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Schüler:innen der Mittelschule Hallein & DO!lab

Kinder sind heute von digitalen Endgeräten umgeben und beherrschen diese auch sehr gut. Die Fähigkeiten beziehen sich jedoch auf den Umgang mit Benutzer:innenoberflächen. Im Projekt Drucken ohne Druckgeht es um die Vorbedingung dieser Medienkompetenz, um das Verstehen der technischen Hintergründe von Schrift und Büchern. In einer Workshop Serie, die in eine kleine Ausstellung mündet, erarbeiten Schüler:innen der Mittelschule Hallein gemeinsam mit DO!lab analoge und digitale Techniken grafischer Gestaltung.

Wie prägen digitale Technologien die Zukunft kultureller Erlebnisse? Wie eröffnen sie dabei Möglichkeitsräume? Und welche Rolle spielen Handwerk und analoge künstlerische Druckverfahren im Wechselspiel?

Die vom DO!lab schon mehrmals erfolgreich durchgeführte Druckwerkstatt wird in diesem Projekt erweitert. Das Team von DO!lab gestaltet gemeinsam mit Gästen die mehrtägige Workshop-Reihe. Der erste Workshop gilt der thematischen Annäherung durch einen Impuls Vortrag der KI Expertin Stephanie Meisl in der Stadtbücherei Hallein, in dem die Schüler:innen Einblicke in die Phänomene der Fake News und Propaganda erhalten, um ein Bewusstsein zu schaffen, das nicht alles was man liest auch wahr ist. Danach führen Künstler:innen des feministischen Netzwerks EXTRA stark durch ihre aktuelle Ausstellung BETRETEN VERBOTEN im kunstraum pro arte. In den darauffolgenden Workshoptagen erarbeiten die Schüler:innen Themen und lernen dazu diverse Drucktechniken kennen.

Haptisches Erfahren und konkretes Verständnis von Zusammenhängen bauen Berührungsängste ab und fördern kreative und selbstbestimmte Nutzung. Spielerisch werden technisches Verständnis und die Mentalität des Begreifens und der Kooperation mittels einer künstlerischen Produktion erfahrbarer gemacht. Neben der Begeisterung für die analogen Verfahren werden die Schüler:innen sich durch die Workshops das fachliche und technische Know-how aneignen, Teile einer alten Handwerkskunst erlernen und sich so mitWort und Schrift sowie grafischer Gestaltung anders auseinandersetzten als im Alltag.

Die Ergebnisse sowie Einblicke in den Prozess werden mittels einer kleinen Ausstellung im kunstraum pro arte der Öffentlichkeit präsentiert.

Dieses Projekt wird im Rahmen von Kunst ist Klasse!des OeAD sowie durch die Stadtgemeinde Hallein gefördert.

Eröffnung: Freitag, 23. Mai 2025 um 14:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 24. Mai bis 4. Juni 2025

 

Öffnungszeiten:
Mi bis Fr: 16:00 bis 19:00 Uhr // Sa 10:00 bis 13:00 Uhr // und nach Vereinbarung
So bis Di sowie an Feiertagen geschlossen

 

Am 27. Jänner 2019 postete der Lyriker Timo Brandt einen Text von Rajko Djurić. Djurić war Schriftsteller, Philosoph, Wissenschaftler und Roma-Aktivist. Sein Gedicht trägt den Titel geboren in Auschwitz, gestorben in Auschwitz. Darin listet Djurić die Namen von elf Kindern auf, die am selben Tag, an dem sie geboren wurden, ermordet worden sind: Else Rebstock, Herbert Weiss, Joseph Straus, Anton Gross, Helena Kosak, Julius Horvath, Friedrich Krause, Theresa Schubert, Paula Zelinek, Lore Nachel und Marie Blum.

Dieses Gedicht lässt die Performance-Künstlerin Esther Strauß nicht mehr los. Wie erinnert man an Kinder, denen ihr ganzes Leben genommen worden ist? Die vielleicht keine andere Spur in dieser Welt hinterlassen konnten, außer ihren Namen? Strauß beginnt zu recherchieren. Laut einem Eintrag im Hauptbuch des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz Birkenau wurde Marie Blum am 5. September 1943 in Sektor BIIe geboren – jenem Lagerabschnitt, in dem Rom*nja und Sinti*zze interniert waren. Dort wurde sie am dritten Tag ihres Lebens ermordet.

Um ein performatives Denkmal für Marie Blum zu entwickeln, legt Esther Strauß ihren eigenen Namen in einer rechtskräftigen Namensänderung ab, um ein Jahr lang den Namen Marie Blum zu tragen. „Seither versuche ich zu verstehen, welche Verantwortung mir aus der Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte erwächst. Wichtig erschien mir dabei, Marie Blums Namen zu erlauben, den meinen in Schwierigkeiten zu bringen.“, so die Künstlerin.

Auch nach der Rückgabe von Marie Blums Namen am 27. Jänner 2021 wächst das Denkmal für sie weiter; in den letzten sechs Jahren entwickelt Strauß performative Texte, Fotografien und Installationen, die sich an zwei Polen sammeln. Zum einen berührt das performative Denkmal für Marie Blum die Tatsache, dass es in Österreich nach wie vor keinen zentralen Erinnerungsort gibt, der den geschätzt 250.000 – 500.000 Sinti*zze und Roma*nja gewidmet ist, die von den Nationalsozialist*innen in Europa ermordet worden sind. Auch im Salzburger Lager Maxglan wurden diese Menschen ausgebeutet, deportiert und umgebracht.

Zum anderen beginnt Esther Strauß im Rahmen des performativen Denkmals für Marie Blum die nationalsozialistische Geschichte ihrer Familie, in der sich Täter*innen, Unterstützer*innen, Profiteur*innen und Zusehende finden, zu recherchieren und in ihren Arbeiten kritisch zu diskutieren. Dazu Nina Tabassomi, Direktorin der Kunsthalle Tirol TAXISPALAIS: „Wie können wir mit dem unrechtmäßigen Privileg umgehen, dass viele von uns mit historisch belasteten Namen unbeschwert durchs Leben gehen, während die Namen unschuldig Ermordeter gleichzeitig erloschen sind? Die österreichische Erinnerungskultur wird in den Werken von Esther Strauß mit der Frage konfrontiert, wem sie dient und welche Rolle die Auseinandersetzung und Nicht-Auseinandersetzung mit Täter_innenschaft darin spielt.“

 

Eröffnung: Samstag, 22. Februar 2025 um 11:00 Uhr
Eröffnung mit Katalogpräsentation und Gespräch

 

Galerieöffnungszeiten:
Mi bis Fr: 16:00 bis 19:00 Uhr // Sa 10:00 bis 13:00 Uhr // und nach Vereinbarung
So bis Di sowie an Feiertagen geschlossen

Dauer der Ausstellung: 22.Februar bis 29. März 2025

 

Begleitveranstaltung (Eintritt frei):

Do, 27. März 2025 um 18:30 Uhr, Stadtbücherei Hallein: Vortrag NS-Verfolgung der Roma, Romnja, Sinti und Sintizze im Bundesland Salzburg von Drin Erika Thurner, Universität Innsbruck, und anschließendes Gespräch

Bildnachweis: Esther Strauß, einen Namen tragen, 2024

Wann: Samstag, 21. Dezember um 11:00 Uhr

Zur Finissage der Ausstellung „Lavendel – eine Chance für Viele?“ von Bildkombinat Bellevue gibt es ein Taijiquan Pop-Up mit Dominic Schafflinger. Zwischen Mäusen und Installationen des Bildkombinates Bellevue werden die Teilnehmer:innen gemeinsam mit Taijilehrer Dominic Schafflinger ergründen, ob die Praxis des Taijiquan eine Lösung auf aktuelle gesellschaftspolitische Probleme bietet, ob Taijiquan nur ein Weg zur eigenen geistigen und körperlichen Gesundheit ist, oder etwas gänzlich anderes. Der Taiji-Pop-Up ist eine Einladung an alle offenen und mutigen Geschöpfe, die in Verbindung mit sich selbst, ihrem Körper, dem geheimnisvollen Qi und vielleicht sogar dem großen Ganzen kommen möchten.  Come as you are, für den Rest ist gesorgt.

 

Die Schülerinnen und Schüler der 2. BKN-Klasse der HAK-Hallein erarbeiteten mit den KünstlerInnen Anna-Maria Stadler und Lukas Gwechenberger performative Interventionen im kunstraum pro arte. In Anlehnung an die Auseinandersetzung zeitgenössischer Künstler:innen mit Alltagsobjekten wurde in einem zweitägigen Workshop durch performative Erkundungen mit den Schüler:innen ein Zugang zu Gegenwartskunst und ihren Räumen erarbeitet.

Als Ausgangspunkt dienten dabei künstlerische Arbeiten von Angelika Wischermann, Andrea Lüth, David Moises, Erwin Wurm, Christian Ecker u.a., anhand derer befragt wurde, was sich auftut, wenn ein Ding aus dem gewohnten Zusammenhang versetzt wird. In einer Experimentierphase erprobten die Schüler:innen diese künstlerische Strategie anhand jener Objekte, die in einem Kunstraum vorzufinden sind. In einer ortsspezifischen Erkundung des Kunstraums Pro Arte wurden die Dinge, die ohnehin in einem Kunstraum vorhanden sind, wie Sessel, Besen, Spachtel, Sockel, Verpackungsmaterial usw., in ihrer Funktion befragt. Unterschiedliche Möglichkeiten der Raumnutzung und der darin befindlichen Dinge wurden über den Körper und das spielerische In-Bezug-Setzen zu dem Vorgefundenen erschlossen.

Einblicke in den Prozess sind von 4. bis 8. November in Form einer Ausstellung im kunstraum pro arte zu sehen.

 

Eröffnung: Montag, 4. November 2024 um 18:00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 4. November bis 8. November 2024

 

Bildnachweis: Workshop der 2. BKN-Klasse der HAK-Hallein, Foto: Lukas Gwechenberger

 

Freitag, 28. Februar 2025 um 14:30 Uhr
Treffpunkt: Vorplatz Keltenmuseum Hallein
Ende: Agnes-Primocic-Hof im Stadtteil Griesrechen

An der deutschen Grenze liegend, war die Stadt Hallein vor allem nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland (1933) deren Propaganda besonders stark ausgesetzt. Der sogenannte Anschluss bedeutete die Eingliederung der Bevölkerung in das nationalsozialistische System mit allen Konsequenzen: Inhaftierung politischer Gegner, Arisierung jüdischer Geschäfte oder Mitgliedschaft in NS-Organisationen. Was schließlich der von Hitler angezettelte Krieg an Rüstungsmaßnahmen, an Notsituationen und vor allem an Leid für verschiedene Bevölkerungsgruppen mit sich brachte, wird auf diesem antifaschistischen Weg angesprochen.

Im Anschluss an den Stadtrundgang laden wir Sie zur Führung mit Laila Huber durch die Ausstellung “einen Namen tragen” von Esther Strauß im kunstraum pro arte ein.

Wolfgang Wintersteller, geb. 1944, war über 30 Jahre Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politische Bildung am Halleiner Gymnasium. Außerdem war er in der Lehrer:innenfortbildung tätig und 20 Jahre Rundgangsleiter in der Dokumentation Obersalzberg. Heute ist er noch als Stadtführer in der Stadt Hallein und als freier Mitarbeiter im Keltenmuseum Hallein tätig.

Um Anmeldung wird gebeten: office@kunstraumproarte.com  

Im Januar 2025 präsentieren acht talentierte Künstler:innen ihre Meisterstücke und andere Arbeiten, die sie nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Meisterprüfung 2024 erschaffen haben. Diese Ausstellung gibt einen einzigartigen Einblick in die Bildhauerei und die kreative Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien.

Die Künstler:innen dieser Ausstellung sind:
Laura Breckner, Selina Klom, Bert Steiner, Stefan Buchsteiner, Michael Hagenauer, Michael Heilbrunner, Christopher Rusche-Schall und Matthias Winkler

 

Die Meisterstücke zeichnen sich durch außergewöhnliche handwerkliche Präzision und innovative Ideen aus. Durch den Einsatz von Metall, Holz und Stein entstehen Werke, die sowohl ästhetisch als auch konzeptionell überzeugen. Jedes Meisterstück ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und intensiver Auseinandersetzung mit Material, Form und Technik. Die Künstler:innen zeigen in ihren Arbeiten, wie verschiedene Werkstoffe zu ausdrucksstarken Skulpturen verschmelzen können, die oft tiefe Themen wie Veränderung, Vergänglichkeit und Transformation behandeln. Neben den Meisterstücken umfasst die Ausstellung auch eine Reihe von anderen Arbeiten, die die kreative Entwicklung der Künstler:innen dokumentieren. Diese Werke, die über die letzten Jahre entstanden sind, spiegeln den ständigen Wandel der künstlerischen Praxis wider. Sie bieten einen wertvollen Einblick in den Entstehungsprozess und zeigen, wie sich die Künstler:innen im Umgang mit ihren Materialien weiterentwickelt haben.

Die anderen Arbeiten sind nicht weniger bedeutend; sie zeigen die Experimentierfreudigkeit und den Entdeckungsdrang der Künstler:innen. Besonders in diesen Arbeiten wird deutlich, wie sich die Künstler:innen mit der Formensprache und den Möglichkeiten der Materialien auseinandersetzen. Sie spiegeln den fortwährenden kreativen Dialog zwischen Handwerk und Konzept wider.

Die Meisterstücke in dieser Ausstellung gehen weit über technisches Können hinaus und vermitteln tiefgründige, künstlerische Konzepte. Sie sind Ausdruck einer künstlerischen Reife, die aus jahrelangem Schaffen und Forschen resultiert. Ebenso ist der kreative Prozess in den anderen Arbeiten klar erkennbar, da sie den Weg zu den Meisterstücken zeigen und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Künstler:innen verdeutlichen. Jeder dieser Künstler:innen bringt seine eigene Perspektive und Technik in die Bildhauerei ein. Die Meisterstücke sind der Höhepunkt ihrer bisherigen künstlerischen Entwicklung, während die anderen Arbeiten die Experimentierfreude und den kontinuierlichen kreativen Prozess dokumentieren.

Diese Ausstellung ist eine Einladung, die Vielfalt und Tiefe der Skulpturen aus Metall, Holz, Stein und anderen Materialien zu entdecken. Sie zeigt, wie aus der Kombination von traditionellem Handwerk und modernen Konzepten lebendige, ausdrucksstarke Kunstwerke entstehen, die zum Nachdenken anregen und inspirieren.

Eröffnung: Mittwoch, 22. Januar 2025 um 19:00 Uhr
Zur Ausstellung spricht Peter Niedertscheider

Dauer der Ausstellung: 23. Januar bis 1. Februar 2025

 

 

Bildnachweis: © Laura Breckner, 2024

Wann: Mittwoch, 27. November um 18:30 Uhr

Erkunden Sie gemeinsam mit Bildkombinat Bellevue die Ausstellung und erfahren Sie Hintergründe zur Entstehung der gezeigten Werke. Die Rauminstallationen verhandeln aktuelle gesellschaftspolitische Fragen und werfen die Betrachter:innen auf sich selbst zurück. Ein ausgezeichneter Startpunkt, um ins Gespräch zu kommen.

  

Termin: Samstag, 7. Dezember 2024

 

Programm: 07:30 Uhr ABFAHRT: Tourismusverband Hallein Mauttorpromenade/Pernerinsel (Zustieg in Anif Hotel Hubertus um 07:45 Uhr möglich, bitte bei Anmeldung angeben)

10:30 Uhr Diözesanmuseum Freising: Schausammlung, Führung: „Powerfrauen Frauenpower“ 2022 öffnete das Diözesanmuseum Freising nach neun Jahren Schließung und vier Jahren Bauzeit wieder seine Pforte. Das generalsanierte Gebäude auf dem Domberg präsentiert sich äußerlich wie innerlich in neuem Gewand. Die Objekte der neuinszenierten Schausammlung decken fast zwei Jahrtausende ab: von frühchristlichen Werken bis hin zu zeitgenössischen Positionen des 21. Jahrhunderts. Der Rundgang ist nicht kunsthistorisch chronologisch aufgebaut, sondern folgt einem kulturhistorisch-anthropologischen Konzept. Im Mittelpunkt stehen dabei die großen Fragen des Lebens, die jeden Menschen betreffen und in den Religionen verhandelt werden: die Fragen nach dem Woher und Wohin, nach Sinn und Ziel, nach ethischen Prinzipien, nach Orientierung und Lebensentwürfen. An der Nordwestecke des Diözesanmuseums ist ein besonderes Kunstwerk entstanden: The Chapel of Mary’s Mantle. Die Kapelle wurde von der amerikanischen Künstlerin Kiki Smith in Zusammenarbeit mit Brückner & Brückner Architekten gestaltet.
www.dimu-freising.de

12:30-14:00 Uhr: Pause (z.B. Restaurant DIMU)

14-15:00 Uhr: Führung durch den Freisinger Dom: Bayernherzog Theodo gründete an dieser Stelle eine Marienkirche um 715. Als der Hl. Bonifatius 739 die vier bayerischen Bistümer im päpstlichen Auftrag errichtete, wurde die Marienkirche auf dem Freisinger Burgberg zur Bistumskirche auf dem Domberg. In der Zeit von Bischof Arbeo (8. Jh.) entwickelte sich der Freisinger Domberg zu einem bedeutenden Bildungszentrum. In Folge entstanden ein Kloster und die Domschule. Auch eine Bibliothek wurde geschaffen. Höhepunkte einer Domführung sind die Fresken und der Stuck der Gebrüder Asam, das Altargemälde von Peter Paul Rubens, die romanische Krypta mit der geheimnisvollen Bestiensäule, sowie die Maximilianskapelle, in der der Schrein des Heiligen Korbinians besichtigt wird.

16:00 Uhr Schafhof: Europäisches Kunstforum Oberbayern Kurzführung zu „Digital Fairy Tales“ und zum Gebäude Auf dem Höhenzug am nördlichen Stadtrand liegt der „Schafhof“, wie in Freising das eindrucksvolle Gebäude genannt wird. Ursprünglich 1819 als Stall für Merinoschafe errichtet, hat es in seiner wechselvollen Nutzungsgeschichte heute seine vorzügliche Bestimmung als Europäisches Kunstforum Oberbayern gefunden. Es kann noch die kleine Filmausstellung Digital Fairy Tales, inspiriert von deutschen Märchen, die Franz Xaver von Schoenwerth Mitte des 19. Jahrhunderts gesammelt hat sowie Werke im Skulpturengarten besichtigt werden. www.schafhof-kuenstlerhaus.de

Für die aktuelle Ausstellung im kunstraum pro arte rücken Bildkombinat Bellevue die Kulturpflanze Lavendel in den Fokus ihrer Betrachtungen. Neben ihrer bekannten Wirkung untersucht das Künstlerkollektiv die Pflanze auf ihre Tauglichkeit als Instrument zur gesamtgesellschaftlichen Heilung. Das Künstlerkollektiv Bildkombinat Bellevue – bestehend aus Peter Brauneis, Peter Schwaighofer und Joe Wagner – wurde vor rund 25 Jahren in Hallein gegründet. Seitdem treten sie immer wieder gemeinsam auf und erschaffen in ihren Arbeiten einen ganz speziellen Bilderkosmos.

Artists Statement:

Lavendel – eine Chance für Viele?

„Ich bin ein ziemlich respektabler Bürger. Ein mehrfacher Straftäter vielleicht, aber gewiss nicht gefährlich.“ (Hunter S. Thompson: Fear and Loathing in Las Vegas)

Alles eine Frage von Fokus und Parametern?

Wie: Steigende Jugend- oder „Ausländer“-Kriminalität …

Oder, geht auch: Stark erhöhte Wirtschaftskriminalität in der männlichen Bevölkerung der Altersgruppe zwischen 25 und 60 Lebensjahren (besonders häufige Delikte: Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung).

Lasst uns untersuchen und genießen:

Mit welchem Datum wurde der Beginn der Tradition festgesetzt und wann war sie abgeschlossen?

Warum frühsexualisieren queere Personen Kinder, heterosexuelle aber nicht?

Warum wollen uns alle großen Konzerne vergiften?

Wer stoppt die Dämonisierung des Schnitzels?

Ist das Leben in einer Festung angenehm?

Wenn wir ganz lieb zu Wladimir Putin sind, dürfen wir dann unsere Gartenzwerge behalten?

Und Antipoden sammeln, wie beispielweise:

respektvoll – unterwürfig, Arroganz – gutes Benehmen, Dorfkaiser – Superreiche …

Lavendel beruhigt und entwirrt.

Wir werden diese Pflanze, neben ihrer Eigenschaft

als Kosmetikpflanze, mit fast mystischer Wirkung auf Psyche und Physis,

auf Ihre Tauglichkeit als Instrument zur gesamtgesellschaftlichen Heilung untersuchen –

dies erfolgt, nebst unserer installativen künstlerischen Arbeit,

in pseudowissenschaftlicher Weise.

Presenter sind auch:

Playmobil Persönchen als Vertreter der vielleicht größten Ethnie der Erde- etwa 22 Milliarden. (huch!)

Allerherzlichst, Bildkombinat Bellevue im Oktober 2024

 

Rede zur Eröffnung von Dominic Schafflinger

 

Eröffnung: Samstag, 16. November 2024 um 11:00 Uhr

Veranstaltungen (Eintritt frei):

Mi, 27. November um 18:30, After-Work Künstlerführung

Sa, 21. Dezember um 11:00 Uhr, Finissage und Künstlergespräch

 

Dauer der Ausstellung: 16. November bis 21. Dezember 2024

 

Öffnungszeiten:
Mi bis Fr: 16:00 bis 19:00 Uhr // Sa 10:00 bis 13:00 Uhr // und nach Vereinbarung
So bis Di sowie an Feiertagen geschlossen

 

Bildnachweis: Lavendelbombe, BKB 2024

 

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein