Autor: admin

“WASTE ist ein riskantes Projekt. Dieter Huber zeigt uns Dinge, die wir nicht sehen wollen. Nicht obwohl, sondern gerade weil wir sie geschaffen haben.”  Andreas J. Hirsch

Nach MARE MORTO (Migration) und ASSETS+CLAIMS (Geld/Machtstrukturen) folgt nun das dritte große „soziale Humanprojekt“ von Dieter Huber: WASTE, zum Thema Überfluss, Müll, Verschwendung und Recycling. WASTE wird erstmals im kunstraum pro arte gezeigt. Projekte in der Schweiz, Deutschland und Belgien sind in Vorbereitung.

Dieter Huber, WASTE#176_Alandi (Detail), 2010 – 2015, H 50 x B 42 x T 2 cm, UV-Prints auf gefrästem MDF, Dammarharzfirnis
Dieter Huber, WASTE#176_Alandi (Detail), 2010 – 2015, H 50 x B 42 x T 2 cm, UV-Prints auf gefrästem MDF, Dammarharzfirnis

 

Die Fundstücke zur Thematik wurden vom Künstler über einen Zeitraum von sechs Jahren, auf vier Kontinenten, in den unterschiedlichsten Kulturen und sozialen Milieus fotografiert und werden in der Ausstellung auf MDF-Platten präsentiert. Der Werkzyklus besteht aus 180 + 2 Einzelarbeiten, die nach Wahl in einer gewünschten Stückzahl und Reihenfolge zu einem Fries zusammengestellt werden können. Dieter Huber setzt sich hier mit einem hochaktuellen, komplexen Thema auseinander, das sich klassischen ästhetischen Konventionen widersetzt. Durch die Arbeiten wird deutlich, dass Kunst und Müll etwas Unberührbares haben und es stellt sich die Frage nach dem Schönen und dem Hässlichen sowie dem Erhabenen und dem Ekligen. Der Künstler hält der Konsumgesellschaft einen Spiegel vor und stellt dem Werkzyklus speziell für die Ausstellung angefertigte Objekte aus recycelten Materialien gegenüber.

 

Am Tag der Ausstellungseröffnung werden die Vernissagebesucher eingeladen, ihren Müll des Tages für die gemeinsame Installation THE REST OF THE DAY mitzubringen. Der mitgebrachte Müll wird personalisiert und in der Ausstellung deponiert. Die Grenze zum Privaten wird dadurch durchbrochen und jene Dinge, die vom Konsum des alltäglichen Lebens übrig bleiben, zur Kunst erhoben. THE REST OF THE DAY wird über die gesamte Ausstellungsdauer täglich erneuert und dokumentiert.

 

 

 

„Als Künstler habe ich auch den Auftrag, sozial relevante Themen zu bearbeiten, einen Blick auf das scheinbar Unbedeutende, Randständige und Verdrängte zu werfen und in einer ästhetisch hochwertigen, zeitgenössischen und individuellen Interpretation der Gesellschaft rückzuspiegeln.“ Dieter Huber

Vernissage am Donnerstag, 9. Juli 2015 um 19.30 Uhr im kunstraum pro arte. Das Ausstellungskonzept wird in einem Gespräch von Kerstin Klimmer mit dem Künstler erläutert.

Finissage: Samstag, 8. August 2015, 10.30 Uhr; Künstlergespräch mit Croissants und Kaffee

Ausstellungsdauer: 10. 07. – 8.08.2015
Öffnungszeiten: Mi – Fr 16:00 – 19:00, Sa 10:00 – 13:00

Die alljährliche Münchenfahrt zu Maria Empfängnis, diesmal am Samstag,  5.12.

Abfahrt: 8.00 Uhr Hallein, Pernerinsel, Tourismusverband, Mauttorpromenade 6

(Zustieg in Anif Hotel Hubertus um 8.15 Uhr möglich, bitte bei Anmeldung angeben)

Programm: 

Die Zeit bis zur Führung (ca. 1,5 Stunden)  steht für die Teilnehmer zur freien Verfügung.

11:45 Uhr Hypo-Kunsthalle Führung:

Jean Paul Gaultier From the Sidewalk to the Catwalk

 Wie kein zweiter Designer fordert Jean Paul Gaultier mit seinen kühnen und ironischen Kreationen unsere Vorstellung von Mode und Schönheit heraus. Exklusiv in Deutschland zeigt die Kunsthalle München eine umfassende Ausstellung, in der sein vielfältiges und faszinierendes Werk gewürdigt wird.

In seinem gesamten Schaffen hinterfragt Gaultier (* 1952) gängige Auffassungen gesellschaftlicher Rollen der Mode und erweitert mutig die grundlegenden Prinzipien des Modedesigns. So nutzt er immer wieder ungewöhnliche Materialien wie Federn, Tierhaut, Kristalle, Gagat, Metalldosen oder Gummi. Inspiration findet er in Paris selbst, in der Welt des Pop und der Massenmedien oder in Subkulturen wie dem Londoner Punk, aber auch in den verschiedensten Kulturen. Prototypische Figuren wie die Geisha, der Indianer oder der Torero bevölkern seine Welt, immer jedoch in überraschenden Verfremdungen. Gaultiers gesellschaftliches Ideal ist das Recht darauf, anders zu sein und die eigene Identität zu leben. Berühmt wurden z.B. Gaultiers Männerröcke, mit denen er gängige Geschlechter-Stereotype und tradierte Mode-Codes auf den Prüfstand stellt. Ohne Zweifel ist der Designer heute Kult – sowohl in der Haute Couture als auch in der Populärkultur.

Haute Couture zwischen Kunst und Pop

In der Ausstellung werden über 140 seiner Kreationen von den frühen 1970er Jahren bis heute präsentiert: Haute-Couture- und Prêt-à-Porter-Modelle ebenso wie Theater-, Tanz- und Filmkostüme. Gaultier arbeitete mit Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Luc Besson oder Peter Greenaway und schuf Bühnenoutfits für Popstars; etwa das berühmte Korsett, mit dem Madonna 1990 auf ihrer Blonde-Ambition-Tour für Furore sorgte. Neben der Queen of Pop stellen auch Kylie Minogue und andere Berühmtheiten ihre Gaultier-Unikate als Leihgaben zur Verfügung.

http://www.kunsthalle-muc.de/ausstellungen/details/jean-paul-gaultier/

13:15 Mittagspause

15.00 Uhr Museum Brandhorst Führung

Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter

Die Schau stellt als erstes groß angelegtes Ausstellungsprojekt die Aneignung und Transformation von Informationstechnologien in der westeuropäischen und nordamerikanischen Malerei ab 1960 vor. Die Ausstellung setzt lange vor der Digitalisierung und dem Internet ein – nämlich mit Pop Art und Nouveau Réalisme, die sich erstmals programmatisch neu aufkommender kommerzieller Bildsprachen bedienten. Die Malerei öffnete sich in jenem Moment, als ihre Legitimität durch die Populärkultur und eine „Gesellschaft des Spektakels“ (Guy Debord) herausgefordert wurde. Dieser facettenreichen Geschichte einer Malerei im erweiterten Feld geht die Ausstellung bis in die Gegenwart nach – bis hin zu den weitreichenden Folgeerscheinungen des interaktiven Web 2.0 wie den Sozialen Medien und Daten-Clouds.

http://www.museum-brandhorst.de/de/ausstellungen/painting-20-expression-in-the-information-age.html

17.00 ca. Uhr Rückfahrt

Anmeldung: telefonisch bei Helga Besl 0043 699 11083235 oder per mail: helga.besl@forum-hallein.at

Kosten: € 45.- /Person; Schüler, Studenten: 35.-/Person

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, für den Tennengauer Kunstkreis

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Fahrt an den Starnberger See und nach Murnau am  Samstag, 9. 5. 2015

Abfahrt: 7.30 Uhr Hallein, Pernerinsel, Tourismusverband, Mauttorpromenade

(Zustieg in Anif Hotel Hubertus um 7.45 Uhr möglich, bitte bei Anmeldung angeben)

Programm:

10.00 Uhr Buchheim-Museum am Starnberger See (Führung durch „Expressionismus2 – Die Sammlungen Buchheim + Nannen“ undObsessionen – Erotica von Rodin, Klimt, Schiele und den Expressionisten“

 Buchheims Museumskonzept vereint vier Sammlungen unter einem Dach: Im Zentrum steht die berühmte Expressionistensammlung mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgraphiken. Das Museum ist aber auch Völkerkundemuseum und Volkskundliche Sammlung. Die „Nebensammlungen“ umfassen Kunsthandwerk aus aller Welt, bayerische Volkskunst, Kultgegenstände aus Afrika und anderen außereuropäischen Ländern. Schließlich zeigt das Museum auch Werke des Künstlers Lothar-Günther Buchheim. Wechselnde Ausstellungen ergänzen die Lebendigkeit des Museums.

http://www.buchheimmuseum.de/museum/stiftung.php

ca. 11.30 Fahrt nach Murnau

12.00-14.00 Mittagspause

14.00-15.30 Schlossmuseum Murnau (Führung)

Der Ort und seine besondere Lage innerhalb des Alpenvorlandes bilden den Ausgangspunkt der ständigen Sammlung des Schlossmuseums Murnau. Im Zentrum stehen die Werke Gabriele Münters sowie Arbeiten der Künstler der „Neuen Künstlervereinigung München“ und des „Blauen Reiter“, welchen seit 1908 in dieser reizvollen Landschaft der entscheidende Durchbruch zu einer neuen expressiven Malerei gelang.

Das Herzstück des Museums bildet die umfangreiche Sammlung von Werken Gabriele Münters mit über 80 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken aus der Zeit von 1902 bis kurz vor ihrem Tod 1962. Neben Gemälden und Grafiken Gabriele Münters zeigt die Sammlung  Werke von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin, Alexander Kanoldt, Heinrich Campendonk und Adolf Erbslöh, aber auch des Einzelgängers Max Beckmann und anderen Künstlern.

http://www.schlossmuseum-murnau.de/

16.00-17.00 Gabriele Münter Haus (ohne Führung)

Am 21. August 1909 erwarb Gabriele Münter das Haus an der Kottmüllerallee in Murnau. Von da an bis 1914 hielten sich Gabriele Münter (1877-1962) und Wassily Kandinsky (1866-1944) oft in diesem Haus, im Volksmund auch als „Russenhaus“ bezeichnet, auf. Die Murnauer Landschaft, insbesondere das Haus selbst, sein Garten und die unmittelbare Umgebung, wurden für Münter und Kandinsky zu einer wichtigen Inspirationsquelle. Oft malten sie den Blick aus dem Fenster zur Kirche und zum Schloss sowie zur Bergkette. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der Landschaft entwickelte sich Kandinskys Malerei zur Abstraktion. Gemäß dem Wunsch der Künstlerin ist das gesamte Münter-Haus seit der Renovierung in den Jahren 1998/99 als Ort der Erinnerung an ihre Kunst und an die Kandinskys eingerichtet und der Öffentlichkeit zugänglich. Es wurde in seinem ursprünglichen Zustand von 1909 bis 1914 wiederhergestellt. Durch die reiche Ausstattung mit Gemälden, Graphiken und Hinterglasbildern von Kandinsky und Münter sowie mit Beispielen der Volkskunst, die sie sammelten, und mit ihren selbst bemalten Möbeln, vermittelt das Haus heute wieder einen lebendigen Eindruck von der Atmosphäre, die hier vor dem Ersten Weltkrieg herrschte.

http://www.muenter-stiftung.de/de/das-munter-haus-2/

 

ca. 17.00 Uhr Rückfahrt

ca. 20.00 Uhr Ankunft in Hallein

Achtung:   FAHRT AUSGEBUCHT ! — FAHRT AUSGEBUCHT ! — FAHRT AUSGEBUCHT !

Anmeldung: telefonisch Helga Besl 0043 699 11083235 oder per mail: helga.besl@forum-hallein.at

Kosten: € 45.- /Person, Studenten 35.-/Person

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme,

für den Tennengauer Kunstkreis

Peter Husty

 

Der Tennengauer Kunstkreis eröffnet sein Ausstellungsjahr mit einer Schau, die dem künstlerischen Anspruch der Vermittlung einer Formensprache in doppelter Weise genügen soll; einerseits durch die Beschäftigung mit dem menschlichen Körper und andererseits durch die Tatsache, dass die zwei ausstellenden Bildhauer kraft ihrer Funktion als Lehrende an der örtlichen HTL die Auffassungsgabe für solche Formen auch vermitteln:

Johanna Schwaiger widmet sich in ihrer Arbeit der naturalistischen, figurativen Bildhauerei. Die Darstellung der menschlichen Form hat die Künstlerin seit jeher fasziniert. Das Modellieren des Körpers inspiriert sie den individuellen Ausdrücken sowie universellen Impulsen zu folgen. Durch intensive Konzentration auf das Formen von Masse, das Beobachten und Interpretieren, folgt ihre Aufmerksamkeit einer Wirklichkeit die sich weit über das rein Sichtbare erstreckt. „Ich empfinde ‚Schönheit’ als eine Art erhöhte Frequenz und meine Technik als eine Übersetzung jener.“ Die gezeigten Arbeiten sind ein Auszug ihres Schaffens des letzten Jahres, in dem sie begonnen hat, sich in der Heimat ihrer künstlerischen Entwicklung zu widmen.

Die in Salzburg geborene Johanna Schwaiger studierte 2012 an der Florence Academy of Art in Florenz, arbeitet im Schloss Wiespach in Neualm und hat seit 2013 einen Lehrauftrag  in der Abteilung für Bildhauerei der HTL Hallein.

Bei den von Moritz Moser ausgestellten Werken handelt es sich um eine Auswahl der letzten fünf Jahre, dabei stehen sich Arbeiten aus Stein, Holz, Keramik, Gips und Bronze gegenüber. „Im Spiel mit Form und Material nähere ich mich den Ausdrucksmöglichkeiten der figuralen Skulptur und Plastik. Durch die Wahl des Materials und der handwerklichen Technik, möchte ich den Ausdruck meiner Arbeiten steigern.“ Der Künstler beschäftigt sich vor allem mit der Wirkung des Werkstoffes um damit, die Spannung und die Ästhetik der Form zu verdichten.

Moritz Moser, geboren in Salzburg, lebt und arbeitet als Bildhauer und Steinmetz in Mühlbach am Hochkönig und studierte Steinbildhauer in Laas im Vinschgau und Holzbildhauer in St. Ulrich im Grödnertal; seit 2014 hat er einen Lehrauftrag an der HTL Hallein in der Abteilung für Bildhauerei.

 

 

 

 

 

 

Eröffnung: Donnerstag, 19. Februar 2015, 19.30 Uhr
Finissage
: Samstag, 14. März 2015, 11.00 Uhr: Führung und Künstlergespräch mit Johanna Schwaiger & Moritz Moser; dazu gibt es Kaffee & Croissants

Ausstellungsdauer: 20.02. – 14.03.2015

Öffnungszeiten: Mi – Fr 16 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr,  und nach Vereinbarung

Dokumentationsausstellung der Klasse Thomas Kilpper: „Bodenschnitte – Interventionen in Holz oder Linoleum“ an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg 2013

mit Beiträgen von Roberto Gonzalez-Bautista, Johanna Balet-Lettmayer, Anna Mattson-Hofmann, Sarah Pusch, Maria Rudakova, Veronika Shiliaeva, Regine Standfuß     

Der Tennengauer Kunstkreis zeigt in seiner diesjährigen Sommerausstellung in Kooperation mit der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg im kunstraum pro arte in Hallein die Ausstellung „Erinnerungen an ein Haus“. Im Mittelpunkt dieser Dokumentationsausstellung der Klasse „Bodenschnitte – Interventionen in Holz oder Linoleum“ steht das alte Halleiner Torhaus. Das Torhaus wurde in den letzten Jahrhunderten vielfältig genützt: als Zollhaus, Gefängnis, Fleischerei und Wohnhaus. Zuletzt war es Kursort der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, die das kurz vor der Renovierung stehende Haus im Jahr 2013 für einen Kurs nutzte. Thomas Kilpper leitete die Klasse, die das Haus als riesigen Druckstock verwendete, indem die Teilnehmenden alle Oberflächen, die Böden aus Holz, Linoleum, Plastik und Fliesen, aber auch die Wände bearbeiteten. Diese Arbeitsweise hat Thomas Kilpper bereits seit den 1990er Jahren für sich entwickelt. Das Material war also das Haus selbst. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit der Geschichte, recherchierten und befragten Einheimische. Inspiriert von der verwinkelten Architektur, den Spuren vorheriger BewohnerInnen und den Dimensionen der Arbeitsflächen, entwickelten sich diverse auf das Torhaus bezogene Motive, wie zum Beispiel das Verbrecherportrait von Regine Standfuß, einer Teilnehmerin der Klasse. Dabei entstanden individuelle und kollektive Schnitte, die z.T. riesige Formate annahmen. Im kunstraum pro arte werden neben einer Dokumentation des Torhauses und des Kurses in Form von Fotografien und einem Video, auch mehrere, teils großformatige Drucke der Teilnehmenden zu sehen sein.   

kuratiert von Johanna Lettmayer

Eröffnung am Donnerstag, 7. August 2014 um 19 Uhr
Zur Ausstellung spricht Dr
. Hildegund Amanshauser, Direktorin der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst Salzburg

Öffnungszeiten: Mi – Fr: 16 –19 Uhr, Sa: 10 – 13 Uhr
Dauer der Ausstellung:
08.08.2014 – 06.09.2014

Beiträge von Magdalena Achleitner, Andrea Dankl, Ester Kao, Sarah Pertermann und Christina Schinagl

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Der kunstraum pro arte präsentiert die Ausstellung Stories and Stuff, die von fünf Künstlerinnen im Rahmen ihres Masterstudiums entwickelt und umgesetzt wurde.

Sie erzählt fünf Geschichten über fünf ausgewählte Objekte. Jede der Künstlerinnen hat einen Gegenstand verwendet, mit dem sie eine besondere Erinnerung verbindet. Dinge spielen als scheinbar passive Aktanten eine wichtige Rolle im Leben der meisten Menschen. Oft sind sie mit bestimmten Ereignissen oder Emotionen im Gedächtnis verknüpft die auftauchen sobald man das Objekt in die Hand nimmt.

Die verwendeten Erinnerungen beinhalten ganze Gefühlswelten und komplexe Erkenntnisse, die herausgelöst und als interaktive Kunstwerke umgesetzt wurden. Die BesucherInnen greifen in die Werke ein und nehmen so aktiv an den Installationen teil. Auf diese Weise werden die Emotionen nicht nur empathisch nachvollziehbar, sondern vielmehr direkt erfahrbar gemacht, was sie auf einer Ebene zugänglich macht, die mit verbaler Kommunikation nicht zu erreichen wäre.

 

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Die Künstlerinnen Magdalena Achleitner, Andrea Dankl und Christina Schinagl haben in Zusammenarbeit mit Ester Kao und Sarah Pertermann in knapp zwei Jahren die gesamte Ausstellung kreiert und zum Leben erweckt. Stories and Stuff ist ihr Abschlussprojekt des Masterstudiums an der Fachhochschule Salzburg im Fachbereich Multimedia Art, mit dem sie auch Teil des Festivals „Creativity Rules Hallein“ sind.

Eröffnung: Donnerstag, 28.05.2015 um 19.30 Uhr im kunstraum pro arte
zur Ausstellung spricht Wolfgang Dorninger

Ausstellungsdauer: 29.05. – 27.06.2015
Öffnungszeiten: Mi – Fr 16 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr; und nach Vereinbarung
im Rahmen des Creativity Rules Festivals  vom 01. bis 04.06 von 11:00-21:00 Uhr, in dieser Zeit Führungen um 18:00 und 20:00 Uhr

 

 

In der Ausstellung interieur / exterieur zeigt Gunda Gruber aktuelle Arbeiten, die unterschiedlichste Medien miteinander in Beziehung setzen und dabei teilweise den Prozess und das Unfertige hervorheben. Die Künstlerin spielt gekonnt mit falschen Oberflächen sowie mit dem Zwei- und Dreidimensionalen, Malerei und Collage werden mit räumlichen Elementen zusammengebracht und zur Installation verschränkt. 

Die gezeigten Werke zu interieur / exterieur beziehen sich einerseits auf konkrete Orte mit räumlichen Gegebenheiten und Konventionen – wie beispielsweise den privaten Wohnraum – aber anderseits auch auf das Innen und das Außen im weiteren Sinne. Es geht um das Innenleben des Menschen und um das ihn umgebende Außen, es geht um das Eigene und das Fremde sowie um den Raum der dazwischen liegt.
gunda gruber

Das “interieur” bedeutet somit nicht nur das Innere, die Räume die wir bewohnen, sondern bezeichnet auch die Innenarchitektur im psychologischen Sinne; vielleicht ist es eine Art raumgewordene Weltanschauung. Die „eigenen vier Wände“ als Kulisse einer Inszenierung von Stabilität, Sicherheit und Harmonie und einer sich nach außen abgrenzenden Privatsphäre. In den Collagen wird die Dekonstruktion und Destabilisierung am Beispiel von Einfamilienhäusern aufgearbeitet. Die Gedankengebäude in Schieflage, der Bauherr beim Planungsfehler, der Carport im Abflug. Fragmente architektonischer Elemente befinden sich in einem scheinbaren Zustand der Auflösung und Neuformation und werden in wechselnder Perspektive und wechselndem Größenverhältnis zu unlogischen räumlichen Konstruktionen kombiniert.

 

Das “exterieur” geht nach außen und greift den Gedanken des Hausgartens als Ort der geordneten und regulierten Natur auf. Die Illusion von Natürlichkeit bei gleichzeitig möglichst weitgehender Kontrolle und Übereinstimmung mit vorgegebenen Standards. In den Malereien tauchen elementare Formen aus der Natur als monumentale Bildmotive auf. Vergrößert, geometrisiert und stark vereinfacht wirken die Formen wie absurde Hybride, zwischen organisch gewachsenem und künstlich hergestelltem Material. Als schematisierte und manipulierte Zitate ihrer natürlichen Vorbilder erinnern sie an Bekanntes und bleiben doch fremd.

 

Finissage: Samstag, 25. April 2015, 11:00 Uhr
mit Kaffee und Croissants, die Künstlerin ist anwesend

Eröffnung: Donnerstag, 26. März 2015, 19:30 Uhr im kunstraum pro arte

Ausstellungsdauer: 27. 3. – 25. 4. 2015
Öffnungszeiten: Mi – Fr 16 – 19 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr, und nach Vereinbarung

 

72m“ bestickte Gewebeplane; Birkenzweige zu zahllosen Edelweissen verarbeitet und ein Kabinett des Scheiterns im Versuch die Natur zu imitieren

 Die Salzburger Künstlergruppe Alpine Gothic zeigt in shine like a rock raumbezogene Installationen, die im thematischen Feld des „Alpinen“ verortet sind.

Drei Projekte, die in den letzten drei bis vier Jahren an verschiedenen Orten (Rotterdam, Frankfurt, Wien, Salzburg) und in unterschiedlichen Formaten entwickelt wurden, werden im kunstraum pro arte in einer Ausstellung zusammengeführt die einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise der Künstlergruppe ermöglicht.

Die Auseinandersetzung mit inhaltlichen Kategorien wie Idylle, Heimatromantik, Erhabenheit, Gigantomanie in Verbindung mit Techniken traditionellen Kunsthandwerks münden in unterschiedlichste Arbeiten, die in variablen Installationen einen Perspektivenwechsel auf scheinbar Vertrautes erlauben.

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In der Arbeit Höhenrausch bedeckt eine rasterartig bestickte Gewebeplane das Galerieinventar um ein mögliches, an eine 3D Simulation erinnerndes Gebirgsmassiv zu modellieren.

 

 

 

 

 

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Im fortlaufenden Projekt 10.000 Edelweiss wird am jeweiligen Projektort interessierten Passanten die Technik aus Birkenzweigen Edelweisse zu schnitzen vermittelt. Die geschnitzten Blumen verbleiben bei der Künstlergruppe und werden wie auch hier in eine raumbezogene Installation integriert.

 

 

 

 

 

 

 

Alpenglühen Hochhaus

 

 

 

Alpenglühen ist als materielle Farbe nicht existent. Der Versuch diese zu erzeugen ist nichts anderes als eine zum Scheitern verurteilte Annäherung an ein mit Pathos behaftetes Naturphänomen. Rechercheergebnisse zu diesem Themenfeld werden in einer assoziativen Installation gezeigt.

 

 

 

 

Edelweiss-Schnitzworkshop: Samstag. 11.10.2013, 14:00 – 17:00

Unter dem Titel SHINE LIKE A ROCK EXTENDED bieten Alpine Gothic weitere Begleitveranstaltungen:

Donnerstag 20. November, 19:00 Uhr
TALK MIT KNÖDEL
Alpine Gothic spricht über die Ausstellung und serviert dazu Speckknödel.

Samstag 22. November, 11:00 – 13:00 Uhr
VOM UNTERSBERG ZUM ARARAT – UNTERSBERGDEN ARARAT‘A
Sing-Workshop mit Volksliedern aus Österreich und der Türkei. Türkiyeden türküler, Avusturyadan memleket şarkıları.
Leitung: Martina Mathur

Samstag 29. November, 11:00 – 13:00 Uhr
KREUZERLSTICH & ALPENGLÜHEN
Stick-Workshop mit Lesung zum Phänomen Alpenglühen.
Workshop-Leitung: Friederike Bothe
Lesung: Silke Stein
Auswahl der Texte: Elfriede Kapeller

Samstag 13. Dezember, 11:00 – 13:00 Uhr
ALPENVORGLÜHEN – Glühwein & Kletzenbrot zum Jahresausklang

Eröffnung am Donnnerstag, 16.  Oktober 2014 um 19:30 Uhr im  kunstraum pro arte

Dauer der Ausstellung: 17.10. -13.12.2014
Öffnungszeiten: MI -FR 16.00 – 19:00 h, SA  10:00 – 13:00 h

Julia Maurer, Maria Morschitzky, Gerlind Zeilner
kuratiert von Kerstin Klimmer-Kettner

Der kunstraum pro arte zeigt in der Ausstellung „Möglichkeiten“ mit den Arbeiten von Julia Maurer, Maria Morschitzky und Gerlind Zeilner, unterschiedliche Spielarten des Mediums Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst. In der Kunstgeschichte ist die Zeichnung der Ursprung, die ursprünglichste Form des künstlerischen Ausdrucks, im zeitgenössischen Kontext werden die Grenzen erweitert und in Beziehung mit Medienkunst, Installation und Malerei gestellt. Den Ausgangspunkt in der führenden Linie haben die drei Positionen gemeinsam, die Entwicklung und die Bildgestaltung hingegen sind völlig unterschiedlich. In den Ausstellungsräumen werden Arbeiten präsentiert, die viel mehr sind, als ein Formengeflecht aus Punkt und Linie. Die Künstlerinnen lösen die klassische Definition der Zeichnung auf und schaffen abenteuerliche Materialverflechtungen und Collagen, Klein- und Großformate, Verschachtelungen und dreidimensionale Modelle, die in den Raum wachsen. Der gemeinsame Fokus liegt beim genauen, präzisen Hinsehen, der Offenheit und der unterschiedlichen Auslotung von „Möglichkeiten“.

Maria Morschitzky erzählt in ihrer – eigens auf den kunstraum pro arte zugeschnittenen – raumgreifenden Installation eine Geschichte aus statischen und bewegten Zeichnungen, Videos und Objekten. Durch das Arrangement von verschiedenen Werken entstehen Verweise und Querverbindungen zwischen den Elementen, die sich jedes Mal neu zu einer offenen Narration verdichten. Mit der Integration von vorgefundenem Material nimmt sie direkt Bezug auf den Ausstellungsraum.

Die kleinformatigen, filigranen Zeichnungen von Julia Maurer wirken sehr intim, auf den ersten Blick verspielt und harmlos; bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass dieser Schein trügt. Unter der Oberfläche steckt oftmals mehr dahinter, die komponierten Blätter bieten Einblicke in eine tiefgründige, psychologische und fast schon melancholische Themenwelt. Für die Künstlerin lässt sich das Nichtsichtbare und nicht Fassbare durch ein Bild besser ausdrücken als durch eine Beschreibung mit Worten.

Auch Gerlind Zeilner passt ihre Settings den jeweiligen Raumgegebenheiten an und baut so direkt im kunstraum pro arte neue Szenerien. Der Angelpunkt sind immer Zeichnungen, die sie zu den unterschiedlichsten Themen und an den unterschiedlichsten Orten anfertigt. Für Gerlind Zeilner ist die Zeichnung frei und ungebunden, ohne Zwang kann sie alles, muss aber nichts.

„Möglichkeiten“ ist eine Ausstellung die aufzeigt, dass die zeitgenössische Zeichnung heute mehr ist, als ihr die klassische Definition vorgibt. Die Arbeiten von Julia Maurer, Maria Morschitzky und Gerlind Zeilner überschreiten Grenzen, erobern neue Gebiete und gehen wandelbare Prozesse ein.

 

 

Eröffnung: Do 30.04.2015, 19:30 Uhr
Einführung: Kerstin Klimmer-Kettner, Kuratorin

Veranstaltungen:
Führung: Do 07.05.2015, 18:00 Uhr
Führung und Kurzfilm Screening: Fr 22.05.2015, 18:00 Uhr
wir zeigen den aktuellen Kurzfilm “Fragments of a Diary” von Maria Morschitzky
Finissage: Sa 23.05.2015, 11:00 Uhr
Gespräch mit den Künstlerinnen, dazu gibt es Kaffee und Croissants

Ausstellungsdauer: 02.05. bis 23.05.2015
Geschlossen: Do 14.05.2015

Sonntag, 12. April 2015, 15 Uhr:
in Kooperation mir dem Kulturforum Hallein

Musical Drawing – Malen zur Musik, im Rahmen des Int. Gitarrenfestivals Hallein 2015

Martina Mathur (Gesang, Naturtoninstrumente, Perkussion), Christina Schorn-Mancinelli (Gitarre, Naturtoninstrumente). Bei der Aktion „Musical Drawing“ dürfen Kinder zu Musik malen, und die eigenen Eindrücke beim Hören von Livemusik gleich direkt zu Papier bringen. Die Dauer der Veranstaltung ist mit maximal 1,5 Stunden vorgesehen. Mitzubringen: wenn vorhanden bequeme Kleidung, die auch schmutzig werden kann – für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. – Anmeldung unter 06245/80882.

Freitag 20. November und Samstag 21. November 2015, während der Öffnungszeiten der laufenden Ausstellung:

Soup Kitchen: Auch Essen ist Kunst

Der Tennengauer Kunstkreis kocht für Freunde und Besucher.

Mittwoch 25. November 2015, 19:30 Uhr:
in Kooperation mir dem Kulturforum Hallein

Vortrag: Ludwig Hänsel und seine Bedeutung für Ludwig Wittgenstein.

von Dr. Ilse Somavilla von der Universität Innsbruck (Karten im Kulturforum und an der Abendkasse.)

VORTRAG DR. SOMAVILLA (PDF)

 

 

Teilnehmende Künstler sind: Ela Grieshaber, Maria Morschitzky, Antoni Rayzhekov, Marcel Schobel, Bartholomäus Traubeck.

 

Der Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung SCHNITTSTELLE  steht unter dem Schmiedethema „Selbstassemblierung“ und wurde von Kerstin Klimmer kuratiert.

Selbstassemblierung ist ein Prozess autonomer Musterbildung, in der sich mehrere unorganisierte Komponenten zu einer komplexen Struktur verbinden. Dieser Prozess ist nicht von außen steuer- oder beeinflussbar. Die Komponenten verbinden sich alleine durch ihre gegenseitige Interaktion und bilden vielschichtige Systeme, die wiederum in gegenseitiger Wechselwirkung stehen. In der Natur zeigen sich Beispiele der Selbstassemblierung etwa bei Schneeflocken, Galaxien und biologischen Formationen. Die Schmiede wiederum assembliert sich durch ihre TeilnehmerInnen und so wurden ehemalige und zukünftige „Smiths“ eingeladen, ihre künstlerischen Arbeiten zu diesem Themenkomplex vorzustellen. Gibt es Selbstassemblierungsprozesse in der zeitgenössischen Kunst? Wie können diese Abläufe sichtbar gemacht oder dargestellt werden? Aus den Einreichungen wurden fünf Positionen ausgewählt, die in der Ausstellung diesen Fragestellungen mit unterschiedlichen künstlerischen Strategien nachspüren. Das breite Spektrum der Herangehensweisen und Ansätze gibt einen Einblick in das aktuelle Kunstschaffen und eröffnet den BetrachterInnen unerwartete Zusammenhänge und Einblicke.

Mit den sozialen Prozessen der Selbstassemblierung setzt sich Ela Grieshaber  in ihrer Arbeit auseinander und stellt diese bildlich dar, metaphorisch auf das Prinzip der Legosteine umgesetzt. In den Steinen – die wahllos im Chaos nebeneinander liegen, aber potenziell miteinander verbunden werden können – sieht die Künstlerin ähnlich wie bei Stammzellen die einzelnen Bausteine des Lebens. Eine gewisse Anzahl an Steinen stehen zur individuellen Gestaltung zur Verfügung. Jeder Stein steht für die verschiedenen Möglichkeiten wie Freunde, Ausbildung, Interessen, Einstellungen und dergleichen. Die Gestaltung ist nun die Wahl die gegeben ist. Auf welchen Stein wird der Schwerpunkt gesetzt? Wie werden sie zusammengesetzt? Natürlich sind nie genügend rote oder blau Steine da und natürlich hat der Nachbar die schöneren Steine, „aber sobald eine gewisse Menge an Legosteinen vorhanden ist kann man fast alles bauen, im Idealfall ein Raumschiff. Die Gebrauchsanleitung ist dabei nur als eine Hilfestellung zu verstehen.“ Die Besucher sind eingeladen sich selber in den gestalterischen Prozess einzubringen und mit den Steinen aus der Kiste ihre eigenen Skulpturen zu bilden.

Maria Morschitzky verortet den Gedanken der Selbstassemblierung in der Formierung, Bewegung und in der dynamischen Interaktion zwischen den unterschiedlichen Teilelementen. Diese Teilelemente bilden Formen und verändern sich wieder. Auf Folien gezeichnet, können die  Strukturen nach Belieben auseinandergenommen und wieder neu, in unterschiedlichen Systemen zusammengesetzt werden. Der hohe Abstraktionsgrad ermöglicht ein Kippen der Wahrnehmungsbilder und lässt Raum für vielschichtige Assoziationen. Bei der Arbeit, die sich in immerwährender Entwicklung befindet spielen Komponenten wie Zeit, Raum und das Unvollendete eine wichtige Rolle.

Ein sich selbstorganisierendes Musikstück verkörpert Antoni Rayzhekovs  raumgreifende Komposition. Den Ausgangspunkt bildet ein komponiertes Musikstück, das in kleine Fragmente zerlegt wird. Die kleinen Fragmente bilden einen Schwarm von audiovisuellen Symbolen, die miteinender interagieren. Durch kontinuierliche Reproduktion, Mutation und Rekombination bilden sie Gruppen, Sequenzen und Bewegungen. Der Künstler sieht sein Werk in Analogie zu Platons Höhlengleichnis, übersetzt dieses in einen digitalen Kontext. Die ursprüngliche Zusammensetzung fungiert als „Idee“ und die generative Veränderung wie die „Schatten“.

Marcel Schobel kombiniert in seinem mixed-Media Projekt Ton sowie  Video- und Fotomanipulation um eine comic-haft überzeichnete Scheinrealität zu generieren. Der Mensch des 21. Jahrhunderts sieht sich zunehmend mit einem unübersichtlichen Angebot von Wahrheiten und Fiktionen konfrontiert. Eine Stunde auf Facebook genügt um die Natur des Realitätsbegriffs zu zersetzen. Schobels Arbeit wirft die Frage auf, wie sich diese assemblierten, ungefilterten Nachrichten auf unser Bewusstsein und unseren Selbstbegriff auswirken. Welche Feedback-Mechanismen werden ausgelöst, wenn keine verbindlichen Wahr- und Sicherheiten erkennbar sind? Die Arbeit spielt mit Wahrnehmung und Metamorphose, mit visuellem Gedächtnis und tradierten Zeichen.

Bartholomäus Traubeck thematisiert in seiner Arbeit die Assemblierung von Sprache in Blockbusterfilmen. Anhand der Analyse von Untertiteldateien aus den 50 finanziell erfolgreichsten Kinofilmen der der letzten Jahre filtert der Künstler alle in den Filmen vorkommenden Wörter, zuerst nach den Kategorien Substantiv, Verb und Attribut um sie in weiterer Folge nach Häufigkeit zu sortieren. Zur Sichtbarmachung der vorhandenen bzw. nicht vorhanden Entwicklung der Sprache des Mainstreamkinos, werden die Ergebnisse dieses Prozesses im Raum installiert.

 

Eröffnung am Donnerstag, 11. September 2014 um 19 Uhr  im  kunstraum pro arte
Öffnungszeiten: MI – FR 16 – 19, SA 10 – 13 Uhr

Dauer der Ausstellung: 12.09.2014 – 4.10.2014

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein