es aus Freude, fühle es – und schau nicht zu oft auf Instagram.
Eröffnung: Fr, 13. März. um 19:00 Uhr
Eröffnungsrede von Nikolaus Kohlberger
Ausstellungsdauer: 14. März -24. April 2026
Live-Performance Sa, 14. März um 11:00 Uhr
Finissage: Fr, 24. April um 19 Uhr
02_Sehnsucht//Moni K. Huber & Katrin Huber
Eröffnung: Freitag. 8. Mai, 19:00 Uhr
Künstlerinnengespräch zur Eröffnung: Gabriele Wagner (Stadt Salzburg: Bildende Kunst und Stadtgalerien) mit den KünstlerInnen
Finissage: Samstag 13. Juni 2026 11 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. Mai – 13. Juni 2026
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03_ Als wär‘s ein Stück von mir // Werner Würtinger
Ein „Stück“, bzw. „Stücke“ verweisen auf ein Ganzes, ein Umfassendes, als auch auf ein komplexes, in sich abgeschlossenes Einmaliges. Werner Würtingers Arbeiten imaginieren Räume, die sich außerhalb der Realität utilitaristischer Architektur finden lassen. Für diese Ausstellung kehrt der Bildhauer Werner Würtinger in seine Geburtsstadt zurück. Ein persönlicher Bezug, der den gezeigten Arbeiten eine zusätzliche Ebene zwischen Erinnerung, Herkunft und künstlerischer Gegenwart verleiht.
Eröffnung: Samstag 11. Juli um 11:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Juli. – 22. August 2026
04_in side/ out side// Christiane Peschek & Harald Scherz
in side / out side versammelt zwei künstlerische Positionen aus Salzburg, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Verhältnis von Innen und Außen auseinandersetzen.
Peschek reflektiert in ihrer Arbeit den digitalen Zeitgeist und seine Auswirkungen auf das menschliche Selbstverständnis. Zwischen emotionaler Entfremdung und geschlechtsneutraler Bildproduktion im erweiterten virtuellen Raum entstehen großformatige Selbstporträts, die einen „Internet Gaze“ als zeitgenössische Erweiterung des Female Gaze formulieren. 2025 wurde sie mit dem Medienkunstpreis ausgezeichnet und präsentiert daraus entwickelte Arbeiten.
Scherz bewegt sich zwischen Film, Video, Installation, Zeichnung und Skulptur. Ausgehend von gesellschaftlichen, politischen und anthropologischen Fragestellungen untersucht er Strukturen von Wirklichkeit und Wahrnehmung – und verschiebt dabei Grenzen zwischen persönlichem Erleben und gesellschaftlichem Raum. Die Auseinandersetzung mit Übergängen: zwischen Körper und Bildschirm, Individuum und Gesellschaft, Innenwelt und Außenraum. „in side / out side“ versteht sich damit als Reflexionsraum über Identität, Wahrnehmung und die Konstruktion von Realität – analog wie digital.
Eröffnung: Mittwoch, 23. September um 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. September – 22. Oktober 2026
Terminänderungen vorbehalten.