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Archive: Künstler_innen

Mz*Baltazar’s Lab (das sind Olivia Jaques, Patricia J. Reis, Lale Rodgarkia-Dara, Anna Watzinger und Stefanie Wuschitz) versucht einen Raum zu schaffen, in dem angstfrei mit Technik experimentiert werden kann. Transparente, offene Technologie (Open Source Technologie) liegt dem Kollektiv sehr am Herzen, da durch diese Art von geteilter Ressource ungehindert über Software und Hardware gelernt und diese auch gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Das Labor soll als ‘Safer Space’ (sichererer Ort) dienen, den Menschen gemeinsam nutzen können, die sich bisher in traditionellen Technik und Wissenschaftslaboren als nicht zugehörig oder gar ausgeschlossen erlebt haben. Viele Menschen fühlen sich in Räumen, in denen Technologien oder Naturwissenschaften vermittelt werden unsicher, daher lädt Mz* Baltazar’s Lab besonders diese Menschen (Frauen*, transgender- und nicht-binäre Menschen) ein, mitzumachen. Oder selbst ihr Wissen in einem Workshop zu vermitteln, an der Schnittstelle von Technologie und Kunst.

https://www.mzbaltazarslaboratory.org/

Stefanie Wuschitz, geboren 1981, arbeitet an der Schnittstelle von Forschung, Kunst und Technologie, mit besonderem Fokus auf Critical Media Practices (feministisches Hacking, Open-Source-Technologie, Peer-Produktion). Ihr Studium in Transmedia Arts an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien schloss sie 2006 bei Brigitte Kowanz ab. Es folgte ein Master an der TISCH School of the Arts an der New York University (2008) sowie ein Doktorat zu Feminist Hackerspaces an der TU Wien (2014). Seit 2009 leitet Stefanie Wuschitz mit dem von ihr gegründeten Künstler:innen Kollektiv “Mz* Baltazar’s Lab” das gleichnamige feministische Hacklab als Offspace in Wien. Ihre künstlerischen Arbeiten kreisen um die Themen Postkolonialismus, Feminismus und neuer Materialismus. Für ihre Praxis eignet sie sich Strategien der Open Source Bewegung an, wie Critical Making, Hacking und interaktive Kunst.

Ihre künstlerische Forschung wurde in internationalen Ausstellungen und Festivals präsentiert. Sie hatte Forschungs- und Post-Doc-Positionen an der Universität Umeå, der Universität für angewandte Kunst Wien, der Technischen Universität Wien, der Michigan University, der Universität der Künste Berlin und der TU Berlin inne. Derzeit ist sie Projektleiterin eines kunstbasierten Forschungsprojekts an der Akademie der bildenden Künste (AT) und hat eine Post-Doc-Stelle an der TU Berlin (DE) inne.

Stefanie Wuschitz eröffnet mit „Coded Feminisms“ das Ausstellungsjahr 2022.

Die Künstlergemeinschaft ate/ier /// ist ein in Hallein beheimatetes Kollektiv aus 8 Medienkünstlern.

https://atelierdrei.at/ueber-uns

 

 

Das atelier 3 ist im September 2021 mit der Werkschau SCHLAUCHECHNIK III zu sehen.

 

Martin Kaltner, geboren 1961 in Bruck an der Mur, studierte von 1980 bis 1985 Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Max Melcher 1985/86 Romstipendium Seit 1989 Animationsfilme 1990 Paris-Stipendium, Cite des Artes, ENSAD, Paris. 1990/91 Hochschule für angewandte Kunst Wien ,Trickfilmstudio bei Maria Lassnig, Mitglied der ASIFA Austria

Ausstellungen (Auswahl): 2020 „World Filmmaking 2“Biennale 7,Gherdeina /„Abfahrt und Ankunft“, Yppenplatz Säulen der Erinnerung, Wien; 2019 „camera obscura“ Masc foundation, Wien; 2016 Moving Image Department – 4th Chapter: The Rhetoric of Time, Revisited; National Gallery, Praha 2012  „Montag ist erst übermorgen“, Akademie der bildenden Künste, Wien; 2008 „Another Tomorrow“, Slought Foundation Philadelphia; 2007 „Ich fühle was, was du nicht siehst“,  Museum Stift Admont; 2005 „Napoli Presente-Walking Project“ Palazzo delle Arti , Neapel, 2001 „ausgeträumt..“ Secession,Wien. www.martinkaltner.at/

Werke Kaltners waren im Mai 2021 in der Ausstellung „[TOPIC SYNONYM] “ zu sehen.

Klara Kohler, geboren 1980 in Wels, absolvierte die Fachschule für Bildhauerei in Hallstatt (1995-1999) und studierte Bildhauerei an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (bei Prof. Renate Herter, 1999-2005) sowie der Kunstuniversität Berlin-Weissensee (2002-2003). Ausstellungen (Auswahl): 2021 „Noli me tangere“ – Intervention I, „bedenke Mensch“, Fastentuch mit Aschenstaub – Intervention III Malerei, mit Franz Frauenlob, St. Franziskus Kirche Wels; 2020 Gruppenausstellung „Common Ground“, Salzburger Kunstverein; 2019 Teilnahme „gedachtnus“ Teil I und II, Galerie Forum Wels; 2017 Mitarbeit am Performanceprojekt von Franz Frauenlob „back.come.never.they“, Keltenmuseum Hallein und Landesgalerie Linz; 2016 „Opera Publica“, Künstlerhaus Wien. Preise & Stipendien (Auswahl): 2016 Margret-Bilger-Stipendium des Landes Oberösterreich; 2015 Preis für Deckengestaltung, Galerie der Stadt Wels; Klemens-Brosch-Preis für Zeichnung; 2009 Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich.

www.klarakohler.blogspot.com

Im Sommer 2022 sind Arbeiten Kohlers gemeinsam mit jenen Daniela Kasperers und Martin Gredlers in der Ausstellung „Speicherkraft“ zu sehen.

Helena Adler, geboren 1983 als Stephanie Prähauser in Oberndorf bei Salzburg, ist Autorin, Künstlerin und Mitbegründerin der Literatur-Werkstatt „Literaturlobbyland“. Aufgewachsen auf einem Biobauernhof am Berg bei Anthering mit Blick auf die benachbarten bayrischen Berge. Studium der Malerei am Mozarteum, sowie Philosophie und Psychologie an der Universität Salzburg.
Neben regionaler Ausstellungstätigkeit machte sie  mit zahlreichen Publikationen in Anthologien, Literaturzeitschriften und Zeitungen auf sich aufmerksam. Mit ihrem zuletzt erschienenen Romanen Roman „Die Infantin trägt den Scheitel links“ war sie sowohl für den Österreichischen und Deutschen Buchpreis als auch für die Hotlist unabhängiger Verlage nominiert.

Helena Adler stellte gemeinsam mit Thomas Stadler im Herbst 2021 in der Ausstellung „unterwex“ aus.

Kathi Hofer, geboren in Hallein, lebt als Künstlerin in Wien und Berlin. Ihre Arbeiten wurden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. bei TOKAS Tokyo Arts and Space, Tokio, im mumok Wien, im Museum der Moderne Salzburg, im Jüdischen Museum Wien, am MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles, im 21er Haus, Wien, im MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien, im Austrian Cultural Forum Warschau, in der Lewis Glucksman Gallery, Cork und im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin. Sie schreibt Essays und Kunstkritiken, die u.a. in der „springerin, Texte zur Kunst“, in „frieze d/e“ und in „Camera Austria International“ publiziert wurden. Im Februar 2021 erschien ihr Buch „Grandma“ Prisbrey’s Bottle Village im Verlag Spector Books, Leipzig.

Kathi Hofer ist im Juni 2021 mit der Ausstellung Arbeiterinnen verlassen die Fabrik im kunstraum vertreten.

Daniela Kasperer, geboren 1992 in Salzburg, lebt und arbeitet in Salzburg. Sie studiert seit 2019 an der Universität Mozarteum Salzburg, Bildnerische Erziehung im Masterstudium (Malereiklasse von Dieter Kleinpeter) sowie an der Universität Salzburg, Psychologie und Philosophie im Masterstudium. Seit 2020 ist sie Druckgrafische Assistenz in der Grafischen Werkstatt im Traklhaus. Ausstellungen (Auswahl): 2021 „Trapping Influences“, Gjutars Taiteilijatalo, Vantaa/Finnland; „Gruppenausstellung „be my guest – Anwesenheit in der Abwesenheit“, Stadtgalerie Lehen, Salzburg; 2020 „Ich muss nicht das machen, was dir gefällt“, Galerie im KunstWerk, Salzburg; Gruppenausstellung „Common Ground“ – Jahresausstellung des Kunstvereins Salzburg, Museumspavillon Salzburg & Künstlerhaus Salzburg; 2018 „More rice, please“, Galerie RYMD, Reykjavik/Island. Stipendien (Auswahl): 08/2021 Stipendium des AIR-Programms für Vantaa/Finnland; 2020 Arbeitsstipendium des Landes Salzburg; Internationale Sommerakademie Salzburg (Kurs: Tobias Pils); 2019 4-monatiges Atelierstipendium für Wien.

www.danielakasperer.com

 

Im Sommer 2022 sind Arbeiten Kasperers gemeinsam mit jenen Klara Kohlers und Martin Gredlers in der Ausstellung „Speicherkraft“ zu sehen.

Thomas E. Stadler, geboren 1962, studierte Bildnerische Erziehung/Malerei in Salzburg und München. Er hatte Stipendienaufenthalte in den USA (Virginia /New York) und Polen (Krakau), Budapest und Spanien (Almeria). Seit 2002 lehrt er an der Universität Salzburg, der Universität Mozarteum bzw. der Pädagogischen Hochschule Linz. 2005-2008 war er Dozent an der Sommerakademie Neuburg an der Donau.

www.thomas-stadler.at

Thomas Stadler stellte gemeinsam mit Helena Adler im Herbst 2021 in der Ausstellung „unterwex“ aus.

Renate Kordon, geboren 1952 in Graz, Architektur- und Grafikstudium in Wien; Stipendium für Animation und Video, ENSAD, Paris; Visiting Artist Professor LIT, Detroit, USA; Meisterjahr bei Maria Lassnig, Meisterklasse für Experimentelles Gestalten; Rom Stipendium; Kunst und Bau Projekte; im KUNST UND BAU Beirat des Bundes; Visiting Artist Professor Dundas School of Arts, Ontario, Kanada; Organisation und Kuratierung von Ausstellungen im ASIFAKEIL, quartier21, MQ, Wien; Lehrauftrag „Labor Animation“, Kunstuniversität Linz; Gründung des „Instituts für ZEITverschiebung“ in Graz. Zu ihren Medien zählen: experimentelle Trickfilme, Zeichnung, Multimedia, Kunst im öffentlichen Raum. www.renatekordon.com 

 

Renate Kordon stellte im Mai 2021 in der Ausstellung „[TOPIC SYNONYM] “ aus.

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein