Anfangsbuchstabe: W

www.davidweikert.de  

David Weikert zeigt seine Arbeiten im Herbst 2025 in der dem grafischen Medium gewidmeten Ausstellung „Grenzen“.

Künstlerstatement

In unterschiedlichen Medien beschäftige ich mich mit Found Footage, z. B. in eigener fotografischer Dokumentation von Straßengraffitti und dreidimensionalen Collagen aus Dias, gefunden bei Entrümpelungen und in Secondhandläden. Es interessiert mich das Spannungsverhältnis zwischen dem Wiedererkennen des eigenen Erlebens in den Subjekten gefundener Schnappschüsse und dem Wissen, dass es sich bei diesen Assoziationen um eine Fiktion handelt. Scheinbare Nähe wechselt sich ab mit Erfindung. Durch Auswahl und Neuzusammenstellung des Materials versuche ich Dinge zusammenzubringen, die eigentlich getrennt sind: Menschen in Fotos aus verschiedenen Quellen, die sich wohl nie begegnet sind, interagieren nun miteinander. Das Narrativ, das durch die Collage entsteht, bezieht wiederum den Betrachter mit ein. Ich habe mich bei „A Whole Lotta Holes“ bewusst für sehr flache, reduzierte Zeichnung als Inzenierung des gefundenen Materials entschieden. Das „Flache“ tritt quasi in den Dialog mit dem Medium Papier und dem Raum des Betrachters

Der 1959 in Stuttgart geborene Herrmann Wolf  absolvierte 1983-90 ein Studium der Fächer Soziologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen und lebt und arbeitet in Salzburg und in Grafenau bei Stuttgart.

www.ubr-galerie.com/hermann-wolf

Stefanie Wuschitz, geboren 1981, arbeitet an der Schnittstelle von Forschung, Kunst und Technologie, mit besonderem Fokus auf Critical Media Practices (feministisches Hacking, Open-Source-Technologie, Peer-Produktion). Ihr Studium in Transmedia Arts an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien schloss sie 2006 bei Brigitte Kowanz ab. Es folgte ein Master an der TISCH School of the Arts an der New York University (2008) sowie ein Doktorat zu Feminist Hackerspaces an der TU Wien (2014). Seit 2009 leitet Stefanie Wuschitz mit dem von ihr gegründeten Künstler:innen Kollektiv “Mz* Baltazar’s Lab” das gleichnamige feministische Hacklab als Offspace in Wien. Ihre künstlerischen Arbeiten kreisen um die Themen Postkolonialismus, Feminismus und neuer Materialismus. Für ihre Praxis eignet sie sich Strategien der Open Source Bewegung an, wie Critical Making, Hacking und interaktive Kunst.

Ihre künstlerische Forschung wurde in internationalen Ausstellungen und Festivals präsentiert. Sie hatte Forschungs- und Post-Doc-Positionen an der Universität Umeå, der Universität für angewandte Kunst Wien, der Technischen Universität Wien, der Michigan University, der Universität der Künste Berlin und der TU Berlin inne. Derzeit ist sie Projektleiterin eines kunstbasierten Forschungsprojekts an der Akademie der bildenden Künste (AT) und hat eine Post-Doc-Stelle an der TU Berlin (DE) inne.

Stefanie Wuschitz eröffnet mit „Coded Feminisms“ das Ausstellungsjahr 2022.

Die Objektkünstlerin und Zeichnerin Uta Weber wurde 1966 in Leverkusen geboren.
www.utaweber.de

Im Sommer 2015 lief im kunstraum pro arte gemeinsam mit Thomas Stimm ihre Ausstellung „soylent green“.
www.terranian.com

Ferdinand Wögerbauer wurde in Adnet geboren und absolviert die Fachschule für Bildhauerei in Hallein. Im Anschluss studierte er Bühnenbild und Kostüm an der Universität Mozarteum; in diesem Fach wurde er Assistent bei den Salzburger Festspielen, wo er bis 2003 in der Ausstattungsleitung tätig war. In Folge internationale Arbeiten als Bühnenbildner. www.woegerbauerferdinand.com

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kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein