Jahresprogramm

Zeichnung#5

KNAUTSCHZONE // Judith Auer, Doris Moser

Die im Jahr 2015 begonnene Serie der Präsentation zeitgenössischer zeichnerischer/graphischer Positionen soll auch für die nächsten Jahre als Strukturelement ins Ausstellungsprogramm des kunstraum pro arte übernommen werden. Unter dem Titel „Knautschzone“ treten die Arbeiten der beiden Künstlerinnen Judith Auer und Doris Moser in einen Dialog und eröffnen neue Blickwinkel auf das Zusammenspiel von Farbe, Form und Materialität. In der Arbeit Judith Auers steht eine schlichte, grafische Sprache mit lebendigen Farben im Vordergrund. Die Arbeit der Künstlerin Doris Moser zeichnet sich vor allem durch Vielseitigkeit, Sinnlichkeit sowie Farbigkeit aus.

Eröffnung: Donnerstag 21. Februar, 19:30 Uhr

Ausstellung: 22. Februar bis 30. März

 

JETZT WO ICH DICH SEHE…//Peter Hartl

Ausgangspunkt für Hartl ist die Betrachtung der Natur, die ihm als Vorbild und Basis für seine Arbeiten und sein Schaffen dient. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht jedoch immer der Mensch bzw. das Menschenbild und inwieweit es sich im Laufe der Zeit verändert hat. So entstehen viele abstrakte Lösungsansätze mit elementaren Symbolen. Neuere Arbeiten sind vorwiegend Holzskulpturen mit durchwegs spirituellem Charakter. Das Aufzeigen der Vergänglichkeit des Seins, die Sehnsucht nach dem Ewigen, dem Überzeitlichen und die Suche nach dem Ursprung der Schöpfung spiegeln sich in den Arbeiten des Künstlers. 1989 übertrug Prof. Zenzmaier die Leitungsfunktion des Tennengauer Kunstkreises an Peter Hartl, bevor schließlich 1991 Helga Besl Obfrau wurde. Diese Ausstellung stellt somit die Verbindung zwischen der Geschichte des Tennengauer Kunstkreises und Gegenwart dar. Ebenso bildet sie den Auftakt zu einer ausgiebigen Veranstaltungsreihe rund um Rückblick und Ausblick.

Eröffnung: Donnerstag 11. April, 19:30 Uhr

Ausstellung: 12. April bis 25. Mai

SPIRITS OF CONTRADICTION//Margot Pilz

Margot Pilz gehört zu den Konzept- und MedienkünsterInnen der ersten Stunde. In der jüngeren österreichischen wie in der internationalen Kunstgeschichte ist ihr Zugang experimentell und konzeptuell. Ihre reiche künstlerische Produktion speist sich aus dem Geist jener avantgardistischen Zeit der 60er- und 70er-Jahre, die heute immer neu wiederentdeckt wird, deren immense Bedeutung und Potential erst nun im neuen Jahrtausend in vielen Ausstellungen und Publikationen gesehen wird. Radikal, aktionistisch und feministisch im besten Sinne – und auch selbstbestimmt. Im kunstraum pro arte zeigen wir die neuesten Arbeiten aus den letzten zwei Jahren sowie einige Schlüsselwerke.

Eröffnung: Donnerstag 4. Juli, 19:30 Uhr

Ausstellung: 5. Juli – 24. August

 

200 JAHRE gold extra. ARBEITEN FÜR UNSER LAND //im Rahmen von Schmiede 19

Begleitend zum Medienkunstfestival Schmiede Hallein, stellt die Schmiede dem Tennengauer Kunstkreis nun schon seit mehreren Jahren Künstler und Künstlerinnen aus deren Netzwerk zur Verfügung.

Eröffnung: Mittwoch 11. September, 19:00 Uhr

Ausstellung: 12. September bis 13. Oktober

 

 

TNB

Heinrich Dunst

Heinrich Dunst verbindet in seinen Arbeiten Elemente der Sprache, des Bildes und der Skulptur und stellt deren Verhältnis als mediale Schnittstellen dar. In seinen „metasprachlichen“ Rauminterventionen und Performances verhandelt er die Lücke zwischen dem Sichtbaren und Sagbaren, die Unübersetzbarkeit einer Form in eine andere und die Kontextualität räumlicher Präsentationen. Die Wurzeln seines konzeptuellen Ansatzes liegen in Konkreter Poesie, in der Wiener Szene der 1980er-Jahre mit ihrem Anspruch, die abstrakte Malerei in den Ausstellungsraum zu erweitern, und auch bei jenen künstlerischen Positionen, die wie Marcel Broodthaers die Wahrnehmungssysteme von Wort und Bild untersuchen. Dunst verleiht diesen Fragestellungen eine neue Aktualität, indem er die aufgerufenen Referenzen in ihrer Eindeutigkeit hinterfragt und so letztlich die der Kunst eigenen Voraussetzungen offenlegt.

Wir freuen uns sehr, die erste Einzelausstellung von Heinrich Dunst in Salzburg und ganz besonders in Hallein ausrichten zu dürfen. Heinrich Dunst wurde in Hallein geboren und wuchs hier auf. Nach Jahren kehrt er nun mit seinen neuesten Arbeiten an diesen Ort zurück.

Eröffnung: Donnerstag 24. Oktober, 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer wird noch bekannt gegeben.

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein