Jahresprogramm 2020

PIKTOCLUSTER – Zeitgenössische Zeichnung #6// Stefan Kreiger, Bernhard Lochmann

Die im Jahr 2015 begonnene Serie der Präsentation zeitgenössischer zeichnerischer/graphischer Positionen soll auch für die nächsten Jahre als Strukturelement ins Ausstellungsprogramm des kunstraum pro arte übernommen werden. Unter dem Titel PICTOCLUSTER erarbeiten Stefan Kreiger und Bernhard Lochmann eine gemeinschaftliche Ausstellung, die ihre unterschiedlichen Positionen auf der Basis der Zeichnung verbinden.

Eröffnung: Donnerstag, 20. Februar, 19:30 Uh

Dauer der Ausstellung: 21. Februar bis 28. März

 

LIEBLINGSSTÜCKE – Objekte, die gefallen

Ein Jahr nach dem 40-jährigen Jubiläum des Tennengauer Kunstkreises greifen wir den Faden der Retrospektive noch einmal auf und verbinden diesen mit einer erweiterten Frage nach der Familie des Tennengauer Kunstkreises und ihren künstlerischen Lieblingsstücken.
Die Ausstellung „Lieblingsstücke – Objekte, die gefallen“ versammelt Skulpturen, Malerei, Grafiken, Fotografien, filmische Beiträge oder auch Alltagsobjekte, von Freundinnen und Freunden sowie Mitgliedern des Tennengauer Kunstkreises.

 

Eröffnung: Samstag, 30. Mai, 10:00-14:00 Uhr

Ausstellung: 31. Mai bis 27. Juni

 

interesting times // Anny Wass

 

Die Ausstellung „interesting times“ zeigt Arbeiten der Multimedia-Künstlerin Anny Wass, die wenige Monate vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie in Wuhan, für ein Residency-Programm in die chinesischen Provinz Henan reiste. Anny Wass war im Oktober 2019 zu Gast am Jigongshan Museum / International Art Park, das nur zwei Autostunden von Wuhan entfernt liegt. Während ihrer Residency setzte sich die Künstlerin mit ihren eigenen Vorstellungen und Erwartungen an China auseinander und spürte diesen, anhand ihrer Erkundungen, vor Ort nach. Daraus entstand die Fotoserie „me myself and I“, in der sich Eindrücke aus Architektur, Natur, Verhaltensregeln und sozialen Kontakten innerhalb und außerhalb der Residency verdichten und Fragen im Spannungsfeld zwischen Individualismus und Gemeinschaft, zwischen der leistungsorientierten Anforderung nach Wettbewerb, auf der einen Seite und dem Verlangen nach Zusammenhalt und Solidarität auf der anderen Seite verhandelt werden. In der Ausstellung ist eine Auswahl der Fotoserie „me myself and I“ aus Henan sowie ein Querschnitt aus Anny Wass‘ multimedialen Arbeiten zwischen Objekt und Design sowie Performance und Video zu sehen.

 

Eröffnung: Donnerstag, 16. Juli 2020 um 19:30 Uhr

Dauer der Ausstellung: 17. Juli bis 28. August 2020

 

ORTung // Schmiede20

Begleitend zum Medienkunstfestival Schmiede Hallein stellt der Tennengauer Kunstkreis nun schon seit mehreren Jahren, die Ausstellungsräume für Künstler und Künstlerinnen aus diesem Netzwerk zur Verfügung. Die Schmiede Hallein hat gemeinsam mit der Gemeinde Hintersee die Ausschreibung ORTung des Landes Salzburg gewonnen, und wird das KünstlerInnen Symposium 2018, 2019 und 2020 durchführen. In der Ausstellung wird eine Gesamtschau der drei Jahre präsentiert.

 

Eröffnung: Mittwoch, 16. September, 19:00 Uhr

Ausstellung: 17. September bis 24. Oktober

 

Szenarien der Imagination, Annäherung an eine Ästhetik der Natur // Lavinia Lanner, Anna-Amanda Steurer, Annelies Senfter

kuratiert von Kerstin Klimmer-Kettner

Natur und Kultur wurden und werden oftmals als unvereinbare Gegensätze gegenübergestellt. Künstlerische Arbeiten in und über die Natur – von der Land Art bis hin zu Aktionen und Interventionen an der Schnittstelle zum Aktivismus, wie Joseph Beyus 7000 Eichen – laden zur Kontemplation ein oder schlagen Handlungsstrategien vor und stellen Räume der Reflexion über unseren Umgang mit der Natur her. In der Ausstellung nähern sich mit Lavinia Lanner, Anna-Amanda Steurer, Annelies Senfter drei Positionen junger Künstlerinnen dem Thema Natur auf ihre je eigene Weise an.

 

Eröffnung: Donnerstag, 12. November, 19:30 Uhr

Dauer der Ausstellung: Datum wird noch bekannt gegeben

++++ VERSCHOBEN AUF 2021++++

Kathi Hofer

Kathi Hofer interessiert sich für Geschichte, zumal in ihren mündlichen Überlieferungen, gelebten Formen, populären Erzählungen und Klischeebildern. In ihrer Kunst- und Theoriepraxis spürt sie derlei Formen und Praktiken auf, um sie zu appropriieren oder zu re-inszenieren und somit einen veränderten Blick darauf zu ermöglichen. In Hallein wird Kathi Hofer auf einige Aspekte der hiesigen Geschichte/n der Halleiner ‚Tschikweiber‘ eingehen: jenen in der 1869 errichteten k.k. Tabak- und Zigarrenfabrik tätigen Arbeiterinnen. Die Künstlerin beforscht Arbeitsakte und deren Bewertung, die emanzipativen wie ausbeuterischen Effekte in Relation zum gesellschaftlichen Status und zu den Selbstentwürfen.

 

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein