Wann: von 19 bis 21 Uhr Wo: HTL Hallein, Davisstr. 5, 5400 Hallein, Raum 303
In der Tradition von Josef Zenzmaier möchte der Tennengauer Kunstkreis sein Bildungsangebot aufrechterhalten, einen wöchentlichen Aktzeichenkurs anzubieten. Kunstinteressierte können die Grundlagen des Aktzeichnens erlernen oder ihre Kenntnisse erweitern. Die gewünschten Zeichenutensilien sind mitzubringen. Auch im Schuljahr 2025/26 bieten wir wieder geblockte Aktkurse an. Es werden sich Karl-Hartwig Kaltner und Peter Hartl als Leiter abwechseln.
Die geplanten Termine 2025/26 sind: 2., 9., 16. 23. Oktober mit Hartwig Kaltner und 6.,13., 20., 27. November mit Peter Hartl. Krankheitsbedingt muss Hartwig Kaltner leider seine Lehrtätigkeit aussetzen. Dankenswerterweise konnte mit dem HTL-Lehrer Moritz Moser für die Termine 26.2. und 5.3. eine Ersatzperson für die Kursleitung gefunden werden. Die Termine im Frühjahr 2026 sind somit: 5. und 19.Februar (Hartl), 26. Februar und 5. März (Moser) und 12., 19.,26. März (Hartl)
Kosten pro Abend: Regulär € 18.- | TKK- Mitglieder 15,- | Schüler & Studenten bis 26 Jahre € 10,-
BITTE BEACHTEN: Aufgrund der strengen Zugangsregeln zur Schule (Zutritt nur mit Schlüssel) werden Besucher gebeten, sich möglichst kurz vorher am Haupteingang einzufinden. Zu spät Kommende sollen sich bitte unter o.g. Nummer melden.
knautschen (ugs. und landsch. für) „zusammendrücken, quetschen, knittern; schmatzend essen; leise weinen“: Das seit dem 18. Jh. bezeugte Verb ist die verhochdeutschte Form von knutschen. (DUDEN, 2001, S. 418)
knutschen: Das Verb das seit dem Anfang des 20. Jh.s ugs. im Sinne von „heftig liebkosen, liebend und küssend an sich drücken“ gebräuchlich ist, bedeutete früher „[zusammen]drücken, pressen, quetschen“, beachte z.B. mitteld. (13.Jh.) zuknutschen „zerdrücken“, mhd. knutzen „drücken, quetschen“, oberd. (um 1500) knütschen „drücken“. (DUDEN, 2001, S. 424)
verspielt… knautschig… zerknautscht… knAUTSCH!
Was ist eine Knautschzone? Ein Kissen zwischen mir und der Welt? Ein technisch konstruierter Zwischenraum, um Sicherheit zu gewährleisten? Ein Zwischenraum, um mit Widersprüchen und Ambivalenzen umzugehen? Die im Jahr 2015 begonnene Serie der Präsentation zeitgenössischer zeichnerischer/graphischer Positionen soll auch für die nächsten Jahre als Strukturelement ins Ausstellungsprogramm des kunstraum pro arte übernommen werden. Unter dem Titel KNAUTSCHZONE geben die beiden Künstlerinnen Judith Auer und Doris Moser Einblicke in ihre je individuellen Verständnisse des Knautschigen und zugleich bildet die Ausstellung eine Kontaktzone zwischen ihren Arbeiten und eröffnet neue Blickwinkel auf das Zusammenspiel von , Form und Materialität.
Die in Hallein geborene Künstlerin und Illustratorin Judith Auer zeigt u.a. während und nach ihrem Studium für Bilderbuchillustration in Italien, Macerata, entstandene Arbeiten. Sie beinhalten eine Reihe von großflächigen Zeichnungen ihres ersten Bilderbuchs „The Fox and the Crow“ für den Verlag Helbling, das im Frühjahr 2019 in englischer Sprache erscheinen wird. Darüber hinaus werden Einblicke in den Entstehungsprozess dieser illustrierten Erzählung, einer alten griechischen Fabel, gegeben. Bei weiteren Bildern der Ausstellung handelt es sich zum Teil um Auftragsarbeiten für Verlage und Magazine sowie um freie Arbeiten, in denen sich Judith Auer u.a. mit den Themen Sexualität, Liebe und Lust befasst. Die Künstlerin verwendet für ihre Bilder eine schlichte, grafische Formensprache sowie eine intensive Farbskala. Sie arbeitet sowohl mit Farb- und Bleistiften, als auch mit Aquarell- und Drucktechniken.
Die Südtiroler Künstlerin Doris Moser studierte an der Universität Mozarteum Salzburg Malerei und Textiles Gestalten und befasst sich in ihren Arbeiten mit Themen wie Kindheit, Frau-Sein und Körperlichkeit. Ihre großformatigen Malereien zeichnen sich vor allem durch Vielseitigkeit, Sinnlichkeit sowie eine auffällige Farbigkeit aus. Ihren Zugang für die Ausstellung KNAUTSCHZONE beschreibt sie wie folgt: „Bauschig, buschig, faltig, flauschig, fleischig, gatschig, glitschig, kitschig, rutschig, wuschig, KNAUTSCHIG… Meine Malerei umkreist das wohlige Gefühl einer knautschigen Erfahrung. Mit meinem Handy in der Hand beobachte ich knautschige Zonen am Körper und halte diese fotografisch fest. Die dabei entstandenen Nahaufnahmen übersetze ich anschließend in eine von grafischen Elementen und auffälliger Farbigkeit geprägte Malerei. Der Körper wird zur irrealen Landschaft, durch die sich die Betrachtenden tasten können.“
Die Arbeiten beider Künstlerinnen verbindet ein verspielter Zugang, der die Besucher*in dazu einlädt, die Knautschzone als physischen und mentalen Zwischenraum zu erkunden und sich selbst mit den je eigenen knautschigen und zerknautschten Zonen des Fühlens, des Denkens und des Handelns zu befassen.
Dauer der Ausstellung: 22. Februar bis 30. März 2019
Dazu gibt es einige Begleitveranstaltungen:
Donnerstag, 21. Februar 2019, 19:30 Uhr
Zur Ausstellung spricht Ingrid Schreyer, Lehrende für Malerei an der Universität Mozarteum
Sonntag, 24. Februar 2019, 10:00 bis 16:00 Uhr
Workshop Pop-Up-Karten: Für Erwachsene und Jugendliche – Kursinhalt: In diesem Workshop unter der Leitung von Judith Auer werden bunte Collagen durch selbst bedruckte Papiere gestaltet. Durch ein experimentelles Zusammenfügen der entstandenen Farbflächen ergeben sich figurative bis hin zu abstrakten Kompositionen, aus denen aufklappbare Grußkarten – so genannte „Pop-Up-Karten“ – und kleine Kunstwerke hergestellt werden. – Zielgruppe: Alle die Freude am eigenen künstlerischen Gestalten haben! Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. – Unkostenbeitrag: 35 € inklusive Material, kostenfrei für Mitglieder TKK (max.10 Teilnehmer*innen) Anmeldung: office@kunstraumproarte.com
Samstag, 30. März 2019, 11:00 Uhr
Finissage mit Künstlerinnengespräch: Bei Croissants & Kaffee geben die Künstlerinnen Judith Auer und Doris Moser tiefere Einblicke in die gemeinsame Ausstellung „KNAUTSCHZONE“.
Wurde 1818 Stille Nacht ursprünglich ohne Positiv gespielt und komponiert, weil ein solches schlichtweg nicht vorhanden war, so verfasste Franz Xaver Gruber am 12. Dezember 1836 eine Version mit Orgelbegleitung. Diese so genannte Halleiner Fassung spielte er von nun an jährlich am 24. Dezember. Thomas Hörl und Peter Kozek suchen in ihrer neuesten Performance nach dem verbliebenen Negativ und tragen wie einst die Schöpfer dieses weltberühmten Liedes die Performance zweistimmig vor.
(Zustieg in Anif Hotel Hubertus um 07:45 Uhr möglich, bitte bei Anmeldung angeben)
Programm:
10.30 Uhr Schack Galerie Pinakothek – Führung
ERZÄHLEN IN BILDERN. EDWARD VON STEINLE UND LEOPOLD BODE
Zu den reizvollsten, heute aber kaum mehr bekannten Facetten der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts gehören die erzählenden mehrteiligen Bilderfolgen, die Maler der Spätromantik wie Moritz von Schwind, Edward von Steinle und Leopold Bode geschaffen haben. Mittelalterliche Sagen, die Komödien von Shakespeare, Schillers Balladen, die Märchen von Brentano lieferten die Vorlagen für sorgfältig komponierte und ausgearbeitete Bilderzyklen, die als kostbare Sammlerstücke in reich verzierten Rahmen präsentiert wurden. Ausgehend vom Bestand der Sammlung Schack und wesentlich bereichert durch Leihgaben aus Museen und Privatbesitz zeigt die Ausstellung rund dreißig Gemälde und Zyklen Edward von Steinles und Leopold Bodes.
Ausstellung Lust der Täuschung von antiker Kunst bis zur virtual reality
Auf unser Auge allein ist kein Verlass. Die digitale Bildbearbeitung ist mittlerweile so perfekt, dass genaues Hinsehen nicht ausreicht, um wissen zu können, womit wir es zu tun haben: Fakt oder Fiktion. Das ist kein neues Phänomen: Optische Täuschungen, Illusionen, visuelle Tricksereien und Fälschungen gab es schon immer – besonders in der Kunst. Seit der Antike spielen Künstler mit unserer Wahrnehmung und beweisen ein ums andere Mal, wie einfach wir zu täuschen sind. Mit Beispielen aus Malerei, Skulptur, Video, Architektur, Design, Mode und interaktiver Virtual-Reality-Kunst bietet die Ausstellung einen höchst unterhaltsamen Parcours durch die (Kunst-) Geschichte von Schein und Illusion.
Der poetische Titel der Ausstellung von Maria Peters legt eine Fährte in das vielschichtige Universum, das die Künstlerin in ihrem mehrjährigen Projektzyklus Lost to regain entfaltet, in dem sie Fragen nach dem Menschsein und der Überschreitung des Menschseins durch die Verbindung mit Maschinen sowie den Gefahren einer technischen Optimierung des Menschen nachgeht.
Die Hauptprotagonistin der vielschichtigen Erzählung ist Maria Peters‘ Alter Ego Marie/Nachfolgerin 08 – sie kann auf Grund eines Zaubers nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft der Menschheit blicken, in der genetisch optimierte Menschen den Ton angeben. Marie/Nachfolgerin 08 ist die Schnittstelle durch welche das Publikumin die Erzählung eintreten kann.
Marie/Nachfolgerin 08: „Auf einer Wanderung durch Ost-Deutschland im Sommer 2016 geriet ich in eine Zeitanomalie, dabei sah ich die Vergangenheit und die Zukunft von meinem damaligen Standort aus. Der Zeitraum den ich sah, reichte vom 19. Jahrhundert bis ins Jahr 3968. Meine Vision zeigte mir die Lebensgeschichten von 24 Frauenfiguren, die über diesen Zeitraum nacheinander lebten – und deren Schicksale zudem miteinander verwoben sind. (…) Ich selbst bin Marie/Nachfolgerin 08 und habe beschlossen, die Lebensgeschichten all dieser Figuren für die Nachwelt niederzuschreiben. Denn was ich in der Zukunft sah, war erschreckend. Doch die Zukunft läuft nicht einfach ab. Die Möglichkeiten sind zwar durch die Vergangenheit bereits geprägt, aber doch – es liegt an uns, für welche der Möglichkeitslinien wir heute die Weichen stellen.“
Der Zyklus Lost to regain wird in Episoden (ähnlich einem Fortsetzungsroman oder einer TV-Serie) erzählt. In der Ausstellung im kunstraum pro arte wird diesmal die Lebensgeschichte der Maria Wolkonskaja, der zentralen Protagonistin dieses Zyklus, inszeniert:
Im 19. Jahrhundert erhielt Maria Wolkonskaja, die ihrem Mann nach Sibirien in die Verbannung gefolgt war, von einem Schamanen der Nomaden einen besonderen Zauber. Durch diesen sollte sie bei ihrem Tod in einer nächsten Person weiterleben können und derart also unsterblich werden. Bei ihrem Ableben jedoch stellte sich heraus, dass nicht sie in ihrer Nachfolgerin weiterlebte, sondern nur ihre Erinnerungen wurden vererbt. Dieser Zauber, einmal in Gang gesetzt, ist nie mehr zu stoppen. Alle weiteren Protagonistinnen der Geschichte sind somit Nachfolgerinnen von Maria Wolkonskaja. Die geerbten Erinnerungen wachsen demnach mit jeder neuen Übertragung an, sie überlagern sich mit der jeweiligen Gegenwart der Nachfolgerinnen.
Die Erzählung der Wolkonskaja und ihrer besonderen Beziehung zum Lied „Stille Nacht“ wird im kunstraum pro arte in Form von Bildern, Grafiken, Videoarbeiten und Wandtexten erzählt und durch Kommentare von weiteren Protagonist_innen der Erzählung aus dem Jahr 3676 ergänzt:
Lieke/Nachfolgerin 22 – die bereits mit den vielen ihr inzwischen vererbten Erinnerungen und Gegenständen ringt.
Gemeinschaft – ein Geheimbund, der seit den 1930iger Jahren versucht, die eigenen Eugenik- und Klonexperimente mit Hilfe der Nachfolgerinnen und ihrem Zauber zu verbessern.
Netzwerk – eine künstliche Intelligenz, geschaffen in unserer Gegenwart zur Erhöhung unserer Bequemlichkeit und zur Verbesserung des Lebens insgesamt.“
Das Projekt Lost to regain lässt dabei auch an Warnungen anklingen die unter anderem von Stephen Hawking oder auch Achille Mbembe jüngst ähnlich formuliert wurden, aber es öffnet ebenso einen Denkraum in Richtung utopischer Cyborgs, wie diese unter anderem von Donna Haraway in ihrem Cyborg Manifest bereits Mitte der 80er-Jahre imaginiert wurden.
Stephen Hawking
„Aber einige Forscher werden der Versuchung nicht widerstehen können, die menschlichen Fähigkeiten zu verbessern, etwa das Gedächtnis, die Krankheitsresistenz und die Lebenserwartung. Sobald die ersten Musterexemplare dieser ‚Übermenschen‘ auftauchen, wird es erhebliche politische Probleme mit den Menschen geben, die nicht verändert und nicht verbessert sind und folglich nicht mehr konkurrenzfähig sein werden. Sie werden vermutlich aussterben oder zur Bedeutungslosigkeit verurteilt sein. Ein Geschlecht von Lebewesen wird den Ton angeben, das sich selbst designt und sich in immer rascherem Tempo optimiert.“(Stephen Hawking, Kurze Antworten auf große Fragen, 2018)
Achille Mbembe
„Es ist auch keineswegs ausgeschlossen, dass man an einen Punkt gelangt, an dem man der Medizin nicht mehr nur die Rolle zuweist, den von Krankheit zerrütteten Organismus zu einem Normalzustand zurückzuführen, sondern auf der Grundlage molekularbiologischer Techniken das Leben selbst nach rassischen Kriterien umzugestalten. Rasse und Rassismus haben also nicht nur eine Vergangenheit. Sie haben auch eine Zukunft, vor allem innerhalb eines Kontextes, in dem die Möglichkeit, Lebewesen zu verändern und Mutationen zu erzeugen, keine Science-Fiction mehr ist.“ (Achille Mbembe, Kritik der schwarzen Vernunft, 2018 [2017])
Donna Haraway
„Ich plädiere dafür, die Cyborg als eine Fiktion anzusehen, an der sich die Beschaffenheit unserer heutigen gesellschaftlichen und körperlichen Realität ablesen lässt. Sie sollte aber auch als eine imaginäre Ressource betrachtet werden, die uns einträgliche Verbindungen eröffnen kann. Die Biopolitik Foucaults ist nur eine schwache Vorahnung des viel weiteren Feldes der Cyborg-Politik.“ (Donna Haraway, Ein Manifest für Cyborgs, 1995 [1985])
Eröffnung am Donnerstag 08. November, 19:30 Uhr durch Heinrich Schellhorn, Landeshauptmannstellvertreter
Zur Ausstellung spricht Peter Husty, Chefkurator Salzburg Museum
Dauer der Ausstellung: 09. November bis 22. Dezember 2018
Veranstaltungen
Fr 09. November, 19:00 Uhr
Ohne Positiv (Halleiner Fassung), Performance
kozek hörlonski
Wurde 1818 Stille Nacht ursprünglich ohne Positiv gespielt und komponiert, weil ein solches schlichtweg nicht vorhanden war, so verfasste Franz Xaver Gruber am 12. Dezember 1836 eine Version mit Orgelbegleitung. Diese so genannte Halleiner Fassung spielte er von nun an jährlich am 24. Dezember. Thomas Hörl und Peter Kozek suchen in ihrer neuesten Performance nach dem verbliebenen Negativ und tragen wie einst die Schöpfer dieses weltberühmten Liedes die Performance zweistimmig vor.
Bei Croissants & Kaffee gibt die Künstlerin Maria Peters im Gespräch mit Kerstin Klimmer-Ketter tiefere Einblicke in die Ausstellung „DER KLANG DER STERNE. Lost to regain – Episode 4. Die Geschichte der Maria Wolkonskaja“.
Maria Peters, Foto: Dr. Gunter Bakay
Ein Ausstellungsprojekt mit der Unterstützung der Stille Nacht 2018 GmbH
Für Erwachsene und Jugendliche – Kursinhalt: In diesem Workshop unter der Leitung von Judith Auer werden bunte Collagen durch selbst bedruckte Papiere gestaltet. Durch ein experimentelles Zusammenfügen der entstandenen Farbflächen ergeben sich figurative bis hin zu abstrakten Kompositionen, aus denen aufklappbare Grußkarten – so genannte „Pop-Up-Karten“ – und kleine Kunstwerke hergestellt werden. – Zielgruppe: Alle, die Freude am eigenen künstlerischen Gestalten haben! Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. – Unkostenbeitrag: 35 € inklusive Material, kostenfrei für Mitglieder TKK (max.10 Teilnehmer*innen)
Sa 10. November, 11:00 UhrBei Croissants & Kaffee gibt die Künstlerin Maria Peters im Gespräch mit Kerstin Klimmer-Ketter tiefere Einblicke in die Ausstellung „DER KLANG DER STERNE. Lost to regain – Episode 4. Die Geschichte der Maria Wolkonskaja“.