Autor: admin

Vernissage am Mittwoch, 9. Juli 2014  um 19 Uhr im kunstraum pro arte.
Zur Eröffnung spricht Mag. Peter Husty

„Das passiert, wenn jemand beschließt, für die nächsten drei Jahre nur noch Portraits von Karpfen und deren Anglern zu malen, während jemand im selben Raum ein Endlosprojekt mit Holzperlen und Primzahlen beginnt.“

Künstlerpaare sind ein bemerkenswertes Phänomen in der Kunstgeschichte. Inspiration oder Beeinflussung, Annäherung oder Konkurrenz sind gleichermaßen möglich, Martina Mühlfellner und Peter Brauneis – privat ein Paar –  arbeiten seit 2008 im Salzburger Künstlerhaus im gleichen Atelier zeitweilig gleichzeitig oder jeder für sich. Was hier entsteht, könnte unterschiedlicher nicht sein – und doch finden sich bemerkenswerte Parallelen, die bei näherer Betrachtung augenscheinlich sind.

Martina Mühlfellner arbeitet im Bereich Schmuckkunst, wobei die von ihr geschaffenen Objekte selbständigen, skulpturalen Wert finden „…wenn es tragbar ist, umso besser“ (M. Mühlfellner). In ihren jüngsten Arbeiten, die im kunstraum erstmals präsentiert werden, handelt es sich um Ketten aus weißen Holzperlen, die in Ihrer Abfolge von großen und kleinen Perlen an den Primzahlen orientiert sind. Primzahlen sind natürliche Zahlen, die nur durch sich selbst und durch eins teilbar sind, das sind 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29… – unendlich forstsetzbar. Die großen Perlen stellen die Primzahlen dar, die von 2 beginnend in 50er Einheiten eine Kette bilden. Somit lässt sich das Auffädeln der Perlen auf immer wieder neu beginnende Einheiten unendlich fortsetzen. Diese fast als obsessiv im positiven Sinne zu bezeichnenden Arbeitsabläufe sind Kennzeichen der Arbeiten vom Martina Mühlfellner und sind auch in ihren feinteiligen Zeichnungen, die mit großer Akribie fast zwanghaft penibel entstehen, ebenso zu spüren, wie in einem Goldarmreif in einer endlosen verschlungenen Schleife, scheinbar unendlich und für die Unendlichkeit geschaffen.

Peter Brauneis zeigt in seiner jüngsten Serie „carpmen“ die Porträts von Fischern mit ihrer „preisgekrönten“ Trophäe. Auf einer zufällig gefundenen Fachzeitschrift über Fischer faszinierte Brauneis der dort abgebildete Angler, der dem Fotografen das eroberte Prachtexemplar eines Karpfens entgegenhält. Nicht martialisches Gepräge, sondern durchaus liebevoller Umgang mit den Tieren prägen diese Fotos. Männliche Musterbilder vom Jäger und Eroberer fallen ins Auge, der potenzstrotzende Fisch wird zum Übersymbol; doch gibt es hier auch ein ambivalentes Verhältnis zum Lebewesen, bleiben bei diesem Trophäenfischen die Tiere doch meist am Leben. Zunächst als witzige Idee für ein Bildmotiv empfunden, wurde auch daraus ein obsessiver Drang zu Wiederholung; und es entsteht Bild um Bild mit immer wieder dem gleichen Motiv. Der fast anonymisierte Fischer vor weißer Leinwand im Hintergrund, der Hauptakteur „Karpfen“ monumental im Zentrum des Blickes. Die Selbstidentifikation mit dem Fischer ist augenscheinlich, das männliche Rollenbild wird manifestiert, in der Wiederholung entsteht aber eine ganz andere Konfrontation.

Hier gleichen sich Themenwahl und Arbeitsmotive von Martina Mühlfellner und Peter Brauneis. Fast zwanghaft wird eine Idee verfolgt, in fast kontemplativen Schaffen  werden in mathematisch exakter Folge die Perlen aufgefädelt, fast serielle entstehen wieder und wieder die scheinbar gleichen auch gleichformatigen Bilder. Ein gemeinsam inspiriertes Schaffen, ein gemeinsames unablässiges Tun, das sich fast wie in einem Selbstexperiment „…wie lange halte ich das durch…“ in der Ausstellung im kunstraum zeigt.

 

 

… der Ausstellungsname hat sich aus der zufällig entdeckten gemeinsamen Vorliebe für ein bestimmtes Blau ergeben …

 

 

Ausstellungsdauer: 10. Juli – 2. August 2014

Öffnungszeiten: MI – FR 16 – 19 Uhr, SA 10 – 13 Uhr

In seiner nächsten Ausstellung im kunstraum pro arte präsentiert der Tennengauer Kunstkreis Arbeiten der österreichischen Fotografin Angelika Kampfer. Sie porträtiert alte Menschen, zeigt sie in ihrer persönlichen Lebenssituation und öffnet damit zugleich unseren Blick auf die Facetten des Altwerdens. Ihr genauer, unverfälschter und dennoch immer respektvoll bleibender Blick ermöglicht die unmittelbare Begegnung mit einem Lebensabschnitt, der im rastlosen Alltag unserer Tage oft ausgeblendet und verborgen bleibt. Mit ihren Arbeiten macht Angelika Kampfer Mut, das Alter in all seinen Nuancen und Schattierungen als Teil jedes Lebens zu akzeptieren und zeigt, dass es möglich ist, bis zum Schluss und allen Beschwernissen zum Trotz in Würde zu leben. Auf kaum eine Phase des Lebens ist unser Blick so verstellt wie auf das Alter. Die Medien bedienen plumpe Klischees – Falten erlaubt, Gebrechlichkeit verboten. In der politischen Diskussion beherrschen Zahlen die Perspektive – das Alter als Finanzierungsfrage. Die Menschen und jene, die sich um sie kümmern, bleiben meist unsichtbar – das Alter als virtueller Seinszustand. Mit ihren Portraits schließt Angelika Kampfer diese Lücke unserer Wahrnehmung und eröffnet uns den Blick auf das Leben, das im Alter nicht zu Ende ist, obwohl es auf das Ende zugeht. Sie verschleiert dabei nichts und wahrt dennoch in jeder Aufnahme die persönliche Würde der Portraitierten. Sie bedient weder romantische noch dramatische Klischees, sondern zeigt, was sie sieht. Mit ihrer Arbeit macht sie Mut, das Alter als Teil unseres Lebens anzunehmen.

ALT_Titel_Kampfer

   „Wichtig im Alter ist und bleibt das Leben: das vergangene und das gegenwärtige. Ich habe fröhliche, dankbare, zufriedene Menschen gesehen, aber auch sehr einsame. Das ist die Bilanz unseres Lebens. Nicht erst im Alter sucht man sich aus, wie man lebt. Um ein gutes soziales Umfeld und eine positive Lebenseinstellung muss man sich das ganze Leben lang kümmern.“ (Angelika Kampfer)

 

Eröffnung: Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:30 Uhr im kunstraum pro arte
Wolfgang Zechner wird aus dem Buch „ALT umsorgt, versorgt“ lesen, das im Böhlau Verlag erschienen ist.

 

 

Ausstellungsdauer: 9. – 31. Mai 2014
Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag 16–19 Uhr, Samstag 10–13 Uhr

Vernissage am 6. März 2014 um 19:30 Uhr im kunstraum pro arte; zur Eröffnung spricht Ferdinand Altnöder

Der Tennengauer Kunstkreis eröffnet das Ausstellungsjahr 2014  mit „Auszeit“, einer Schau, in der sich acht regional ansässige Künstler im Medium der Zeichnung, des ureignen Ausdrucks  bildender Kunst, bewegen:

Zwischen 22. und 24. März 2013 trafen sich acht Östereichische KünstlerInnen aus unterschiedlichen sozialen Lebenskontexten im Werfener Kuenburggewölbe zum gemeinsamen Zeichnen. Die Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnisse sowie die künstlerischen Ergebnisse aus diesen Tagen bewegten zu einer Ausstellung, in der auch aktuelle Arbeiten zu sehen sind.

Der Titel soll dabei insofern Programm sein, als dieser Workshop, der den Anstoß zur Ausstellung gab, eine  kollektive „Auszeit“ zu den individuellen Mühlen und Mühen des  Alltags   bot, in der die Teilnehmer ihre Gestaltungsideen im Medium der Zeichnung  ausdrücken konnten: So  standen u. a. detaillierte Naturstudien im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung in  jenen Märztagen.
Eine zweite Gedankenlinie in dieser Ausstellung soll  die Tatsache widerspiegeln, dass jeder Telnehmer/jede Teilneehmerinein kreativer Mensch   mit seinen eigenen Zugängen, Ideen und  Reflexionen zu seiner bzw.  über seine Umwelt ist: Darum wird auch jeder Künstler mittels seiner künstlerischen Position vorgestellt.

mit Arbeiten von: Leonhard Besl, Erich Gruber, Hans-Peter Hauser, Bernd Koller, Gerhard Maurer, Teresa Präauer, Daniel Reisecker, Siegfried Zaworka

Dauer der Ausstellung: 7. – 29.3.2014
zu den Galerieöffnungszeiten: Mi – Fr  16 – 19 h und Sa 10 – 13 Uhr

Die Künstler Dominik Halmer und Ria Patricia Röder arbeiten derzeit an Werken für den neuen Kirchenraum in der Gemeinde Rif /Taxach. Der spektakuläre Neubau der Kirche, die vom Architekturbüro Klasz/Kleeberger entworfen wurde, erhält damit seinen finalen Baustein.

In der Ausstellung Restgewicht wird ein Einblick in das freie künstlerische Werk der beiden Künstler gegeben, die sich ganz unterschiedlicher Medien bedienen.

Halmer stellt in seinem Werk grundlegende Fragen an den Bedeutungsraum von Bildern. In einer collagierenden Arbeitsweise schafft er zeichnerische, malerische und plastische Arbeiten, die die Vielfalt und das Chaos der umgebenden Welt in einen persönlichen Bereich umlenken und damit individuelle Ordnungen herstellen. So entstanden neben klassischer Malerei auch absurde Objekte, die an Versuchsapparaturen oder Möbelstücke erinnern.

Röder nutzt die Möglichkeiten der analogen Fotografie, um ein Bild von der Welt zu geben, das so nicht sichtbar werden könnte. In ihrer Serie NIGHT EDITOR schält sie mit Hilfe von Doppelbelichtungen und Blitzgeräten einzelne Elemente aus der Dunkelheit der Nacht heraus. Im Zentrum steht dabei immer die menschliche Figur, die sich mit dem Blitzgerät ihre Umgebung erschließt. Die Orte, in denen sich der Protagonist ihrer Bildwelt befindet, sind menschenverlassen und wirken mit den verfallenen Relikten einstiger Betriebsamkeit wie aus der Zeit gefallen.

www.dominikhalmer.com www.patricia-roeder.com

Eröffnung am  Donnerstag, 28. November 2013 um  19:30 Uhr im kunstraum pro arte. Einführung: Martina Berger-Klingler

  • Ausstellungsdauer: 29.11.2013 – 04 .01.2014
  • Öffnungszeiten: Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr

Eröffnung am Donnerstag, 12. Juni 2014 um 19.30 Uhr im kunstraum pro arte

Zur Ausstellung spricht Oskar Friedl

Die Ausstellung „Neue Arbeiten“ von Thomas Nowotny in der Galerie Pro Arte in Hallein ist die Kulmination eines Werkzykluses, der sich über die letzten Jahre erstreckt. Nur ein Künstler, der wie Nowotny aus einem vollen und intensiven Leben in und für die Kunst schöpfen kann, kommt zu einer derartigen Blüte in seinem Schaffen. Es ist keine Rückbesinnung auf die Malerei, die schon immer seine Stärke war, sondern eine Beschreibung des Lebens mit dem Pinsel wie er es sieht, die es ihm erlaubt einen Ausdruck mit einer Kraft und Schönheit zu finden die in ihrer Stärke (Gewalt) seinesgleichen sucht.“ (Oskar Friedl 2014). Oskar Friedl begann seine Karriere als Kunsthändler 1983 als er seine erste Galerie in Hamburg eröffnete. Er lebte und arbeitete in Chicago von 1987 bis 2011 als Kurator und Galerist wo er über 250 Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, Deutschland, England und China organisierte. Von 1993 – 1997 war er der Direktor der German American Arts Foundation. Er ist der Autor des retrospektiven Kataloges „Zhou Brothers: 30 Years of Collaboration“ und Mitbegründer des ZhouB Art Centers in Chicago das er von 2004 bis 2011 leitete und gilt heute als der beste Kenner des Werkes der Zhou Brothers. Seit 1991 ist er der Kurator für den Nachlass des deutschen abstrakten Expressionisten Georg August Stahl.

„Ich muss gestehen, dass mich unsere gesellschaftliche Entwicklung, die Manipulation unserer Werte, in unserer modernen sogenannten globalisierten Welt irritiert. Um dieses Chaos zu begreifen male ich dieses bewusst immer wieder, um den richtigen Moment zwischen meiner Intuition und Irritation zu finden. Meine Bilder werden den Betrachter verwirren, weil er selbst seine Geschichte dazu (er)finden muss. Es gilt im „Großen“ das „Kleine“ noch wahrnehmen zu können den eigenen Blick bewusst zu schärfen um Zusammenhänge wieder wahrnehmen zu können. Meine Bilder sind wie histologische Schnitte unserer Gesellschaft, ihrer Entwicklungsrichtung, für die man sich entschieden hat. Während der Zeit in der ich male – steige ich aus allem aus was meinen Instinkt begrenzen oder regulieren kann. In diesem Moment gibt es nur mich die nackte Leinwand, die Farbe und mein Empfinden über das „Ist“. Für mich ist Malen eine der befriedigendsten und ehrlichsten Ausdruckweisen – ein Schöpfen aus der Intuition – ein Weglassen von allem was meinen Geist stört. In den Fluss zu kommen, so hoch zu fliegen und so tief zu tauchen wie ich kann – ohne mich selbst dabei zu zerstören – um das Unerwartete zu finden. Das ist immer mein Ziel. Je mehr mich beschäftigt umgibt desto konzentrierter bin ich bei meiner Kunst. Fotografie ist die erste Bestandsaufnahme, dann die digitale Manipulation des Entdeckten und letztendlich folgt die emotionale Interpretation des Erkannten. In der Malerei versuche ich mir immer das „Ist“ in chaotischer, positiver Weise begreifbar zu machen. Letztendlich liegt aller meiner Arbeiten eine gewisse Sehnsucht nach Veränderung zu Grunde.“ (Thomas Nowotny 2014).

 

Dauer der Ausstellung: 13.06.2014– 05.07.2014

Öffnungszeiten: MI – FR 16 – 19 Uhr, SA 10 – 13 Uhr

Kunstfahrt nach Oberösterreich

Termin: Donnerstag, 29.5.2014 (Christi Himmelfahrt)

Abfahrt: 7:30 Uhr Hallein, Pernerinsel, Tourismusverband. Mauttorpromenade (Zustieg in Anif Hotel Hubertus um 8:15 Uhr möglich, bitte bei Anmeldung angeben)

Programm: 10.00 Uhr
Museum Angerlehner Wels mit Führung

Das privat geführte Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels ist seit 14. September 2013 geöffnet. Es präsentiert die private Kunstsammlung von Kommerzialrat Heinz J. Angerlehner. Der Gründer und Eigentümer der FMT Gruppe sammelt seit mehr als dreißig Jahren zeitgenössische Kunst sowohl renommierter als auch junger, aufstrebender Künstler aus Österreich und dem Ausland.
„Mit dem Museum möchte ich einen Rahmen für zeitgenössische Kunst schaffen und meine Sammlung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich habe mich immer als sozialer Unternehmer gesehen und fühle mich in gewissem Maß mitverantwortlich für das kulturelle und soziale Umfeld in meiner Heimatregion“, erläutert Heinz J. Angerlehner seine Beweggründe für das Museumsprojekt. So ist ihm auch eine gute Vernetzung mit anderen Kunst- und Kultureinrichtungen wichtig als Basis für weiterführende Kooperationen und Synergien.
Mit der Wachstumsdynamik der Sammlung entstanden auch der Wunsch und die Notwendigkeit, der privaten Kollektion Raum und dadurch Öffentlichkeit zu verschaffen. Das Museum wurde am Areal der ehemaligen Konzernzentrale der FMT Industrieholding gegenüber dem Welser Messegelände in Thalheim errichtet. Mit einer Stegverbindung über den Traunfluß wird das Museum künftig auch für Besucher aus Wels leicht erreichbar sein

http://www.museum-angerlehner.at/

12.00: Mittagspause

14.00-17.00: Besichtigungen von Kirchen mit zeitgenössischer liturgischer Ausstattung im Raum Wels/Steyr mit Mag. Hubert Nitsch,
Kunstreferent und Diözesankonservator

z.B. Steyr-Resthof, Pfarrkirche St. Franziskus mit einer Lichtinstallation von Keith Sonnier, 2001 http://www.dioezese-linz.at/redsys/index.php?page_new=650 Literaturtipp: M. Gelsinger; A. Jöchl; H. Nitsch (Hrsg.) Kunst und Kirche auf Augenhöhe Künstlerische Gestaltung in der

Diözese Linz 2000-2010. ISBN 978-3-200-01874-7

17.00 ca. Uhr Rückfahrt

Anmeldung: telefonisch Helga Besl 0043 699 11083235 oder per mail: helga.besl@forum-hallein.at Kosten: € 45.- /Person, Studenten 35.-/Person

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme,

für den Tennengauer Kunstkreis

Peter Husty

27.04.2014 15:00

In Kooperation mit dem Kulturforum Hallein

INT. GITARREN-FESTIVAL HALLEIN 2014 – Musical Drawing: Malen zur Musik für Kinder

Yvonne Zehner Gitarre Vera Klug Flöte Bei der Aktion „Musical Drawing“ dürfen Kinder zu Musik malen, und die eigenen Eindrücke beim Hören von Livemusik gleich direkt zu Papier bringen. Musikalisch wird ein weiter Bogen gespannt, der es den Kindern erlaubt, verschiedene Klangwelten der alten Musik bis zur klassischen Moderne und spanischen Folklore auf sich wirken zu lassen und in Farbe und Bewegung umzusetzen. Bei Bedarf erfahren die Kinder Hilfestellung und Anleitung. Die Dauer der Veranstaltung ist mit maximal 1,5 Stunden vorgesehen. Mitzubringen: wenn vorhanden bequeme Kleidung, die auch schmutzig werden kann (evtl. Malschürze oder Spielkleidung) – für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.

Eintritt frei

15.06.2014 18:00 – im Rahmen der HALLEINER FESTWOCHEN

In Kooperation mit dem Kulturforum Hallein

DIE SPÄTEN GEDICHTE  von PABLO NERUDA

Gesprochen von  MANFRED ANDRAE

Auf verschiedenen Flöteninstrumenten spielt Peter Martin Lackner

Für Pablo Neruda ist Dichten ein natürliches Verhalten zu allen Erscheinungen der Welt. So wie er als Kind Papier und Kartons mit Versen bedeckte, so wird jeder Gegenstand, jedes Geschehen Aufforderung zum Vers aus einer Weltsicht , die das Schöpferische in allem erkennt und ersehnt.

Seit 1923 regelmäßig Veröffentlichung von Gedichten, die weltweit seinen Ruhm begründen.1971 wird er mit dem Nobelpreis geehrt.

Pablo Neruda wurde im unwirtlichen Süden Chiles 1904 geboren und starb 1973 in Santiago de Chile.

Manfred Andrae

Manfred Andrae war in vielen Ländern, als Dokumentar-Filmer tätig.  –   Mitte der achtziger Jahre begann er  seine Tätigkeit als Schauspieler. Theaterproduktionen in  München, Hamburg, Zürich, Frankfurt, Wien, Salzburg und Berlin: Kleist/Penthesilea, Lorca/Marianna Pineda, Goethe/Divan, Iphigenie; Pindar-Projekt u.a.

Arbeitsschwerpunkt seiner Film- und Fernseharbeit wurde Paris   als Partner von Fanny Ardant erste Bühnenrolle in Frankreich; er drehte  mit Michel Piccoli  und Aurore Clement u.a. –   In Berlin war er auch an der Schaubühne tätig. Zur Zeit gastiert MA  am Deutschen Theater in Berlin in der erfolgreichen Produktion( über 50 Vorstellungen) DAS HIMBEERREICH, eine Koproduktion mit dem Staatstheater Stuttgart. – Besonders aktuell sind für ihn Lesungen von Texte bedeutender Autoren (u.a. die gesamte Odyssee des Homer, die Essais von Montaigne Pablo Neruda u.v.a.), die Raum schaffen für unser Denken über uns, über Leben und Welt.

Peter Martin Lackner

Geboren 1961 in Klagenfurt. 1981 Künstlerische Reifeprüfung am Kärntner Landeskonservatorium mit Auszeichnung. 1981-1985 Studium an der Musikuniversität Wien bei Hans M. Kneihs. 1985 staatliche Lehrbefähigungsprüfung und Konzertdiplom.  1985-1988 Dirigierstudium am Sweelinck Conservatorium Amsterdam bei Joop van Zon. 1986 Zuerkennung des Dr.-Leopold-Goëss-Förderungspreises der Kärntner Sparkasse. 1998 Abschluss des Studiums in Instrumentalpädagogik mit dem Magister artium an der Universität Mozarteum. Für die Diplomarbeit, die von Prof. Nikolaus Harnoncourt und Anthony Spiri betreut wurde, erhielt er 1999 den Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums für herausragende Leistungen. Seit 1988 Unterrichtstätigkeit (Blockflöte, Orchester, Musikkunde) und seit 1999 Fachgruppenleiter am Musikum Salzburg. 2007 bis 2014 Vorsitzender des Österreichischen Blockflötenlehrerverbandes ERTA.

Mitglied des Blockflöten-Ensembles Il Dolcimelo Salzburg. Konzerte als Solist und als Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles sowie Dozent von Workshops in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Israel, Litauen, Spanien, in der Schweiz und in Japan

 

Eintritt: € 14,00 / 12,00 / 10,00 / Festwochen ABO

20.06.2014 18:00 – im Rahmen der HALLEINER FESTWOCHEN
In Kooperation mit dem Kulturforum Hallein

HAMMERLING & JOSEF WITTMANN

Josef Wittmann         Gedichte

Hammerling:

Fritz Mosshammer    alphorn, maultrommel, fujara, taschentrompete, flügelhorn,

Erwin Rehling           schlagzeug, steinspiel, schellenbaum, marimba, kuhglocken

Hammerling haben immer schon die Verbindung mit Literatur gepflegt. Was sie mit Josef Wittmann zusammen aufführen, ist nicht „Lesung mit Musik“, sondern ein „Gehörspiel in Schweifen“.  Jeder Schweif ist aus Texten und dazu komponierten/improvisierten Musikfragmenten gestaltet, Musik und Text geben sich gegenseitig Kraft und Brillanz. – Hammerling vermittelt die Intensität des Feinen, des fast Gebrochenen, aber des eben Noch-Nicht-Zerstörten. So was will Zeit haben und will genau gehört werden, denn sonst überhört man garantiert das Augenzwinkern. Nein, hier geht es nicht um Melancholie, das ist volksmusikalisch-untergründiger Irrwitz!

Josef Wittmann stammt aus München und lebt seit 35 Jahren in Tittmoning. Von ihm sind seit 1972 sechs Gedichtbände erschienen. Die Literatursprache Bairisch verwendet Wittmann virtuos in vielen Formen, von der Satire bis zur Lautmalerei, von der Sozialkritik bis zur Mythologie. Mit musikalischem Feingefühl und untrüglichem Sprachbewusstsein dichtet er seine Texte; sie strotzen vor Kraft und sind zugleich zart und sensibel.

 

Eintritt: € 14,00 / 12,00 / 10,00 / Festwochen ABO

 

Alpine Gothic: shine like a rock extended
Verlängerung der Ausstellung bis zum 13. Dezember 2014

Donnerstag 20. November, 19:00 Uhr
TALK MIT KNÖDEL
Alpine Gothic spricht über die Ausstellung und serviert dazu Speckknödel.

Samstag 22. November, 11:00 – 13:00 Uhr
VOM UNTERSBERG ZUM ARARAT – UNTERSBERGDEN ARARAT‘A
Sing-Workshop mit Volksliedern aus Österreich und der Türkei. Türkiyeden türküler, Avusturyadan memleket şarkıları.
Leitung: Martina Mathur

Samstag 29. November, 11:00 – 13:00 Uhr
KREUZERLSTICH & ALPENGLÜHEN
Stick-Workshop mit Lesung zum Phänomen Alpenglühen.
Workshop-Leitung: Friederike Bothe
Lesung: Silke Stein
Auswahl der Texte: Elfriede Kapeller

Samstag 13. Dezember, 11:00 – 13:00 Uhr
ALPENVORGLÜHEN – Glühwein & Kletzenbrot zum Jahresauskl

Der Tennengauer Kunstkreis zeigt in seiner nächsten Ausstellung im kunstraum pro arte in Zusammenarbeit mit der FH Salzburg Werke von StudentInnen des Studienganges MultiMediaArt der FH. Sie präsentieren in drei Gruppen im Zuge des Creativity Rules Festivals ihre Bachelor und Master Abschlussprojekte im kunstraum.

3 views of a secret

Although people wouldn’t stop talking about them and they had a hard time trying to explain themselves, why they did what they did, we finally invite you to enter their thoughts. Come and find 3 views from a secret and the 3 views and the secret. Records, Tapes, TV, Radio, Papercrafts, Portraits, Sheets, Flowers, Pens, Weapons, Lamps, Carpets, Books, Notes, Sketches, Computer, Instruments.
What are 3 views? What ist he secret? Whose secret is it? Why ist the sky blue?

Form – abweichung

„Nieder mit den Konventionen! Dies soll nicht nur ein Aufruf sein, sondern eine Handlungsanweisung. Die Dekonstruktion ist unser Werkzeug, das Widersprüchliche die Materie, und das Unerwartete unser Ziel. Wir stürzen uns auf Beziehungen, die im ersten Moment nicht zusammen gehören, um alternative Blickwinkel im Kommunikations-Design einzunehmen.“

Die Ausstellung zeigt anhand von unterschiedlichen Werken, wie in der Ironie auch der Ernst zu finden ist, das Bild die Sprache birgt und im Fehlerhaften oftmals die wahre Schönheit liegt. Kommunikationsmittel, wie Fotografie, Typografie und audiovisuelle Installationen warten darauf, vom Besucher inspiziert und hinterfragt zu werden. Es ist der unbenutzte Grund und das bewusste Spiel mit dem Unbewussten, das es zu feiern gilt.

ANTON – Ein multimedialer Krimi

In Kooperation mit der Residenzgalerie Salzburg wurde eine multimediale Sonderausstellung zur Präsentation von ausgewählten Werken aus der Barock-Sammlung des Museums entwickelt. Analoge und digitale Installationen bieten außergewöhnliche Perspektiven auf die barocken Gemälde und schaffen somit eine neue Ebene der Kunstvermittlung. Als roter Faden dient die Lebensgeschichte von Anton, die von einer wahren Begebenheit inspiriert ist. Mithilfe der Exponate, die man auch angreifen kann, wird eine Brücke vom 17. ins 21. Jh. geschlagen. Als Zeitreise für alle Sinne ist die Ausstellung für Kunst- und Medieninteressierte jeden Alters empfehlenswert. Ein Vorgeschmack darauf wird nun in Hallein gezeigt.

Gruppe ANTON:  Maria Kamptner, Christina Kopp, Hans-Christian Kogler, Manuel Lehermayr, Thomas Mulitzer, Thomas Kempf, Olivia Rothmann, Ann-Kathrin Münderlein, Sebastian Geschke, Gregor Sams, Wolfgang Vogl, Zoltan Erdei, Christian Mayr
Gruppe  „3 views of a secret“: Antonio Martinez, Bianca Pointner
Gruppe „Form—abweichung“: Anna Hartweger, David Einwaller, Laura Gstöttenmayr

Eröffnung der Ausstellung am Montag, 2. Juni 2014 um 19 Uhr im kunstraum pro arte

 

Dauer der Ausstellung: 3. Juni 2014 – 7. Juni 2014
Öffnungszeiten: Di – Fr: 14 – 19 Uhr, Sa: 10 -13 Uhr

Vernissage am Donnerstag, 3. April 2014, 19:30 Uhr im kunstraum pro arte.
Einführung: Ulrike Guggenberger

Um unbekannte Inhalte, um Säcke und um Verdecktes, aber auch um Körperlichkeit und Transformierung geht es den beiden Künstlerinnen Monika Pichler und Ursula Guttmann in ihrer Ausstellung, in der sie zwei- und dreidimensionale Arbeiten zusammen- und gegenüberstellen.

Für Guttmann ist der Ausgangspunkt der menschliche Körper und die Sehnsucht des Menschen nach dessen differenten Erscheinungsformen. Dazu gehören Schmuck- und Körperobjekte, Prothesen und die Verkörperlichung von Dingen.
In der Ausstellung sind große Silikonketten zu sehen, die an Behältnisse erinnern. Dazu stellt Monika Pichler mit ihren in ähnlicher Farbigkeit gehaltenen  Siebdrucken eine geheimnisvolle Verbindung her, sind doch hier Bäume zu sehen, in deren Ästen hunderte Leinensäckchen hängen.
Säcke sind auch in anderen ihrer Arbeiten Thema. Als Transport- und Aufbewahrungsbehältnis gibt es ihn bei uns immer weniger häufig, in anderen Ländern, in denen die menschliche Arbeitskraft das Maß der Dinge ist, schon. So finden sich in weiteren, ebenfalls handcolorierten Siebdrucken Ansammlungen von großen und kleinen Säcken. Und auch hier gibt es eine Verbindung in den Raum hinein. Ursula Guttmann setzt zum einen sackähnliche Ketten in verschiedenen Ausformungen und Konzepten dazu, und zum anderen einen Tisch in die Mitte des Raumes, ausgestattet mit einem sackähnlichen Verdauungsorgan.

Um Verhüllungen geht im zweiten Raum. Die Arbeiten Monika Pichlers zeigen eine Serie von Autos unter Abdeckplanen von zarter Buntheit, daneben hängen wie zufällig Ketten aus Metall und Kunststoff, die jedoch gemeinsam Geschichten zu erzählen scheinen.
Den Abschluss bilden zwei Arbeiten der beiden Künstlerinnen, vor denen man noch einmal innehält:  eine große Siebdruckarbeit, die die abgedeckte Leiche Marilyn Monroes beim Abtransport aus ihrem Haus zeigt und ein Paar schwarzer Wadenschalen an der Wand.
Das Besondere dieser Ausstellung ist der direkte Dialog der zweidimensionalen Siebdrucke mit den  dreidimensionalen Objekten der beiden Künstlerinnen, die so eine zusätzliche Sichtweise auf die einzelnen Arbeiten ermöglichen.

 

 

Ausstellungsdauer:  3. – 26. April 2013
Öffnungszeiten: Mi – Fr 16 -19 uhr, Sa 10 – 13 uhr

Die alljährliche Kunstfahrt nach München führt unter anderem ins wiedereröffnete Lenbachhaus:

Termin: Samstag, 7.12.2013

Abfahrt: 7:30 Uhr Hallein, Pernerinsel, Tourismusverband. Mauttorpromenade

(Zustieg in Anif Hotel Hubertus um 7:45 Uhr möglich, bitte bei Anmeldung angeben)

Programm: 10.00 Uhr

Lenbachhaus – Das Haus – Die Sammlung – Der Blaue Reiter

Das Lenbachhaus München besitzt die weltweit größte Sammlung zur Kunst des ‚Blauen Reiter‘, einer der wichtigsten Künstlergruppen der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland und Europa. Diesen Umstand verdankt das Museum in erster Linie der großzügigen Stiftung von Gabriele Münter, der Malerin und Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky bis 1914. In der Neupräsentation des Lenbachhauses ab Mai 2013 wird der ‚Blaue Reiter‘ im gesamten zweiten Obergeschoß gezeigt werden. Damit steht die weltberühmte Sammlung wieder jährlich hunderttausenden Besucher offen, in überwältigender Fülle, aber auch in konzentrierter Auswahl: Darunter sind Hauptwerke des ‚Blauen Reiter‘ wie Kandinskys „Impression III (Konzert)“, Marcs „Blaues Pferd I“, Münters „Stilleben mit Heiligem Georg“, Mackes „Promenade“ oder Jawlenskys „Bildnis des Tänzers Alexander Sacharoff“ zu sehen.

http://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/2013/der-blaue-reiter/

Im Anschluss an die Führung ist noch Zeit die Sonderausstellung

Gerhard Richter ATLAS MIKROMEGA zu besichtigen

http://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/2013/gerhard-richter-atlas/

12.00 Mittagspause

12:45 bzw. 13.00 Uhr (zwei Führungen, da die Gruppengröße beschränkt ist)

Pompeji – Leben auf dem Vulkan, Hypo-Kunsthalle

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung präsentiert in einer spektakulären Ausstellung die antiken Städte Pompeji und Herculaneum, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. im Moment ihres Untergangs verewigt wurden. Rund 260 Exponate geben einen umfassenden Einblick in das Leben an den Hängen des Vulkans. Originale Wandmalereien, Bronze- und Marmorskulpturen sowie Goldschmuck und Silbergeschirr lassen neben verschiedensten Alltagsgegenständen die Vesuvstätten wieder auferstehen. Berühmte Exponate, wie einer der bronzenen Läufer aus Herculaneum, stehen neben neu entdeckten Objekten der vergangenen Jahre. Hierzu zählt auch eine 24 Meter lange Mosaik-Brunnenwand aus einem Nymphäum im Ort Massa Lubrense, gelegen an der Südspitze des Golfs von Neapel. Die Hälfte dieses prächtigen Mosaikensembles wird anlässlich der Ausstellung restauriert und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Diese Ausstellung wurde organisiert vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte – in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung.

http://www.hypo-kunsthalle.de/newweb/pompeji.html

15.00-17.00 zur freien Verfügung

17.00 ca. Uhr Rückfahrt

Anmeldung: telefonisch Helga Besl 0043 699 11083235 oder per mail: helga.besl@forum-hallein.at

Kosten: € 45.- /Person, Studenten 35.-/Person

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme !

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein