Autor: admin

Online symposium (in English)
Saturday, 26th of February
11:00 a.m. to 2:30 p.m. Austrian time, which is 5:00 to 8.30 p.m. Indonesian time.

With: Ita Fatia Nadia, Annie Pohlman, Astrid Reza, Julia Suryakusuma, Saskia Wieringa
Moderator: Stefanie Wuschitz
Concept: Astrid Reza, Stefanie Wuschitz

Organized in the context of Stefanie Wuschitz solo exhibition „Coded Feminisms“ at kunstraum pro arte in Hallein, Austria.

Join Zoom Meeting
https://zoom.us/j/92140125822?pwd=OGdtU29WeHM3cDJUQkIzcG8yVVordz09
Meeting ID: 921 4012 5822
Passcode: s82Aps

The Online Symposium “Coded Feminisms in Indonesia” is organized in the context of the solo exhibition „Coded Feminisms“ by media artist Stefanie Wuschitz. The solo exhibition shows the results of an artistic research project, that aims to reconstruct the practices and positions of the destroyed Indonesian feminist movement. The online symposium invites experts on gender equality, democracy and feminist movements in Indonesia to give online lectures and wants to pay tribute to these authors‘ and activists‘ significant, famous and outstanding work. The symposium situates the exhibition in a transdisciplinary discourse and opens up a critical debate on the unique approach, practice

SYMPOSIUM PROGRAM 

 

 

„Dort oben am Berg, da haust eine Familie, die haben eine Tochter, die sich Infantin nennt. Eine Kronprinzessin, die lauter rülpst als jeder dahergelaufene Stallbursche.“

Die Tänzerin und Choreografin Mirjam Klebel und die Schauspielerin Nicola Schößler verkörpern Generationen von kreischenden, trampelnden, gebärenden und sterbenden Menschen und Tieren – das vielgestaltige Personal des Romans ‚Die Infantin trägt den Scheitel links‘ (Jung & Jung 2020) von der Salzburger Autorin Helena Adler. Sie zerstückeln den Text und skizzieren ihn atmosphärisch nach. Zu dieser wild-zarten (Land-)Performance kreiert Ben Lageder den passenden Sound: zwischen Kinderlied, surrendem Gefrierschrank, der das gewilderte Fleisch enthält, und dem ‚Baywatch’ oder ‚Eine himmlische Familie’ plärrenden Fernseher.

Wenn die eigene Familie unerträglich wird, schleicht sich die Infantin in den Stall zu ihren Wolfshunden: „Ich lerne meine Muttersprache neu, sie besteht jetzt aus Bellen und Knurren, während das menschliche Wort zugrunde geht.“

Performance / Stückentwicklung: Mirjam Klebel, Nicola Schößler, Benjamin Lageder

Copyright: Toihaus Theater

Team: Cornelia Böhnisch, Alex Breitner, Katharina Schrott

Ticketpreise für das Gastspiel:

€ 12 Regulär/€ 10 Ermäßigt (Ö1 – Club, SN Card, Senior*innen)/€ 8 Ermäßigt (Studierende bis 26, Jugendliche bis 20, Personen mit Beeinträchtigung)
Eine Ko-Produktion von Toihaus Theater und Literaturfest, Gastspiel im kunstraum pro arte
Begrenzte Sitzplätze, Online-Kartenverkauf unter:

https://toihaus.kupfticket.at/

 

Corona-Info:
Für den Veranstaltungsbesuch gilt die 2G-plus-Regel (Geimpft, Genesen plus PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden) sowie FFP2-Maskenpflicht.

 

Das atelier /// setzt sich im Jahr 2021 mit dem Thema Schlauchtechnik auseinander. Nach den Ausstellungen Schlauchtechnik I in der Salzburger Galerie Eboran und Schlauchtechnik II an der Fassade des Kunstraums FÜNFZIGZWANZIG, präsentiert die Künstler*innengruppe nun mit Schlauchtechnik III, den vorläufigen Abschluss des Schlauchtechnikjahres. Bei der aktuellen Schau im kunstraum pro arte werden Zugänge zur Thematik gezeigt, die stellvertretend für den Bereich, motivisch Einblicke in den vielfältigen Kosmos der zylindrischen Hohlkörper vermitteln sollen. Befreit vom Zwang etwas darstellen zu müssen, widmet sich das atelier /// den figurativen Qualitäten von Schläuchen und deren Möglichkeiten sie zu verlegen, zu verbinden, zu adaptieren, abzudichten, einzurollen, etc.. Die vermeintliche Linearität der Sache wird durch den Versuch der Neukonfiguration der Form und der Neuanordnung ihrer Teile aufgebrochen, um eine Sensibilität gegenüber der Komplexität, Vielfältigkeit und Schönheit der Materie zu fördern. Schlauchtechnik III verschreibt sich dabei Konzepten des erweiterten Bildraums und setzt mit der Inszenierung von industriell gefertigten Gegenständen Akzente, die das Verhältnis des Menschen in Situationen weit über den Ausstellungsraum hinaus befragen. Dem Transfer von Stoffen kommt in diesem Zusammenhang ebenso Relevanz zu, wie dem Spannungsfeld der verschiedenen Anwendungsbereiche, in welchen sich die Schlauchtechnik gegenwärtig bewegt.

 

 

Eröffnung
Donnerstag, 16. September 2021 um 19.30 Uhr

 

Dauer der Ausstellung: 17. September bis 23. Oktober 2021

 

Veranstaltungen (Eintritt frei)
Sa, 23. Oktober 2021 um 11.00 Uhr Finissage und Künstler*innengespräch

 

Bildnachweis:  atelier 3; SCHLAUCHTECHNIK 3, 2021

 

Schlauchanschlüsse, in die Wand eingelassen, weisen mit ihren Öffnungen nach unten auf den Boden, wo schwarze Schläuche liegen schwarze Schläuche am Boden Bildschirm auf dem milchartige Schlieren abgebildet sind Bildschirm auf dem vibrierende Strukturen abgebidet sind Rauminstallation, rechteckiges Rohrsystem auf das Stangen mit Schlauchanschlüssen montiert wurden Blick in Ausstellungsraum: Schlauch führt neben einer Wandinstallation,durch ein Fenster, nach draußen

Wissen Sie, wo die größte feministische Bewegung der 1960er Jahre ihren Ursprung hatte? Indonesien! Viele europäische und nordamerikanische Feministinnen glauben, dass ihre Interpretation von Freiheit und Gleichheit in den sogenannten globalen Süden exportiert wurde. Tatsächlich hatte die Frauenbewegung in Indonesien ihre größte Ausbreitung zwischen den 1920er und den frühen 1960er Jahren erlebt. Sie repräsentierte damals die größte und fortschrittlichste feministische Bewegung der Welt. Die Aktivist*innen forderten Zugang zu Bildung, Arbeitsrechte, das Recht auf Scheidung, Kinderrechte und Landrechte.

Sie waren antikolonialistisch, antiimperialistisch und kämpften für die Gleichstellung der Geschlechter. Zur Unterstützung berufstätiger Frauen initiierten sie in ganz Indonesien ein System zur Kinderbetreuung, Gemeinschaften zur Selbstbildung und eine Infrastruktur zur gegenseitigen Selbsthilfe. Mit drei Millionen Mitgliedern war Gerwani die stärkste Organisation dieser Bewegung. Gerwani-Vertreter*innen forderten Indonesiens Unabhängigkeit, Souveränität und Blockfreiheit gegenüber den Machtblöcken des Kalten Krieges. Nach einem von westlichen Ländern unterstützten Staatsstreich wurden Gerwani und alle anderen kritischen, feministischen oder linken Netzwerke zum Schweigen gebracht. Kritische Ideen konnten nur noch in versteckter, codierter, übersetzter und verschlüsselter Form kommuniziert werden. Multinationale Konzerne begannen, die indonesischen Märkte und die indonesische Wirtschaft zu dominieren, indem sie Minen ausbeuteten, Öl exportierten, Wasser privatisierten und Land verseuchten.

Mit diesem künstlerischen Forschungsprojekt versucht Stefanie Wuschitz, die Praktiken und Positionen der zerstörten feministischen Bewegung zu rekonstruieren. Um vielfältiges Archivmaterial zu nutzen und die Privatsphäre der interviewten Personen zu wahren, wurde das Videoprojekt als animierter Dokumentarfilm umgesetzt. Die Installationen und Zeichnungen in dieser Ausstellung gehen der Bedeutung von Neokolonialismus und Extraktivismus in unserer Gesellschaft nach. Das Video „Rumah Hacker“ und die Installation „Congklak“ untersuchen Commons als Strategie zur gerechten Verteilung begrenzter Ressourcen.

Die Ausstellung basiert auf dem gleichnamigen künstlerischen Forschungsprojekt das als Post-Doc Projekt in künstlerischer Forschung an der TU Berlin, finanziert durch das Digital Programm der Berliner Hochschulen, durchgeführt wurde.

Eröffnung: Donnerstag, 24. Februar 2022 um 19:30 Uhr

Dauer der Ausstellung: 25. Februar bis 02. April 2022

 

Bildnachweis: by Stefanie Wuschitz 2022

 

Video Interview mit Stefanie Wuschitz über „Coded Feminisms in Indonesia“

Eine computeranimierte Zeichnung von Frauen, die in einer Gruppe am Boden sitzen Eine computeranimierte Zeichnung von Frauen, eine dabvon rührt in einem großen Topf Kleine Murmeln, die auf einer Holzplatte in Einfräsungen liegen zwei gerahmte Bilder, welche Eier bzw. blasenartige Gebilde zeigen, in denen sich Tiere (Raupe, Schlange) befinden Bild einer Frau, die Protestschilder in Händen hält hängende Rauminstallation mit tote bags und Zetteln

Im Rahmen der Finissage führen Thomas Stadler und Helena Adler durch ihre Ausstellung „unterwex“. Im Anschluss, ab ca.11:30 Uhr findet ein Gespräch mit einem Umweltaktivisten des Lobau Camps statt. Für die stimmungsmäßige Untermalung sorgt eine Sound Performance von Atha Sun

In einer Beteiligungskunst Aktion thematisierte Thomas E. Stadler als Teil der Ausstellung das seit Ende August 2021 von österreichischen Umweltaktivist*innen initiierte Lobau Camp im Wiener Randbezirk Hirschstetten, das den Bau der „Stadtstraße Aspern“ zu verhindern sucht. Unter dem Titel „Barrio“ – in Anlehnung an die so bezeichneten Baumhausdörfer der Klimaaktivist*innen – sollten Sachspenden als Winterhilfen für das Lobau Camp gesammelt werden. Da der Bau des Lobau Tunnels gestoppt wurde, wurde auch die Sammelaktion gestoppt. Anstelle des wachsenden Barrios sind nun Fundstücke zu sehen, die nach dem Brand im Lobau Camp zu Jahresbeginn von Aktivist*innen sichergestellt wurden.

‚Arbeiterinnen verlassen die Fabrik‘ zitiert als Titel (etwas abgewandelt) das berühmte erste Bewegtbild der Fotografiegeschichte: ‚Arbeiter verlassen die Lumière-Werke‘ (1895) von Auguste und Louis Lumière. Die Sensation des einminütigen Films bestand darin, dass er vermochte, Bewegung selbst vorzuführen. Er zeigt Arbeiter und Arbeiterinnen, wie sie aus zwei Toren der Lumière-Fabrik nach draußen strömen und mit dem physischen Gebäude auch das Fenster des Bildausschnittes verlassen.

Arbeiterinnen verlassen die Fabrik: In Hallein sind sie in der Tabakfabrik tätig, wo sie in Zweierteams zusammenarbeitend täglich ihre 600 Zigarren drehen, solidarisch für einander einstehen, sich informieren, gewerkschaftlich organisieren und für sich und einander Arbeitsrechte erkämpfen: etwa das Recht auf Renten und Löhne, die jene ihrer männlichen Kollegen in der Papierfabrik bei weitem übertreffen. Arbeiterinnen verlassen die Fabrik, um nach Hause zu gehen – vielleicht zu ihren Familien; wahrscheinlich, um andere Arbeiten zu verrichten, denn zu tun gab es genug. Vielleicht auch weil sie streiken oder entlassen wurden. Einige werden sich in ihrer freien Zeit fortbilden, politisch oder künstlerisch betätigen. Durch das Verlassen des Fabrikgebäudes löst sich ihre Kollektividentität auf und jede tritt für sich in einen neuen Raum ein. Sie bilden neue Gruppen, freundschaftlich verbunden, und gehen, schlendern oder hetzen an den Häusern der Halleiner Altstadt vorbei. So stelle ich mir vor, dass es sich zugetragen hat. Und ich verlasse die Wohnung, um eine Runde um den Häuserblock zu gehen.

Kathi Hofer interessiert sich für das Verhältnis zwischen künstlerischer Arbeit und Biografie. Ihre Arbeitsweise ist medienübergreifend. In ihre konzeptuellen Installationen integriert sie naheliegende Materialien, oft gefundene Objekte, Bilder oder Praktiken, die sie mit neuen Bedeutungen auflädt, um die Wertevorstellungen, die sie widerspiegeln zu transformieren. Der kunstraum pro arte zeigt Objekte und fotografische Arbeiten, die 2020 und 2021 in Berlin in einem Zustand der Immobilität entstanden sind. Dazu gesellen sich ortspezifische Eingriffe sowie eine Zusammenarbeit mit dem Malermeister Ernst Muthwill, der vor vielen Jahren das Kinderzimmer der in Hallein geborenen Künstlerin farblich gestaltet hat.

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 8. Juli um 19:30 Uhr

Zur Ausstellung spricht Martina Berger-Klingler

 

Dauer der Ausstellung: 9. Juli bis 21. August 2021

 

 

Bildnachweis des Titelfotos: Kathi Hofer, O.T. , 2021; Fotografie, courtesy: Kathi Hofer und Gabriele Senn Galerie

 

Bild einer Hand, die einen Bleistift hält Mehrere Bilder einer Hand, die einen Bleistift hält Eine offene, weiße Schachtel mit weißen Bleistiften darin Tisch, darauf ist eine offene Schachtel mit weißen Bleistiften und dahinter ein Fenster Eine Wandecke, die gelb, weiß in der mitte und rechts hellblau angestrichen wurde eine angestrichene Wand links weiß rechts gelb mit Bildern von Händen, die einen Bleistift halten

 

 

Artist Talk

Dienstag, 8. März von 18:30 bis 20:00 Uhr

Stefanie Wuschitz: „Srimpi“ Tanz, 2021, Computerbearbeitete Zeichnung über video footage

Mit: Stefanie Wuschitz (Medienkünstlerin) und Sandra Chatterjee (Choreografin und Wissenschaftlerin), Moderation: Kerstin Klimmer-Kettner (Vorstand Tennengauer Kunstkreis)

Zum internationalen Frauentag diskutieren wir über feministische künstlerische Strategien im Kontext globaler Ungleichheit. Ausgehend von dem aktuellen künstlerischen Forschungsprojekt und der Ausstellung „Coded Feminisms“ der Medienkünstlerin Stefanie Wuschitz sowie dem partizipativen Performance-Projekt „Smells of Racism“ der Choreographin und Wissenschaftlerin Sandra Chatterjee fragen wir nach globalen Perspektiven von Produktion, (Neo-)Kolonialismus und Rassismus und thematisieren feministische Ansätze des Gemeinschaffens und der kollektiven Fürsorge sowie kollektiver Erinnerung und Heilung. Dabei versuchen wir Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Intervention, Repräsentation und Kollaboration auszuloten.

Video zum Artist Talk

 

Thomas E. Stadler und Helena Adler präsentieren in ihrer aktuellen Schau politische Arbeiten. Auseinandersetzungen mit dem Verhältnis Mensch-Natur bilden die inhaltliche Klammer. Eine Serie von Siebdrucken zur Tschernobyl-Thematik und Malereien zum Sujet der Gasmaske, so wie die inszenierten Fotografien mit dem Titel „Der präparierte Mensch“ von Helena Adler zeigen Arbeiten zum Thema Umwelt, Klimakrise, Nuklearkatastrophe und Vanitas. Die Arbeiten „würm“ und „unterwex“ von Thomas E. Stadler nehmen gemalt Stellung zur Umweltthematik: Die Gletscherschmelze in den Tauern und deren Auswirkungen auf die gesamte Salzachregion werden im Biedermeier Idyll kommentiert. Der Lebens- und Gesellschaftsentwurf der Waldbesetzer*innen im Hambacher und Dannenröder Wald wird posthum illustrativ zum Kulturdenkmal erklärt.
In der Tradition seiner sozialen Plastiken, versucht Thomas E. Stadler nach „Tausche Teppich“ (2000) und „tokalasmak“ (2008) seine dritte Intervention im Stadtraum von Hallein, in der er zur breiten Unterstützung des Lobau Camps aufruft. Seit Ende August 2021 campen Aktivist*innen im Wiener Randbezirk Hirschstetten, um den Bau der „Stadtstraße Aspern“ zu verhindern. Die Beteiligungskunst Aktion endet am 18. Dezember – im Rahmen der Finissage der Ausstellung findet eine Werkübergabe an die Initiator*innen des Camps statt.

Zur Ausstellung gibt es mehrere Begleitveranstaltungen:
Am Mittwoch, den 16. Jänner um 16.00 Uhr führen Thomas Stadler und Helena Adler durch die Ausstellung. Im Anschluss um 17.00 Uhr  liest Helena Adler in der Stadtbücherei Hallein aus ihrem zweiten Roman „Die Infantin trägt den Scheitel links“, der für den österreichischen und deutschen Buchpreis nominiert war.  – Ihr Werk wurde überdies vom Toihaus Theater (Eine Ko-Produktion von Toihaus Theater und Literaturfest Salzburg) adaptiert, die Schauspielerinnen Miriam Klebl, Nicola Schößler und der Musiker Benjamin Lageder bringen die Performance für einen Abend – am Donnerstag, den 16. Dezember um 19.00 Uhr – im kunstraum pro arte auf die Bühne.

 

Eröffnung: Donnerstag, 11. November 2021 um 19.30 Uhr
Zur Ausstellung spricht Martina Berger-Klingler

 

Finissage & Künstler*innengespräch: Sa, 5. Februar 2022 um 11:00 Uhr

 

Dauer der Ausstellung: 12. November 2021 bis 5. Februar 2022

Die Ausstellung ist über die Weihnachtsfeiertage ab 22. Dezember geschlossen und öffnet wieder am 7. Januar 2022.

 

Corona-Info:
Für den Ausstellungsbesuch sowie bei Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (Geimpft, Genesen) sowie FFP2-Maskenpflicht.

 

Bildnachweis zum Titelbild: Thomas Stadler, „unterwex“, Acryl auf Leinwand, 30x40cm, 2021 

 

Ausstellungsvideo:

 

dick aufgetragene Farben eines Gemäldes Gemäldereihe mit Personen mit Gasmasken Farbauftrag eines Gemäldes, tupferartig aufgetragen Fabrauftrag eines Gemäldes Reihe von Bildern mit Drucktechnik vervielfältigt Maske eines Taubenkopfs

Starke Frauen damals und heute – die Halleiner Tschikweiber und ihre Errungenschaften?


Mit:
Ingrid Bauer, Autorin von „Tschikweiber haums uns g’nennt …“ (1987/2018); Christa Hassfurther, Regisseurin des Theaterstücks „Tschikweiber“ (1995, Wiederaufführung Sep. 2021); Kathi Hofer, bildende Künstlerin; Moderation: Laila Huber, Leitung kunstraum pro art

Veranstaltungsort: Stadtbücherei Hallein, Schöndorferplatz 6, 5400 Hallein

Begleitend zur Ausstellung „Arbeiterinnen verlassen die Fabrik“ von Kathi Hofer im kunstraum pro arte findet in Kooperation mit der Stadtbücherei Hallein am Freitag, den 16. Juli um 19:30 Uhr ein Abend im Zeichen der Halleiner „Tschikweiber“ statt.

Der Abend beginnt mit einem Impulsvortrag der Zeit- und Kulturhistorikerin Ingrid Bauer zur Geschichte der Halleiner Tschickweiber mit einem Fokus auf emanzipatorische Aspekte und Errungenschaften der Arbeiterinnen. Im darauffolgenden Gespräch mit Christa Hassfurther, Regisseurin des Theaterstücks TSCHIKWEIBER, und Kathi Hofer, bildende Künstlerin, steht das Potenzial künstlerischer Formen der Aktualisierung von Geschichte zur Diskussion sowie inwiefern die Halleiner Tschikweiber als Vorbild starker Frauen auch heute noch wirken und was wir aus der Geschichte der Tschikweiber für heute lernen können.

 

 

 

Eine Veranstaltung des kunstraum pro arte in Kooperation mit der Stadtbücherei Hallein

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein