Wann: Sa, 29. April um 11:00 Uhr
Wir laden herzlich ein zur Finissage der Ausstellung »In the veld – (Karoo walks)« von Johannes Ziegler und dazu bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch mit dem Künstler zu kommen.
Wann: Sa, 29. April um 11:00 Uhr
Wir laden herzlich ein zur Finissage der Ausstellung »In the veld – (Karoo walks)« von Johannes Ziegler und dazu bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch mit dem Künstler zu kommen.
Mi, 8. März 2023 um 18:30 Uhr
Zum internationalen Frauentag spricht die Künstlerin Maria Pia Lattanzi mit Laila Huber über ihre aktuelle Ausstellung MOTUS.
MOTUS ist der Versuch, nach den Bewegungen des Glücks Ausschau zu halten. In dieser Ausstellung befasst sich Maria Pia Lattanzi mit dem Thema Familie und dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier in einer narrativen Form. Der Fokus liegt auf den Themen Mutterschaft, Weiblichkeit, Fürsorge, Wachstum, Veränderung und Bewegung, Begleitung, Glück, Liebe und Zärtlichkeit. Lattanzi kombiniert figurative und abstrakte oder ornamentale Bildelemente und Formen und lässt sie zu einer Einheit verschmelzen.

Bildnachweis: © Maria Pia Lattanzi, „me and the wolves 3“, 2022
Auch heuer lädt der Tennengauer Kunstkreis zum Jahresausklang wieder zum Besuch aktueller Ausstellungen in München.
Termin: Donnerstag, 8. Dezember 2022
Programm:
8:00 Uhr: ABFAHRT Hallein, Pernerinsel, Tourismusverband, Mauttorpromenade
8:15 Uhr: Zustieg in Anif Hotel Hubertus möglich (bitte bei Anmeldung bekanntgeben)
10:45 Uhr: Führung durch die Ausstellung ETEL ADNAN im Lenbachhaus, Luisenstraße 33
Etel Adnan (1925–2021) war eine bedeutende Vertreterin der Moderne. Ihr Werk zeichnet sich durch einen großen, gelebten Austausch zwischen der arabischen und der westlichen Welt aus. Das Werk der Dichterin, Malerin, Journalistin und Philosophin, die ihr Leben zwischen dem Libanon, Frankreich und Kalifornien verbrachte, verbindet ganz unterschiedliche Kunstformen, Medien, Sprachen und Kulturen.
Geboren in Beirut als Tochter einer griechischen Mutter und eines vom Exil geprägten syrischen Vaters aus Damaskus, wächst sie im Libanon mehrsprachig auf – dieser steht bis 1943 unter französischer Herrschaft. Ihr in Beirut begonnenes Philosophiestudium setzt sie in Paris, ab 1955 in Kalifornien fort. Diese Orte und ihr kulturelles Klima werden von nun an ihr Werk und Leben prägen. Mit dieser Ausstellung präsentiert das Lenbachhaus die erste umfassende Retrospektive Etel Adnans in Deutschland. Sie vereint Werke aus allen Schaffensphasen und Medien dieser international bedeutenden Künstlerin. www.lenbachhaus.de/entdecken/ausstellungen/detail/etel-adnan
Wer in der Mittagspause zwischen den Führungen Lust auf weitere kunstgeschichtliche Erkundungen hat, dem empfehlen wir die Ausstellung: MAX BECKMANN – „Departure“ in der Pinakothek der Moderne: Die groß angelegte monografische Ausstellung widmet sich erstmals dem Thema der Reise, das für Max Beckmann (1884–1950) in einem biografischen wie symbolischen Sinn von existentieller Bedeutung war. www.pinakothek-der-moderne.de/ausstellungen/max-beckmann-departure/
15:30 Uhr: Führung durch die Ausstellung: JR – „Chronicles“ in der Kunsthalle, Theatinerstr. 8
Chronicles ist die bisher größte Retrospektive des französischen Künstlers JR (*1983). Die Geschichten, die er mit seinen Werken erzählt, sollen unseren Blick auf die Welt verändern. Sein Anliegen ist es, Grenzen zu überwinden und Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Anhand von Fotografien, Videos, Modellen und großflächigen Plakatierungen (Pastings) macht die multimediale Ausstellung die Projekte von JR nun in der Kunsthalle München erlebbar. Im Fokus stehen bei ihm oft Menschen, deren Würde und Rechte übergangen werden. Ihnen verleiht JR mit seiner Kunst auf ebenso scharfsinnige wie einfühlsame Weise Sichtbarkeit. Zu seinen jüngsten Projekten gehören großflächige Beklebungen in einem Hochsicherheitsgefängnis in Kalifornien, ein Titelbild des TIME-Magazins über den Umgang mit Waffen in Amerika, ein Wandgemälde mit 750 Bewohner*innen eines Pariser Vororts und eine riesige Installation am Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko.
www.kunsthalle-muc.de/ausstellungen/details/jr-chronicles/
17:00 Uhr: Rückfahrt
Programmänderungen vorbehalten.
Anmeldung: telefonisch oder per mail: helga.besl@kunstraumproarte.com 0043 699 11083235,
Kosten pro Person: Regulär € 55.- // Mitglieder TKK € 45.- // Studierende bis 26 Jahre € 35.-
Bei freiem Eintritt bietet der langjährige Kooperationspartner des Tennengauer Kunstkreises am Freitag, 16. September um 16:00 Uhr einen Workshop auf dem Gelände der Alten Saline auf der Pernerinsel an:
Workshop „Salon of open Secrets“ mit Mz* Baltazar’s Lab
Der Workshop vertieft die Ausstellung „Salon of open Secrets“, in dem Mz* Baltazar’s Lab die Ergebnisse eines künstlerischen Forschungsprojektes zeigt, das Möglichkeiten für ethische Formen der technischen Selbstversorgung auslotet. Das Künstler*innenkollektiv entwickelt ein modulares Hardware Kit aus fair trade Porzellan Elementen, in denen sich ethisch und nachhaltig hergestellte Elektronikteile befinden. Sie stellen Anleitungen zur Verfügung, wie auf diese Art Messgeräte hergestellt werden können, um Kontaminationen in Wasser, Boden und Luft zu messen.
Anmeldung unter: office@schmiedehallein.com
Bildnachweis: © Mz* Baltazar’s Laboratory, 2022
Wann: Mi, 12. April um 18:30 Uhr
Starten Sie mit der After Work Künstlerführung & einem Drink entspannt in den Feierabend zur Wochenmitte! In der Führung mit Johannes Ziegler erfahren Sie mehr zur Arbeitsweise des Künstlers und zum Entstehungsprozess der ausgestellten Werke.
Die Ausstellung »In the veld – (Karoo walks)« von Johannes Ziegler zeigt Arbeiten aus einem Konvolut von Bildern, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren anlässlich eines mehrwöchigen Arbeitsaufenthaltes in der Südafrikanischen Steppenwüste Karoo entstanden sind und loten in den Räumen der Galerie in einer dialogischen Weise Überlegungen aus, die in Zusammenhang mit dem Reisen, dem Gehen als integralem Bestandteil künstlerischer Praxis, Wahrnehmung und Transformation sowie medienspezifischen Möglichkeiten und Eigenheiten, der Autorenschaft und der Rolle des Autors stehen.
Wann: Sonntag, 5. März 2023 um 11:00 Uhr
Wo: Stadtkino Hallein, großer Saal, Eintritt frei
Josef Zenzmaier (* 5. März 1933; † 29. Jänner 2023) gehört zu den wichtigsten und bekanntesten österreichischen Bildhauern. Am 5. März wäre der Gründer des Tennengauer Kunstkreises 90 Jahre alt geworden. Zu seinem Geburtstag zeigt der Tennengauer Kunstkreis im Andenken den Dokumentarfilm „Den Menschen im Innersten begreifen – der Bildhauer Josef Zenzmaier“ von Tilman Urbach und Maria Anna Weidler. In dem 2013 erschienen Film erzählt der Künstler aus seinem Leben, erklärt Einflüsse und Arbeitsprozesse.
Josef Zenzmaier gestaltete die Portale am neuen Festspielhaus in Salzburg, war jahrelang Leiter der Bronzegussklasse der Sommerakademie Salzburg. Hier hatte er in den fünfziger Jahren Oskar Kokoschka und Giacomo Manzú kennengelernt. Künstler, die zu seinen Leitfiguren wurden. Die menschliche Gestalt stand immer im Zentrum von Zenzmaiers plastischem Schaffen. Seine Bronzen finden sich in zahlreichen Kirchen, aber auch als Freiplastiken an öffentlichen Plätzen.
Im Film „Den Menschen im Innersten begreifen“ erzählt der Künstler aus seinem Leben, erklärt Einflüsse und Arbeitsprozesse. Regisseur Tilman Urbach und Kamerafrau Maria Anna Weidler beobachten Josef Zenzmaier beim Aktzeichnen, befragen ihn zu seiner Arbeit und sind schließlich beim Gießen in der hauseigenen Werkstatt und somit bei der Fertigstellung der Monumentalplastik des Paracelsus und deren zwischenzeitlicher Aufstellung im Hof des Salzburg Museum dabei.
Die Filmvorführung wird mit Unterstützung der Stadtgemeinde Hallein durchgeführt.

Bildnachweis: © Stefan Zenzmaier
Wann: 17. November 2022 um 18:30 Uhr
Wo: kunstraum pro arte
Die neue Reihe KULTtalk – die Vernetzung initiiert vom Dachverband Salzburger Kulturstätten gemeinsam mit dem Tennengauer Kunstkreis sowie dem Theater Bodi End Sole findet erstmals in Hallein statt.
Hallein hat viele Gesichter, Hallein hat Geschichte, Hallein hat Kultur. Die Anzahl vor Ort ansässiger, Kulturinitiativen kann sich sehen lassen! In Hallein findet ein vielschichtiges, zeitgenössisches Kunst- und Kulturprogramm das ganze Jahr über statt.
Welche Herausforderungen sehen Kulturinitiativen angesichts der Nähe zur Festspielstadt Salzburg für Hallein? Wie kann Hallein sein vielfältiges Kultur-Potenzial als Bezirkshauptstadt im Tennengau noch besser entfalten?
Diese Fragestellungen diskutieren Eszter Fürjesi (Koordinatorin für Halleiner Kultur), Rainer Candido (Geschäftsführer Tourismusverband Hallein), Johanna Seelbach (Geschäftsführerin Theater bodi end sole) und Rüdiger Wassibauer (künstlerischer Leiter Schmiede Hallein). Durch das Gespräch führt Kunst- und Kulturmanagerin Kerstin Klimmer-Kettner.
Die neue Reihe KULTtalk. Die Vernetzung findet in der Saison 22/23 in allen Bezirken Salzburgs statt. Sie bringt Künstler*innenkollektive, Kulturinitiativen sowie Künstler*innen aus den Regionen mit wichtigen Player*innen aus Tourismus, Wirtschaft sowie Verwaltungs- oder Förderstellen zusammen.
Die Veranstalter freuen sich, das interessierte Publikum im Anschluss daran auf kleine Snacks und Getränke sowie erhellende Gespräche einladen zu dürfen.
Anmeldungen bitte unter:
Link: https://nuudel.digitalcourage.de/lLXRqqdl3whPvH7c
Die Ausstellung »In the veld – (Karoo walks)« von Johannes Ziegler zeigt Arbeiten aus einem Konvolut von Bildern, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren anlässlich eines mehrwöchigen Arbeitsaufenthaltes in der südafrikanischen Steppenwüste Karoo entstanden sind und loten in den Räumen der Galerie in einer dialogischen Weise Überlegungen aus, die in Zusammenhang mit dem Reisen, dem Gehen als integralem Bestandteil künstlerischer Praxis, Wahrnehmung und Transformation sowie medienspezifischen Möglichkeiten und Eigenheiten, der Autorenschaft und der Rolle des Autors stehen.
Die Konzeption der Ausstellung fügt sich ein in Zieglers stete Auseinandersetzung mit dem performativen Prozess des Gehens und peripheren Beobachtungen, die das Rohmaterial für eine – idealerweise – raumübergreifende Präsentation bilden. In einem Wechselspiel von Malerei, Zeichnung und Fotografie entsteht ein Wirkfeld, in dem selbst scheinbare Nichtigkeiten zur Aufschlüsselung von größeren Zusammenhängen, als Puzzlesteine einer Erzählung zusammenwirken. Es entsteht so ein Kunstraum, der es den Besucher:innen erlaubt, dem Autor über die Schulter zu schauen, Zusammenhänge und Brüche im künstlerischen Prozess zu entdecken, Skizzenartiges und Ausgearbeitetes miteinander in Verbindung zu setzen und sich selbst – um dieses Bild zu verwenden –, wie etwa ein Weberschiffchen in den Ausstellungsräumen zu bewegen und in das Gewebe dieses Denkraumes einzutreten. Die Monumentalität und die konstruktive Prägnanz der Erscheinungsformen der südafrikanischen Hochebenen, der Blick der sich öffnet, bis „die Welt selbst als eine weitere Ebene in einer endlosen Reihe von Ebenen“* erscheint, werden zum Auslöser von Überlegungen zu Fiktion und Ideal, Wahrnehmung und Transformation. Der vermeintlichen Objektivität (Kamera-Objektiv) der Fotoarbeiten steht in einem Dialog die subjektive Malerei gegenüber, die in der rein pigmentären Temperamalerei und ihrem kreidig-matten Oberflächenlicht gerade da zur Geltung kommt, wo „Erinnerung unscharf“ wird und diese nur noch aus Farben und Formen besteht, so wie bei den vermeintlich flüchtig hingeworfenen Zeichnungen, die durch ihre Strich- und Linienführung zu Assoziationen herausfordern und das Gesamtbild ergänzen. Die aus einer gewissen Distanz als Gegenstände lesbaren Elemente, die sich beim Nähertreten aufzulösen scheinen, gelten in der Konzeption der Ausstellung als programmatisch.
(*zit. Gerald Murnane in »Die Ebenen«, Suhrkamp 2017)
Eröffnung: Freitag, 24. März 2023 um 19:30 Uhr
Zur Ausstellung spricht Martina Berger-Klingler
Dauer der Ausstellung: 25. März bis 29. April 2023
Geschlossen: 7. April
Bildnachweis: © Johannes Ziegler, PA-Images 2020
MOTUS ist der Versuch, nach den Bewegungen des Glücks Ausschau zu halten. In dieser Ausstellung befasst sich Maria Pia Lattanzi mit dem Thema „Familie“ sowie dem Verhältnis zwischen „Mensch und Tier“ in einer narrativen Form. Das Herzstück der Ausstellung zeigt eine Reihe von Ereignissen, in einem Zeitrahmen von mehreren Jahren. Die sehr persönliche Serie entwickelte sich aus dem Fehlen eines Familienalbums. Der Fokus liegt dabei auf den Themen Mutterschaft, Weiblichkeit, Fürsorge, Wachstum, Veränderung und Bewegung, Begleitung, Glück, Liebe und Zärtlichkeit.
Die gezeigten Grafiken bestehen aus mehreren Schichten und Ebenen, die sich überlagern oder auch ineinander verschmelzen. Familienerinnerungen werden mit Symbolmotiven aus der Pflanzen- und Tierwelt in Verbindung gesetzt. Graphit trifft auf Tusche, florale Muster legen sich verspielt über Menschen und Tiere.
Die Blumen-Sujets dienen als Metapher für Gefühls- und Erlebnissituationen. So steht zum Beispiel die Lilie, für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit, oder die Zyane signalisiert Zuversicht.
Die Tier-Sujets sind in Graphit gezeichnet und im Hintergrund, teilweise verdeckt und zum Teil versteckt. Sie sind Symbolmotive aus Mythen und Märchen. Die Wölfe zum Beispiel gelten in der altägyptischen Mythologie als Seelenführer, viele Krieger und Helden identifizierten sich mit dem Raubtier. Auch der Hirsch gilt in keltischen Mythen als Seelenführer – er kennt sich im Dickicht des Waldes aus und weist Suchenden wie Umherirrenden den rechten Weg.
Eine weitere Ebene ist mit Tusche gemalt und zeigt, aus unzähligen Kinderfotos ausgewählt, ein Sujet pro Jahr aus dem Kinderfotoarchiv. Die Wichtigkeit der Beziehungen zwischen Mutter und Kind ist hier ein zentrales Thema. Mutterliebe ist der Kitt für die erste Bindung im Leben und bei Mensch und Tier noch immer ein großes Rätsel des Verhaltens, das noch wenig erforscht ist. Wie sich die tiefen Gefühle der Natur entwickeln und das Verhalten beeinflusst und warum es manchmal versagt.
Die Verbindung zwischen Kindern und Tieren sieht die Künstlerin hauptsächlich in der Unschuld und Instinkthaftigkeit, mit der sie von Natur aus ausgestattet sind. Kinder gehen zum Offenen, aus dem Gefühl heraus, weil ihnen die Zeitlichkeit nicht bewusst ist, der erwachsene Mensch hingegen orientiert sich an reflektierendem und interpretierendem Wissen. Das Tier kennt die Grenze der Vergänglichkeit nicht und lebt ausschließlich im Augenblick, wie kleine Kinder auch im Hier und Jetzt. Der erwachsene Mensch ist sich hingegen seiner Endlichkeit bewusst…
Aus einer persönlichen Perspektive werden Geschichten über Beziehung, Bindung und Bewegungen des Glücks erzählt.
Eröffnung: Donnerstag, 2. Februar 2023 um 19:30 Uhr
Zur Ausstellung spricht Laila Huber mit Maria Pia Lattanzi
Mi, 22. Februar um 18:00 Uhr
After Work-Führung durch die Ausstellung mit Laila Huber, Leitung kunstraum pro arte
Mi, 8. März 2023 um 18:30 Uhr
Künstlerinnengespräch mit Maria Pia Lattanzi
Dauer der Ausstellung: 3. Februar bis 11. März 2023 – um einen Tag VERLÄNGERT !
Bildnachweis: Maria Pia Lattanzi, Pia, Graphit auf Papier, 100 x 70 cm, 2022
In dem Projekt „Unknown Polyphenism“ untersucht Philip Tsetinis anhand von einem Gedankenexperiment, wie zukünftige evolutionäre Adaptionen auf eine Folgegeneration einwirken könnten. Veränderungen, sowohl in technischer Hinsicht als auch gesamtgesellschaftlich finden zwar teils in großen Schritten statt, meist jedoch verändern viele zukünftige Entwicklungen fast unmerklich und langsam unser tägliches Leben.
Die aus zwölf fotografischen Inszenierungen zusammengesetzte Serie gibt hypothetisch einzelne fragmentarische Einblicke, wie sich eine Folgegeneration durch die adaptive Plastizität, ein Phänomen des Polyphänismus, an zukünftige Entwicklungen anpassen würde. Den Begriff Polyphänismus verwendet er in seinem Projekt als theoretisches Werkzeug, um imaginierte Transformationsprozesse gedanklich und inhaltlich analysieren und strukturieren zu können. Diese konzipierten Sichtweisen werden in fotografischen Momentaufnahmen in Form einer konstruktiven episodischen Simulation von Zukunft festgehalten. Die Ästhetik des Filmstills, eingesetzt als Teaser, ermöglicht eine künstlerische Freiheit in der fotografischen Inszenierung, die sich besonders durch die Vielzahl an möglichen Assoziationen auszeichnet. Das als Teaser konzipierte Foto stellt eine möglichst große Interpretationsoffenheit dar, in dem die Momentaufnahme sich sowohl in eine utopische als auch in eine dystopische Richtung deuten lässt.
Eröffnung: Samstag, 5. November 2022 von 10:00 bis 14:00 Uhr
Zur Ausstellung spricht Martina Berger-Klingler
Finissage: VERSCHOBEN AUF Sa, 17. Dezember 2022 um 11:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: VERLÄNGERT BIS 17. Dezember 2022
Geschlossen am: 8. Dezember
Bildnachweis: © Philip Tsetinis, Detached Motions, 2020