Vernissage am Mittwoch, 9. Juli 2014  um 19 Uhr im kunstraum pro arte.
Zur Eröffnung spricht Mag. Peter Husty

„Das passiert, wenn jemand beschließt, für die nächsten drei Jahre nur noch Portraits von Karpfen und deren Anglern zu malen, während jemand im selben Raum ein Endlosprojekt mit Holzperlen und Primzahlen beginnt.“

Künstlerpaare sind ein bemerkenswertes Phänomen in der Kunstgeschichte. Inspiration oder Beeinflussung, Annäherung oder Konkurrenz sind gleichermaßen möglich, Martina Mühlfellner und Peter Brauneis – privat ein Paar –  arbeiten seit 2008 im Salzburger Künstlerhaus im gleichen Atelier zeitweilig gleichzeitig oder jeder für sich. Was hier entsteht, könnte unterschiedlicher nicht sein – und doch finden sich bemerkenswerte Parallelen, die bei näherer Betrachtung augenscheinlich sind.

Martina Mühlfellner arbeitet im Bereich Schmuckkunst, wobei die von ihr geschaffenen Objekte selbständigen, skulpturalen Wert finden „…wenn es tragbar ist, umso besser“ (M. Mühlfellner). In ihren jüngsten Arbeiten, die im kunstraum erstmals präsentiert werden, handelt es sich um Ketten aus weißen Holzperlen, die in Ihrer Abfolge von großen und kleinen Perlen an den Primzahlen orientiert sind. Primzahlen sind natürliche Zahlen, die nur durch sich selbst und durch eins teilbar sind, das sind 2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19, 23, 29… – unendlich forstsetzbar. Die großen Perlen stellen die Primzahlen dar, die von 2 beginnend in 50er Einheiten eine Kette bilden. Somit lässt sich das Auffädeln der Perlen auf immer wieder neu beginnende Einheiten unendlich fortsetzen. Diese fast als obsessiv im positiven Sinne zu bezeichnenden Arbeitsabläufe sind Kennzeichen der Arbeiten vom Martina Mühlfellner und sind auch in ihren feinteiligen Zeichnungen, die mit großer Akribie fast zwanghaft penibel entstehen, ebenso zu spüren, wie in einem Goldarmreif in einer endlosen verschlungenen Schleife, scheinbar unendlich und für die Unendlichkeit geschaffen.

Peter Brauneis zeigt in seiner jüngsten Serie „carpmen“ die Porträts von Fischern mit ihrer „preisgekrönten“ Trophäe. Auf einer zufällig gefundenen Fachzeitschrift über Fischer faszinierte Brauneis der dort abgebildete Angler, der dem Fotografen das eroberte Prachtexemplar eines Karpfens entgegenhält. Nicht martialisches Gepräge, sondern durchaus liebevoller Umgang mit den Tieren prägen diese Fotos. Männliche Musterbilder vom Jäger und Eroberer fallen ins Auge, der potenzstrotzende Fisch wird zum Übersymbol; doch gibt es hier auch ein ambivalentes Verhältnis zum Lebewesen, bleiben bei diesem Trophäenfischen die Tiere doch meist am Leben. Zunächst als witzige Idee für ein Bildmotiv empfunden, wurde auch daraus ein obsessiver Drang zu Wiederholung; und es entsteht Bild um Bild mit immer wieder dem gleichen Motiv. Der fast anonymisierte Fischer vor weißer Leinwand im Hintergrund, der Hauptakteur „Karpfen“ monumental im Zentrum des Blickes. Die Selbstidentifikation mit dem Fischer ist augenscheinlich, das männliche Rollenbild wird manifestiert, in der Wiederholung entsteht aber eine ganz andere Konfrontation.

Hier gleichen sich Themenwahl und Arbeitsmotive von Martina Mühlfellner und Peter Brauneis. Fast zwanghaft wird eine Idee verfolgt, in fast kontemplativen Schaffen  werden in mathematisch exakter Folge die Perlen aufgefädelt, fast serielle entstehen wieder und wieder die scheinbar gleichen auch gleichformatigen Bilder. Ein gemeinsam inspiriertes Schaffen, ein gemeinsames unablässiges Tun, das sich fast wie in einem Selbstexperiment „…wie lange halte ich das durch…“ in der Ausstellung im kunstraum zeigt.

 

 

… der Ausstellungsname hat sich aus der zufällig entdeckten gemeinsamen Vorliebe für ein bestimmtes Blau ergeben …

 

 

Ausstellungsdauer: 10. Juli – 2. August 2014

Öffnungszeiten: MI – FR 16 – 19 Uhr, SA 10 – 13 Uhr

In seiner nächsten Ausstellung im kunstraum pro arte präsentiert der Tennengauer Kunstkreis Arbeiten der österreichischen Fotografin Angelika Kampfer. Sie porträtiert alte Menschen, zeigt sie in ihrer persönlichen Lebenssituation und öffnet damit zugleich unseren Blick auf die Facetten des Altwerdens. Ihr genauer, unverfälschter und dennoch immer respektvoll bleibender Blick ermöglicht die unmittelbare Begegnung mit einem Lebensabschnitt, der im rastlosen Alltag unserer Tage oft ausgeblendet und verborgen bleibt. Mit ihren Arbeiten macht Angelika Kampfer Mut, das Alter in all seinen Nuancen und Schattierungen als Teil jedes Lebens zu akzeptieren und zeigt, dass es möglich ist, bis zum Schluss und allen Beschwernissen zum Trotz in Würde zu leben. Auf kaum eine Phase des Lebens ist unser Blick so verstellt wie auf das Alter. Die Medien bedienen plumpe Klischees – Falten erlaubt, Gebrechlichkeit verboten. In der politischen Diskussion beherrschen Zahlen die Perspektive – das Alter als Finanzierungsfrage. Die Menschen und jene, die sich um sie kümmern, bleiben meist unsichtbar – das Alter als virtueller Seinszustand. Mit ihren Portraits schließt Angelika Kampfer diese Lücke unserer Wahrnehmung und eröffnet uns den Blick auf das Leben, das im Alter nicht zu Ende ist, obwohl es auf das Ende zugeht. Sie verschleiert dabei nichts und wahrt dennoch in jeder Aufnahme die persönliche Würde der Portraitierten. Sie bedient weder romantische noch dramatische Klischees, sondern zeigt, was sie sieht. Mit ihrer Arbeit macht sie Mut, das Alter als Teil unseres Lebens anzunehmen.

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   „Wichtig im Alter ist und bleibt das Leben: das vergangene und das gegenwärtige. Ich habe fröhliche, dankbare, zufriedene Menschen gesehen, aber auch sehr einsame. Das ist die Bilanz unseres Lebens. Nicht erst im Alter sucht man sich aus, wie man lebt. Um ein gutes soziales Umfeld und eine positive Lebenseinstellung muss man sich das ganze Leben lang kümmern.“ (Angelika Kampfer)

 

Eröffnung: Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:30 Uhr im kunstraum pro arte
Wolfgang Zechner wird aus dem Buch „ALT umsorgt, versorgt“ lesen, das im Böhlau Verlag erschienen ist.

 

 

Ausstellungsdauer: 9. – 31. Mai 2014
Öffnungszeiten: Mittwoch–Freitag 16–19 Uhr, Samstag 10–13 Uhr

Die Künstler Dominik Halmer und Ria Patricia Röder arbeiten derzeit an Werken für den neuen Kirchenraum in der Gemeinde Rif /Taxach. Der spektakuläre Neubau der Kirche, die vom Architekturbüro Klasz/Kleeberger entworfen wurde, erhält damit seinen finalen Baustein.

In der Ausstellung Restgewicht wird ein Einblick in das freie künstlerische Werk der beiden Künstler gegeben, die sich ganz unterschiedlicher Medien bedienen.

Halmer stellt in seinem Werk grundlegende Fragen an den Bedeutungsraum von Bildern. In einer collagierenden Arbeitsweise schafft er zeichnerische, malerische und plastische Arbeiten, die die Vielfalt und das Chaos der umgebenden Welt in einen persönlichen Bereich umlenken und damit individuelle Ordnungen herstellen. So entstanden neben klassischer Malerei auch absurde Objekte, die an Versuchsapparaturen oder Möbelstücke erinnern.

Röder nutzt die Möglichkeiten der analogen Fotografie, um ein Bild von der Welt zu geben, das so nicht sichtbar werden könnte. In ihrer Serie NIGHT EDITOR schält sie mit Hilfe von Doppelbelichtungen und Blitzgeräten einzelne Elemente aus der Dunkelheit der Nacht heraus. Im Zentrum steht dabei immer die menschliche Figur, die sich mit dem Blitzgerät ihre Umgebung erschließt. Die Orte, in denen sich der Protagonist ihrer Bildwelt befindet, sind menschenverlassen und wirken mit den verfallenen Relikten einstiger Betriebsamkeit wie aus der Zeit gefallen.

www.dominikhalmer.com www.patricia-roeder.com

Eröffnung am  Donnerstag, 28. November 2013 um  19:30 Uhr im kunstraum pro arte. Einführung: Martina Berger-Klingler

  • Ausstellungsdauer: 29.11.2013 – 04 .01.2014
  • Öffnungszeiten: Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr

Die heurige Kooperationsausstellung mit der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg zeigt den Medienkünstler Christoph Draeger, der im Rahmen der Sommerakademie den Kurs “Simsalabumm! Bevor du lernst zu fliegen, lern wie man fällt” abhält.

Jeder Mensch bekommt seinen Namen „in die Wiege gelegt“. Welchen Einfluss hat diese in der Regel unveränderliche Vorbedingung unserer Existenz auf unsere gesellschaftliche Erscheinung, auf unseren Erfolg, auf unser Selbstbild? Und inwiefern lässt sich der Name bei Künstlern auf gewisse Arbeiten beziehen – gibt es überhaupt Arbeiten, die einen solchen Zusammenhang beinhalten?

Diesen Fragen geht Christoph Draeger in seiner Ausstellung nach, zu der er ausschließlich Künstler eingeladen hat, die seinen Vornamen (bzw. Ableitungen des ursprünglichen Namens Christophorus) teilen. In Anlehnung an dessen wörtliche Übersetzung „Christusträger“ hat er die Künstler gebeten, ihre Werke, wenn möglich, persönlich nach Hallein zu bringen. Von jedem Künstler in der Ausstellung wird es – neben dem Werk selber – ein Foto geben, auf dem zu sehen ist, wie er sein Werk trägt.

Während der Laufzeit Christoph Draegers Kurses wird der kunstraum pro arte zum Christoph Social Club: Gemeinsam mit seinem Assistenten Christopher Steinweber und mit den Studierenden wird Draeger im Ausstellungsraum und im Garten eine Bar betreiben mit DJs, Filmprojektionen, Performances usw.

Mit Christoph Büchel, Christof Cargnelli, Christoph Faulhaber, Christoph Girardet, Krištof Kintera, Christoph Meier, Christoph Morlinghaus, Christopher Roth, Christoph Rütimann, Christoph Schäfer, Christoph Schreiber, Christopher Steinweber, Christoph Weber, u. a.

Web: www.christophdraeger.com

Diese Veranstaltung wird unterstützt von der pro helvetia kulturstiftung

Ausstellungsdauer: 08.08. – 07.09.2013

  • Vernissage am  Mittwoch, 7. August 2013 um 20 Uhr im kunstraum pro arte.    Zur Ausstellung spricht Christopher F. Laferl, Professor für Iberoromanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Universität Salzburg
  • Di – Fr: 16 – 19 Uhr  Sa: 10 – 13 Uhr

Eröffnung am Donnerstag, 12. Juni 2014 um 19.30 Uhr im kunstraum pro arte

Zur Ausstellung spricht Oskar Friedl

Die Ausstellung „Neue Arbeiten“ von Thomas Nowotny in der Galerie Pro Arte in Hallein ist die Kulmination eines Werkzykluses, der sich über die letzten Jahre erstreckt. Nur ein Künstler, der wie Nowotny aus einem vollen und intensiven Leben in und für die Kunst schöpfen kann, kommt zu einer derartigen Blüte in seinem Schaffen. Es ist keine Rückbesinnung auf die Malerei, die schon immer seine Stärke war, sondern eine Beschreibung des Lebens mit dem Pinsel wie er es sieht, die es ihm erlaubt einen Ausdruck mit einer Kraft und Schönheit zu finden die in ihrer Stärke (Gewalt) seinesgleichen sucht.“ (Oskar Friedl 2014). Oskar Friedl begann seine Karriere als Kunsthändler 1983 als er seine erste Galerie in Hamburg eröffnete. Er lebte und arbeitete in Chicago von 1987 bis 2011 als Kurator und Galerist wo er über 250 Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, Deutschland, England und China organisierte. Von 1993 – 1997 war er der Direktor der German American Arts Foundation. Er ist der Autor des retrospektiven Kataloges „Zhou Brothers: 30 Years of Collaboration“ und Mitbegründer des ZhouB Art Centers in Chicago das er von 2004 bis 2011 leitete und gilt heute als der beste Kenner des Werkes der Zhou Brothers. Seit 1991 ist er der Kurator für den Nachlass des deutschen abstrakten Expressionisten Georg August Stahl.

„Ich muss gestehen, dass mich unsere gesellschaftliche Entwicklung, die Manipulation unserer Werte, in unserer modernen sogenannten globalisierten Welt irritiert. Um dieses Chaos zu begreifen male ich dieses bewusst immer wieder, um den richtigen Moment zwischen meiner Intuition und Irritation zu finden. Meine Bilder werden den Betrachter verwirren, weil er selbst seine Geschichte dazu (er)finden muss. Es gilt im „Großen“ das „Kleine“ noch wahrnehmen zu können den eigenen Blick bewusst zu schärfen um Zusammenhänge wieder wahrnehmen zu können. Meine Bilder sind wie histologische Schnitte unserer Gesellschaft, ihrer Entwicklungsrichtung, für die man sich entschieden hat. Während der Zeit in der ich male – steige ich aus allem aus was meinen Instinkt begrenzen oder regulieren kann. In diesem Moment gibt es nur mich die nackte Leinwand, die Farbe und mein Empfinden über das „Ist“. Für mich ist Malen eine der befriedigendsten und ehrlichsten Ausdruckweisen – ein Schöpfen aus der Intuition – ein Weglassen von allem was meinen Geist stört. In den Fluss zu kommen, so hoch zu fliegen und so tief zu tauchen wie ich kann – ohne mich selbst dabei zu zerstören – um das Unerwartete zu finden. Das ist immer mein Ziel. Je mehr mich beschäftigt umgibt desto konzentrierter bin ich bei meiner Kunst. Fotografie ist die erste Bestandsaufnahme, dann die digitale Manipulation des Entdeckten und letztendlich folgt die emotionale Interpretation des Erkannten. In der Malerei versuche ich mir immer das „Ist“ in chaotischer, positiver Weise begreifbar zu machen. Letztendlich liegt aller meiner Arbeiten eine gewisse Sehnsucht nach Veränderung zu Grunde.“ (Thomas Nowotny 2014).

 

Dauer der Ausstellung: 13.06.2014– 05.07.2014

Öffnungszeiten: MI – FR 16 – 19 Uhr, SA 10 – 13 Uhr

Vernissage am Donnerstag, 3. April 2014, 19:30 Uhr im kunstraum pro arte.
Einführung: Ulrike Guggenberger

Um unbekannte Inhalte, um Säcke und um Verdecktes, aber auch um Körperlichkeit und Transformierung geht es den beiden Künstlerinnen Monika Pichler und Ursula Guttmann in ihrer Ausstellung, in der sie zwei- und dreidimensionale Arbeiten zusammen- und gegenüberstellen.

Für Guttmann ist der Ausgangspunkt der menschliche Körper und die Sehnsucht des Menschen nach dessen differenten Erscheinungsformen. Dazu gehören Schmuck- und Körperobjekte, Prothesen und die Verkörperlichung von Dingen.
In der Ausstellung sind große Silikonketten zu sehen, die an Behältnisse erinnern. Dazu stellt Monika Pichler mit ihren in ähnlicher Farbigkeit gehaltenen  Siebdrucken eine geheimnisvolle Verbindung her, sind doch hier Bäume zu sehen, in deren Ästen hunderte Leinensäckchen hängen.
Säcke sind auch in anderen ihrer Arbeiten Thema. Als Transport- und Aufbewahrungsbehältnis gibt es ihn bei uns immer weniger häufig, in anderen Ländern, in denen die menschliche Arbeitskraft das Maß der Dinge ist, schon. So finden sich in weiteren, ebenfalls handcolorierten Siebdrucken Ansammlungen von großen und kleinen Säcken. Und auch hier gibt es eine Verbindung in den Raum hinein. Ursula Guttmann setzt zum einen sackähnliche Ketten in verschiedenen Ausformungen und Konzepten dazu, und zum anderen einen Tisch in die Mitte des Raumes, ausgestattet mit einem sackähnlichen Verdauungsorgan.

Um Verhüllungen geht im zweiten Raum. Die Arbeiten Monika Pichlers zeigen eine Serie von Autos unter Abdeckplanen von zarter Buntheit, daneben hängen wie zufällig Ketten aus Metall und Kunststoff, die jedoch gemeinsam Geschichten zu erzählen scheinen.
Den Abschluss bilden zwei Arbeiten der beiden Künstlerinnen, vor denen man noch einmal innehält:  eine große Siebdruckarbeit, die die abgedeckte Leiche Marilyn Monroes beim Abtransport aus ihrem Haus zeigt und ein Paar schwarzer Wadenschalen an der Wand.
Das Besondere dieser Ausstellung ist der direkte Dialog der zweidimensionalen Siebdrucke mit den  dreidimensionalen Objekten der beiden Künstlerinnen, die so eine zusätzliche Sichtweise auf die einzelnen Arbeiten ermöglichen.

 

 

Ausstellungsdauer:  3. – 26. April 2013
Öffnungszeiten: Mi – Fr 16 -19 uhr, Sa 10 – 13 uhr

Der Salzburger Maler und Filmemacher Berthold Bock  ist seit einigen Jahren  Mitglied der Ateliergemeinschaft Milchhof- Berlin. Er hat die Ausstellung IN SITU-EX SITU als Gegenstück zur bereits mit Salzburger Künstlern im Mai 2013 stattgefundenen Ausstellung im Pavillon am Milchhof kuratiert. Die Auswahl der Arbeiten für den kunstraum pro arte erstreckt sich von Malerei, über Grafik, Scherenschnitt und inszenierte Fotografie bis hin zur Bildhauerei und bietet einen guten Querschnitt der bildkünstlerischen Positionen des renommierten Berliner Atelierhauses.
An der  Ausstellung beteiligte Künstler: Berthold Bock, Saskia Buwert, Heike Gallmeier, Jan Gottschalk, Marc Grözser, Marc Haselbach, Werner Kernebeck, Torsten Prothmann, Peter Scior, Carlos Silva, Wiebke Maria Wachmann, Marcus Wittmers

Ausstellungsdauer: 11.10. – 9.11.2013

  • Vernissage am Donnerstag, 10 Oktober 2013 um 19:30 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Eröffnng spricht Berthold Bock
  • Mi – Fr: 16 – 19 Uhr Sa: 10 – 13 Uhr

Der Tennengauer Kunstkreis zeigt in seiner nächsten Ausstellung im kunstraum pro arte in Zusammenarbeit mit der FH Salzburg Werke von StudentInnen des Studienganges MultiMediaArt der FH. Sie präsentieren in drei Gruppen im Zuge des Creativity Rules Festivals ihre Bachelor und Master Abschlussprojekte im kunstraum.

3 views of a secret

Although people wouldn’t stop talking about them and they had a hard time trying to explain themselves, why they did what they did, we finally invite you to enter their thoughts. Come and find 3 views from a secret and the 3 views and the secret. Records, Tapes, TV, Radio, Papercrafts, Portraits, Sheets, Flowers, Pens, Weapons, Lamps, Carpets, Books, Notes, Sketches, Computer, Instruments.
What are 3 views? What ist he secret? Whose secret is it? Why ist the sky blue?

Form – abweichung

„Nieder mit den Konventionen! Dies soll nicht nur ein Aufruf sein, sondern eine Handlungsanweisung. Die Dekonstruktion ist unser Werkzeug, das Widersprüchliche die Materie, und das Unerwartete unser Ziel. Wir stürzen uns auf Beziehungen, die im ersten Moment nicht zusammen gehören, um alternative Blickwinkel im Kommunikations-Design einzunehmen.“

Die Ausstellung zeigt anhand von unterschiedlichen Werken, wie in der Ironie auch der Ernst zu finden ist, das Bild die Sprache birgt und im Fehlerhaften oftmals die wahre Schönheit liegt. Kommunikationsmittel, wie Fotografie, Typografie und audiovisuelle Installationen warten darauf, vom Besucher inspiziert und hinterfragt zu werden. Es ist der unbenutzte Grund und das bewusste Spiel mit dem Unbewussten, das es zu feiern gilt.

ANTON – Ein multimedialer Krimi

In Kooperation mit der Residenzgalerie Salzburg wurde eine multimediale Sonderausstellung zur Präsentation von ausgewählten Werken aus der Barock-Sammlung des Museums entwickelt. Analoge und digitale Installationen bieten außergewöhnliche Perspektiven auf die barocken Gemälde und schaffen somit eine neue Ebene der Kunstvermittlung. Als roter Faden dient die Lebensgeschichte von Anton, die von einer wahren Begebenheit inspiriert ist. Mithilfe der Exponate, die man auch angreifen kann, wird eine Brücke vom 17. ins 21. Jh. geschlagen. Als Zeitreise für alle Sinne ist die Ausstellung für Kunst- und Medieninteressierte jeden Alters empfehlenswert. Ein Vorgeschmack darauf wird nun in Hallein gezeigt.

Gruppe ANTON:  Maria Kamptner, Christina Kopp, Hans-Christian Kogler, Manuel Lehermayr, Thomas Mulitzer, Thomas Kempf, Olivia Rothmann, Ann-Kathrin Münderlein, Sebastian Geschke, Gregor Sams, Wolfgang Vogl, Zoltan Erdei, Christian Mayr
Gruppe  „3 views of a secret“: Antonio Martinez, Bianca Pointner
Gruppe „Form—abweichung“: Anna Hartweger, David Einwaller, Laura Gstöttenmayr

Eröffnung der Ausstellung am Montag, 2. Juni 2014 um 19 Uhr im kunstraum pro arte

 

Dauer der Ausstellung: 3. Juni 2014 – 7. Juni 2014
Öffnungszeiten: Di – Fr: 14 – 19 Uhr, Sa: 10 -13 Uhr

Vernissage am 6. März 2014 um 19:30 Uhr im kunstraum pro arte; zur Eröffnung spricht Ferdinand Altnöder

Der Tennengauer Kunstkreis eröffnet das Ausstellungsjahr 2014  mit „Auszeit“, einer Schau, in der sich acht regional ansässige Künstler im Medium der Zeichnung, des ureignen Ausdrucks  bildender Kunst, bewegen:

Zwischen 22. und 24. März 2013 trafen sich acht Östereichische KünstlerInnen aus unterschiedlichen sozialen Lebenskontexten im Werfener Kuenburggewölbe zum gemeinsamen Zeichnen. Die Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnisse sowie die künstlerischen Ergebnisse aus diesen Tagen bewegten zu einer Ausstellung, in der auch aktuelle Arbeiten zu sehen sind.

Der Titel soll dabei insofern Programm sein, als dieser Workshop, der den Anstoß zur Ausstellung gab, eine  kollektive „Auszeit“ zu den individuellen Mühlen und Mühen des  Alltags   bot, in der die Teilnehmer ihre Gestaltungsideen im Medium der Zeichnung  ausdrücken konnten: So  standen u. a. detaillierte Naturstudien im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung in  jenen Märztagen.
Eine zweite Gedankenlinie in dieser Ausstellung soll  die Tatsache widerspiegeln, dass jeder Telnehmer/jede Teilneehmerinein kreativer Mensch   mit seinen eigenen Zugängen, Ideen und  Reflexionen zu seiner bzw.  über seine Umwelt ist: Darum wird auch jeder Künstler mittels seiner künstlerischen Position vorgestellt.

mit Arbeiten von: Leonhard Besl, Erich Gruber, Hans-Peter Hauser, Bernd Koller, Gerhard Maurer, Teresa Präauer, Daniel Reisecker, Siegfried Zaworka

Dauer der Ausstellung: 7. – 29.3.2014
zu den Galerieöffnungszeiten: Mi – Fr  16 – 19 h und Sa 10 – 13 Uhr

Seit 2005 ist SCHMIEDE SCHNITTSTELLE im Kunstraum pro arte  der Eröffnungshöhepunkt der Schmiede Hallein. Return, das Thema der diesjährigen Schmiede, ist auch das Thema der Ausstellung. Return zu Deutsch Wiederkehr prägt die Schmiede Hallein seit dem Jahr ihrer Entstehung, denn das Festival lebt von der Wiederkehr seiner Smiths.
Was bewirkt die Wiederkehr im künstlerischen Schaffen der Smiths? Wie ist dieser Begriff inhaltlich oder formal in Kunstwerken zu finden?

Aus dieser Fragestellung heraus zeigt die von Emilie Mayer kuratierte Ausstellung sieben verschiedenen Positionen, die sich thematisch oder formal mit der Wiederkehr, dem Heimkommen oder dem endlosen Wiederholen auseinandersetzten.

 

 Teilnehmende Künstler: Horst Maria Blaschek, Jos Diegel, Stine Eriksen, Simon Karstetter, Leo Lass, Ellinor Ljunkvist in Zusammenarbeit mit Georg Scherlin und Haydeé Jiménez, Barbis Ruder.

Dauer der Ausstellung: 19.09. – 05.10.2013

  • Vernissage am Donnerstag den 19. September um 19:00 Uhr im kunstraum pro arte. Zur Eröffnung spricht Mag. Emilie Mayer
  • MI – FR: 16 – 19 Uhr SA: 10 – 13 Uhr

kunstraum pro arte · Schöndorferplatz 5 · A-5400 Hallein