Monika Supé – ZEITWERK

Die Arbeiten von Monika Supé haben eines gemeinsam: sie zeugen von menschlicher Tätigkeit, egal, ob es sich dabei um Zeichnungen, Objekte oder Installationen handelt. Meist sind sie in repetitiver Vorgehensweise gefertigt und zeigen auch als Objekte einen linienhaften Duktus, denn sie bestehen vorwiegend aus Materialien, wie Draht oder Faden, welche wiederum gebogen oder verknotet, vernäht oder verhäkelt werden. Einige der Arbeiten bestehen aus fortlaufend linienartigen Strukturen. Diese zeichnen gewissermaßen den Zeitverlauf während der Entstehung nach, den der Betrachter mit dem Auge nachvollziehen kann. Manche der Arbeiten entstehen nach festgelegten Gestaltungsregeln, andere über festgelegte handwerkliche Tätigkeiten und wieder andere in einem vorher festgelegten Zeitrahmen. Die künstlerische Tätigkeit rückt so in die Nähe täglich immer wiederkehrender Arbeitsprozesse. Manche dieser Herstellungsprozesse muten absurd an, manche sind zeitaufwendig oder in gewisser Weise monoton und hinterfragen so die Sinnhaftigkeit menschlicher Arbeit an sich.

 

Eröffnung:  Donnerstag 13. April 2017, 19:30 Uhr
Zur Ausstellung spricht Peter Husty, Chefkurator Salzburg Museum

 

Do 20. April, 18:00 Uhr
Ausstellungsgespräch bei Wein & Bier

Fr 26. Mai, 18:00 Uhr
Finissage mit Dialogführung

Dauer der Ausstellung:
14. April bis 26. Mai 2017